Du befindest dich hier: Home » Südtirol » „Kann nicht Verhandlungen führen“

„Kann nicht Verhandlungen führen“

Die Betreuerinnen der Kindertagesstätten verdienen mit 1.200 Euro netto viel zu wenig. Die Verhandlungen zum Kollektivvertrag ziehen sich seit zwei Jahren hin. Die Landesrätin für Familie, Waltraud Deeg, über die Bemühungen der Politik.

Tageszeitung: Frau Deeg, viele Betreuerinnen der Kitas können sich ihren Job schlichtweg nicht leisten…  

Waltraud Deeg: Wir haben in den letzten Jahren hinsichtlich der Kleinkindbetreuung viel getan. Einer der Punkte, der noch offen ist, ist effektiv die Bezahlung. Auch ich bin der Meinung, dass dringend eine Gehaltserhöhung notwendig ist. Wir haben die Qualitätskriterien 2016 nach oben geschraubt. Seitdem werden qualifizierte Kinderbetreuerinnen mit Universitätsabschluss oder Abgängerinnen der Landesfachschule für Sozialberufe Hannah Arendt angestellt. Es ist eine Tatsache, dass diese Betreuerinnen viel zu wenig bezahlt bekommen. Deswegen gibt es großen Personalwechsel. Es bin aber nicht ich, die bremst. Wir können dieses Problem nur lösen, wenn die Sozialpartner endlich den Zusatzvertrag abschließen. Die Genossenschaften müssen endlich verstehen, dass sie bald kein qualifiziertes Personal mehr finden werden.

DAS VOLLSTÄNDIGE INTERVIEW LESEN SIE IN DER DIENSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (13)

Lesen Sie die Nutzerbedingungen

  • wurzelsepp

    Südtirol gibt das Coronageld lieber den Papierbauern, damit sie noch ein paar Ferienwohnungen ins Grün stellen, oder unseren Jetsetwinzern um Rumänen mit dem Jet in die Weinberge einzufliegen.
    Den Leuten die unser Wertvollstes, unsere Kinder betreuen, werden mit einem Taschengeld abgespeist.
    Armes reiches Südtirol!

  • batman

    Alles wird teuerer und die Gehälter dümpeln dahin während die Reichen immer reicher werden.
    Warum ist das so, liebe Volksvertreter?

  • vinsch

    Gut ausgebildetes Personal soll gut bezahlt werden. In den Kitas arbeiten teilweise Frauen mit sehr geringer Ausbildung …. und da ist dann die Höhe dieses Gehaltes mehr als angebracht.

    • pingoballino1955

      Haben sie jemals selbst in einer Kita gearbeitet,dass sie solche Aussagen treffen können?? Wo sind die Fakten dafür??

    • freitag

      bei Arbeiten mit Kindern im Vorschulalter zählt Erfahrung, Herzlichkeit, Einfühlvermögen, Kreativität, usw genauso wie gute Ausbildung und sollte demnach auch gleich honoriert werder. Viele Berufsbilder und gleiche Arbeit.

      Diese Frauen, es handelt sich ja ausschließlich um Frauen, sind nicht zu beneiden, bis zu 25 Kinder mit meist gestresste, unfähige Eltern

  • ohnehirnlebtmanbesser

    Oh vinsch. „in den Kitas arbeiten teilweise Frauen mit sehr geringer Ausbildung“ Solchen Mùll muss ich erst verdauen…….um dir zu antworten. Hirni mit Magenproblemen.

  • novo

    Das ist neoliberale Politik, meine lieben Leute!
    Würde man sich vor dem Wählen besser informieren, müsste man sich nach dem Wählen, weniger wundern!

  • tirolersepp

    Wir als Gesellschaft müssen uns fragen was ist uns die Zukunft sprich die Kinder wert, so einfach ist das !

  • gerhard

    1.200 Euro für eine hochqualifizierte Betreuerin, der wir unsere Kinder anvertrauen- und damit unsere Zukunft-
    ist kein Gehalt sondern eine Schmerzensgeldzahlung.

    Das kann so nicht sein!

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2020 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | Datenschutz & AGB | Cookie Hinweis

Nach oben scrollen