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„Wiederaufbau optimal gestalten“

Cristina Masera und Alfred Ebner (Foto: CGIL)

Wie die Gewerkschaft AGB/CGIL mit dem europäischen Wiederaufbau-Fonds umgehen will.

„Wir haben eine große Chance, unser Land wirtschaftlich zu verbessern, die wir konsequent nützen müssen, aber auch eine große Verantwortung für die künftigen Generationen.“

Dies ist der Kommentar der Gewerkschaft AGB/CGIL zu der vom Europäischen Rat erzielten Einigung über den Fonds zum Wiederaufbau und den EU-Haushalt 2021-2027.

Nach Ansicht der Sekretärin Cristina Masera ist die erzielte Einigung ein wichtiger Schritt, ohne den Europa nicht in der Lage wäre die notwendigen Antworten auf die größte Krise seit der Nachkriegszeit zu geben.

Für die Gewerkschaft haben die Verhandlungen leider eine klare Trennungslinie zwischen Gruppen von Mitgliedsstaaten aufgezeigt. „Egoismus ist die giftige Frucht der Nationalisten und der falschen Entscheidungen der letzten Jahre, angefangen bei der rigorosen Sparpolitik. Jetzt gilt es, die finanzierbaren Maßnahmen zügig umzusetzen, um Italien durch eine breite Beteiligung der Sozialpartner und der wissenschaftlichen Institutionen neu zu beleben“, so Masera.

Auf lokaler Ebene wird auch das Land über weitere Mittelzuweisungen für Infrastruktur, Forschung und Umwelt verfügen. „Die neue Phase beginnt daher mit viel günstigeren Bedingungen, aber auch mit der Notwendigkeit, noch innovativere Strategien als in der Vergangenheit zu aktivieren. Aus diesem Grund bekräftigen wir die Forderung nach einem Dialog zwischen Politik, Sozialpartnern und Institutionen, einschließlich der Universität und anderer Forschungsstrukturen, um über das Südtirol von morgen zu entscheiden“, so die AGB/CGIL-Sekretärin.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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