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34 Schafe gerissen

Gerissenes Reh in Villnöß

In Villnöß herrscht Alarmstimmung: Allein heuer wurden in der Talsohle 34 Brillenschafe von Wölfen und Goldschakalen gerissen. Ein Bauer gibt nun seine Zucht auf.

von Erna Egger

„Die Situation ist wirklich schlimm“, nimmt Bürgermeister Peter Pernthaler vorweg.

Der Wolf, der Fuchs und mittlerweile auch der Goldschakal machen den Villnösser Schafzüchtern stark zu schaffen.

„Im heurigen Jahr haben wir bereits 34 Schafrisse zu verzeichnen“, weiß Pernthaler. Nicht nur die Kofl-Wiese war Ziel der Wildtiere. „Dort traf es nur ein paar Lämmer“, schildert Pernthaler.

Die weiteren Risse waren in der Talsohle zu verzeichnen. Außerdem wurde Mitte dieser Woche ein zerfleischtes Reh tot aufgefunden.

EINEN AUSFÜHRLICHEN ARTIKEL ZU DIESEM THEMA LESEN SIE IN DER SAMSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (44)

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  • emma

    das resultat von eingewanderten vichern,
    warten was kommt von eingewabderten vòlkern

  • gestiefelterkater

    Dies ist die Erfolgsgeschichte, geschaffen von wohlstandsbesoffenen Weltrettern, Experten und Politgauklern. Was sich in der Tierwelt abspielt findet genauso im Reich der Menschenaffen statt, dies wird natürlich verschwiegen, vertuscht und schön geredet.

  • issy

    Corona war wahrscheinlich nur ein Vorgeschmack welche Katastrophen auf uns zukommen werden. Jetzt sind wir bald bei 8 Milliarden Menschen und es werden auch noch 9 Milliarden, 10 Milliarden usw. werden.
    Und damit steigt die Wahrscheinlichkeit für andere Pandemien stetig an.

    Ich würde mir langsam ernsthaft Gedanken über unsere Lebensmittelversorgungsicherheit machen. Und wenn man das ernst nimmt, dann sollte man auch den Bauern keine Knüppel in den Weg legen.

    Obwohl ehrlich gesagt, ich mich in letzter Zeit schwer tu, die Bauern zu verteidigen. Ich finde es schon krass unverschämt, dass viele wohlhabende Bauern die 600 Euro Coronahilfe in Anspruch genommen haben. Auch finde ich, dass vor allem Obstbauern immmer mehr zu Sklavenhalter werden, seitdem die Rumänen nicht mehr kommen.

    Jedenfalls könnte der „Wolfsschutz“ eines der letzten Auswüchse der westlichen Dekadenz sein, bevor es wieder Richtung Realismus geht.

    • honsi

      @issy Es wird auch wohlhabende andere Unternehmen geben die die 600€ erhalten haben und in Anspruch genommen haben, nur darüber redet keiner. Aber im Vergleich zu den Euros die Superreiche in Steueroasen und co. dem Volk stehlen, sind diese 600€ lächerlich. Und wenn man sich die Vermögensverteilung ansieht weiß man ja wieviel vom gesamten Kuchen in der Hand weniger sind. Warum interessiert das keinen? Übrigens wird die Bevölkerung in Europa aufgrund des demografischen Wandels stark zurück gehen.

      • issy

        @honsi
        Das mag alles sein, aber in meinen Augen hat das einfach nichts mehr mit Anstand zu tun. Und das Verständnis für Bauernanliegen wird mit solchem Verhalten nicht gesteigert…
        Bezüglich demografischen Wandels, was hat der Rückgang der europäischen Bevölkerung mit der Gefahr weiterer Pandemien zu tun? Quasi nichts, da die Viren meistens andernorts entstehen…

    • batman

      Seit die Rumänen nicht mehr kommen, werden Obstbauern immer mehr zu Sklavenhaltern?
      Ha?

      • issy

        @batman
        Das was in Süditalien in der Landwirtschaft gang und gäbe ist, hat nun wegen Corona auch bei unseren Bauern Einzug gehalten.
        Bei den Rumänen konnte man noch nicht von Sklaverei reden, weil die Rumänen dann mit den Euros in Rumänien doch was aufbauen konnten.
        Aber das was jetzt auf Südtiroler Feldern geschieht ist eigentlich schon Sklaverei.

      • meintag

        Stimmt! Gerade Jetzt die Zupferei in den Anlagen sehen die Barone als lästige Nebenarbeit an. So karren Sie halt unsere Leute hinaus, Sie selbst haben Wichtigeres zu tun und holen die Sklaven wieder ab. Mit der Bezahlung dieser Leistung haben die Barone dann ein weiteres Problem weil Sie keinen sofortigen Gewinn darin sehen.

      • rumer

        Was hat bitteschön euer Hass auf die Obstbauern mit den Nöten der Bergbauern zu tun? Soviel Stumpfsinn muss man erst mal zusammenkriegen!

    • n.g.

      @issy Wo du Recht hast, hast du Recht. Ich denk da aber nicht an die Lebensmittelversorgung sondern Verringerung der Bevölkerung! *grins*
      Sind wir in Südtirol schon am Rande einer Hungersnot…? Oder verschiffen wir unsere Schafe nach Afrika, an die Hungernden?

      • issy

        @n.g. Ich habe von der Zukunft geschrieben, wenn nochmal x Milliarden Menschen dazugekommen sein werden.

        Wissen Sie, das Gute am Internet ist, dass den künftigen Generationen solche Komentare wie Ihre erhalten bleiben werden (hoffe ich zumindest), damit diese Nachvollziehen können werden, wie sehr Arroganz und Ideologie zu einer völlig falschen Einschätzung der Zukunft führen.

        Natürlich kann auch ich falsch liegen, z.B. falls eine nicht umweltschädliche und sehr günstige Energiequelle gefunden/erfunden wird.
        Aber falls es keine Game Changing – Erfindungen geben wird, sehe ich schwarz.

        Nach der Reihe fallen eure ideologischen Kartenhäuser momentan zusammen, allein schon weil das Gruppendenken (im Sinne wir gegen die anderen Gruppen, die nicht so denken wie wir. Das Wort „denken“ kann man auch durch „aussehen“, „glauben“ etc. ersetzen ) ein grundlegender Instinkt eines jeden Menschen ist.

        • n.g.

          @issy Na zum Glück bleiben die erhalten, auch mein Komentar. Ich versteh dich nicht! Da redest du von Weltbevölkerung und dann von Schafen, dann wieder, dass wir zu viele sind. Fleisch und Tierprodukte sind schon mal das schlimmste Erzeugnis hinsichtlich unserer knappen Ressourcen (ich bin weder Vegetarier nich Veganer).
          Was wird denn erfunden? Ausser genmanipuliertes Soja und Mais!
          Selbst das kommunistische China hat irgend wann verstanden, dass wir Menschen das Problem sind.
          Du sprichst von Gruppen, alle gegen jeden… Sieh dir doch die Gruppen an! Nicht eine einzige würds auf die Reihe kriegen! Außerdem , weltpolitische Probleme werden nie gelöst werden solange es nicht eine Erde, eine Bevölkerung und einen Erdenregierung gibt. Darum sehe ich nicht nur schwarz, ich seh ein schwarzes Loch, das wir selbst erzeugen, das uns bis zur Gänze aufsaugen wird! Und gestehe, um das Tier Mensch ist es nicht schade!

  • batman

    EINEN GEMEINSAMEN ENTWURF FÜR EINE BESSERE GESELLSCHAFT, die nur möglich werden kann, wenn wir alle, also jeder Einzelne, seine Denk- und Verhaltensmuster durchbricht, die uns in diesem Gier-System erbarmungslos gefangen halten.

    Da dieses System demnächst von ganz alleine kollabieren wird, erhalten wir als Gesellschaft die Chance auf einen Neuanfang. Wie der aussehen könnte, darüber haben Jens Lehrich und Dirk C. Fleck sich an dieser Stelle ausgetauscht. Dabei fühlten sie sich auf magische Weise mit ihren Zuschauern, also Euch, verbunden.

    https://kenfm.de/kenfm-tipp-hambuerger-folge-15-fleck-lehrich-im-aktuellen-salongespraech-eine-intime-begegnung-mit-euch/

    • issy

      @batman
      glauben Sie wirklich, dass eine nachhaltige Systemänderung kommen wird?
      Eine signifikante Systemänderung in einem demokratischen Prozess gibt es nur dann, wenn das Volk ausgelaugt ist, wenn es Kriegsmüde ist.
      Solange man nicht Kriegsmüde ist, lassen sich fast alle vom Geld korrumpieren.
      Und es sieht so aus, dass das Solidarische, das Faire wieder verloren geht, wenn die Kriegserfahrungen vergessen sind.
      Es hat noch kein System stabil funktioniert, das gegen die Natur des Menschen arbeitet.

      Und wissen Sie was die Natur des Menschen ist?
      Der Mensch strebt immer danach eine höhere Position als die Anderen innezuhaben. Sei es finanziell, sei es im Aussehen, sei es bezüglich Fähigkeite/Wissen, sei es im Ansehen (deswegen auch die vielen Hypermoralischen), sei es der Erste in einem bestimmten Bereich zu sein.
      Natürlich mit unterschiedlichen Gewichtungen je nach Möglichkeit.

      Ein System ist nur dann ausreichend stabil, wenn dem Rechnung getragen wird.
      Charakterbildung und kultureller Background können zwar schon einiges bewirken, aber auch nur bis zu einem gewissen Grad.

  • summer

    Ich finde es einfach nur traurig, dass jemand gezwungen ist, seine Arbeit aufgeben zu müssen, zumal sie nicht umweltschädlich ist und ins System der regionalen Kreisläufe eingebunden ist.
    Traurig ist auch, wie diese Tiere gerissen werden. Sonst reden alle von Tierwohl, hier ist es nur natürlich für manche. Einfach nur traurig solche Zustände.

    • issy

      Eben, weltweit werden Kleinbauern/landwirtschaftliche Arbeiter kurz gehalten und ausgebeutet.
      Bei uns haben die Bauern wenigstens ein gutes Auskommen mit ihrer Arbeit und dann erschwert man ihnen aus fachfremder Besserwisserei die Arbeit.

      Aber wie gesagt, seitdem neuerdings auch auf südtiroler Feldern Sklaven arbeiten habe ich echt Schwierigkeiten den Bauernstand zu verteidigen, wobei mir schon klar ist, dass es momentan nicht einfach ist Landwirtschaftliche Arbeiter zu finden.

      Das Land sollte unbedingt strenger kontrollieren, damit Bauern die sich in der Rolle des Sklavenhalters gefallen, keinen unfairen Wettbewerbsvorteil gegenüber korrekten Bauern haben.

      Bauern, berücksichtigts bei euren Entscheidungen auch, welchen Immageschaden ihr erleiden könntets!

      • summer

        @issy
        Hier bin ich vollkommen bei Ihnen, auch wenn die Sklavenarbeit hier nicht Thema ist, so verurteile ich absolut auch das.
        Dass aber Bauern im regionalen umweltfreundlichen Kreislauf gezwungen werden aufzugeben, während Südtiroler Äpfel bis in die Emirate exportiert werden und das bei Sklavenarbeit, das ist traurigst.

    • n.g.

      @summer Deinem. ersten Teil es Komentars stimme ich voll zu. Dem Zweiten muss ich widersprechen! Man kann es sehen wie man will aber die Natur, in dem. Fall die Natur des Wolfes oder Schakals ist grausam. Bären fressen am Ende der Lachszeit auch nur noch die Augen und den Roggen der Fische. Ist das grausam? Sie fressen sich Fett an, wie seit hundertausenden von Jahren. Der Überfluss der dann verendenden Lachse lässt sie das tun.
      Was macht ein Wolf.. er sieht den Überfluss an Beutetieren und…! Das ist nicht grausam, das ist Natur.

      • summer

        @n.g.
        Bei allem Respekt vor der Natur, aber wenn der Bär seinen Wildlachs oder der Wolf sein Rotwild reißt, ok und das ist Natur.
        Wir reden hier aber von Zuchttieren und die sind aus der Perspektive weit mehr im Überfluss da, als das Restwild. Insofern werden diese Wildtierbestände viel schneller wachsen als sonst in der Natur, weil sie quasi das ganze Jahr über einen Überfluss an Nahrung haben und nicht wie der Bär bei der Lachswanderung. Was entspricht hier noch einer natürlichen Auslese und einem natürlich sich selbst regulierendem Ökosystem, außer die romantische Vorstellung mancher Pseudogrünen?
        Also hören wir hier endlich auf, von Natur zu sprechen. Die Zuchttiere werden nicht als Wolfsfutter gehalten, ansonsten sollen die ach so Pseudogrünen, die für Wolf und Bär sind, den Bauern den Schaden aus ihrer eigene Tasche ersetzen, dann züchten sie nicht mehr für Lebensmittel mit regionalem Kreislauf sondern Zuchtfutter für die genannten Wildtiere. Was da dann noch Natur ist, stellt sich genauso die Frage wie im romantischen Märchen.

        • issy

          @Summer
          Wir werden uns wohl beim „beschleunigten Klimawandel“ nie einig sein, aber, Hut ab, das ist mal ein interessantes und vor allem logisches Argument, wenn ein Wolfsschützer mit der Ausrede käme, das sei Natur.
          Eben ist es nicht Natur, wenn Wölfe Zuchttiere reißen, sondern eigentlich künstliche Anfütterung von Wildtieren.
          Ein Wolfsschützer wird dann zwar Antworten, der Bauer müsse halt seine Zuchttiere schützen, aber dann sollen die Wolfsschützer (und nicht die Allgemeinheit) auch für die Lohnkosten für Hirten und Hirtenhunde aufkommen.
          Gut argumentiert auch bezüglich Mägde und Knechte…

          • summer

            @issy
            Wir müssen keinesfalls beim „Klimawandel“ einer Meinung sein, wobei ich den Begriff unter Anführungszeichen setze, weil Sie genau wissen warum.
            Aber dies hindert uns nicht, in manchen anderen Punkten gleicher Meinung zu sein. Ich finde dies sogar als äußerst positiv, wenn man diskursiv diskutieren kann, ohne sich wegen einer unterschiedlichen Ansicht den Rest um die Ohren zu hauen. Das ist eben für mich sachliche Diskussion, ohne parteipolitische Scheuklappen.
            Für mich machen Argumente immer dann Sinn, wenn sie nachvollziehbar sind und nicht ideologisch gefüttert werden.
            Letztlich liegen wir gar nicht so weit auseinander als es scheinen mag.
            Danke für die Blumen. 😉

        • n.g.

          Darum gings in meinem Beitrag nicht. Da wird dauernd die Grausamkeit der Wölfe in den Vordergrund geschoben und ich will nur sagen, dass Raubtiere eben so fressen wie sie fressen, was ist daran grausam!

          • summer

            @n.g.
            Falsch, denn Raubtiere erlegen Wildtiere, nur der Mensch scheint so dumm zu sein, ihm Zuchttieren vor die Nase zu werfen.
            Es ist ein Unterschied, ob du eine Person durch dein Fehlverhalten beim Fahren verletzst oder ob sich die Person bewusst vor deinem Wagen wirft. In der Sache gleich, im Verhalten und in der Absicht ein massiver Unterschied.

        • george

          Von Ökologie versteht ihr hier wohl allesamt recht wenig, wie aus eurem Geschreibsel hervorgeht.

  • batman

    Früher gab es einen Schafhirten und einen Schäferhund.
    Warum können die Bauern sich das nicht mehr leisten?
    Woran liegt’s?

    • n.g.

      @batman Profit, Profit, Profit! Natürlich könnten die Bauern auf ihre Tiere aufpassen. Haben sie früher immer getan aber heute gehts anscheinend nicht mehr. Tausend Gründe dagegen! Nicht ein Einziger hällt kritischen Fragen stand!

    • summer

      @batman
      Völlig daneben. Früher lebten quasi auf jedem noch so kleinen Hof 10 Knechte und Mägde für Kost und Logie. Natürlich gabs da auch genug Hirten zum einsetzen.
      Wollen Sie für Kost und Logie ohne weiteren Gehalt Hirte machen? Ich nicht, denn dann sind wir wieder beim Sklaven-Thema.

      • batman

        @summer
        Woran es heute liegt ist die Frage.

        • summer

          @batmann
          Was soll diese Frage? Heute kann sich niemand leisten, rein für Kost und Logie am Hof das ganze Jahr zu arbeiten. Das wirft ein Hof heute und auch damals nicht ab. Wenn Sie Pensionisten als Hirten einsetzen wollen, weil die von der Rente leben können und für Kost und Logie gratis arbeiten, dann ist mir das egal, sehe aber keinen Grund, jemand gratis arbeiten zu machen. Etwas Würde und Respekt vor jedem Menschen wäre wünschenswert auch von Ihrer Seite.

      • george

        Immer nur übertreiben, was früher war und was jetzt ist. Wer von euch hat schon früher dort „mit 10 Knechten und Mägden“ gelebt. Wenn ihr schon schreibt, bleibt doch bei den wirklichen Fakten.

  • ohnehirnlebtmanbesser

    Oh. Weil auslàndische Sklaven lieber im Tal ausgebeutet werden? Weil Hirtenhunde nur Deutsch verstehen? Bessere Bezahlung und Sprachkurse,,,,,,,Hirni

  • tirolersepp

    Seit tausenden von Jahren hat der Bauer seine Tiere geschützt, mit Zaun oder Waffe ! Zaun ist leider nicht überall möglich !

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