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„Wichtiger Schritt“

Waltraud Deeg

Als wichtige Unterstützung für Familien und Senioren bezeichnet Landesrätin Deeg die seit Mittwoch wirksame Maßnahme und spricht von einer guten Zusammenarbeit von Sanität und Familienbeirat.

Mit Beschluss der Landesregierung wurden die Ticketbefreiungen für Senioren, Kinder unter 14 Jahren sowie Arbeitnehmende und deren Familien ausgedehnt beziehungsweise neu eingeführt, die aufgrund von Covid-19 in Lohnausgleich sind. Mit dieser Entscheidung hat die Landesregierung auch Anregungen des Familienbeirates aufgenommen.

Dieser hatte sich auf Initiative der Vorsitzenden, Familien- und Soziallandesrätin Waltraud Deeg, im Vorfeld mit Gesundheitslandesrat Thomas Widmanngetroffen und sich in diesem Rahmen für eine stärkere Berücksichtigung der Familien bei der Ticketanpassung ausgesprochen. Letztere musste, wie gesetzlich vorgesehen, infolge der Neugestaltung der Tarifverzeichnisse der fachärztlichen Betreuung vorgenommen werden.

„Dieser Beschluss ist ein guter und wichtiger Schritt“, sagt Landesrätin Deeg. „Es freut mich, dass die Anregungen des Familienbeirats auf offene Ohren gestoßen sind und damit für viele Familien sowie auch Seniorinnen und Senioren in unserem Land eine wichtige Unterstützung eingeführt werden konnte.“ Auch weiterhin wolle man die gute Zusammenarbeit aufrechterhalten. Die Miteinbeziehung der verschiedenen Interessensvertretungen, wie auch dem Familienbeirat, sowie die Tatsache, dass der Schutz schwächerer oder von der momentanen Krise schwer getroffenen Gruppen nicht zu kurz kommt, bestätige, dass die geleistete Arbeit gute Ergebnisse liefere. Gesundheitslandesrat Widmann zeigt sich zufrieden: „Die Einbindung der Interessensvertreter wie auch des Familienbeirates war mir ein großes Anliegen und es ist uns in der Tat gelungen, gleich mehrere der vorgebrachten Anregungen umzusetzen.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (4)

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  • unglaublich

    Kleine Erinnerung: Landesrat Widmann hat zuvor das Ticket für Facharztvisiten um 30% erhöht. Wie zu lesen war, damit sich die Wartezeiten verkürzen. Also alle die über ein Familienjahreseinkommen von über 40.000€ verfügen (wenn beide Eheleute arbeiten sicher nicht schwer), kommen in den Genuss der 30%igen Erhöhung oder sollten sich privat umsehen.
    Also noch einmal: Danke für den wichtigen Schritt! 🙂

  • ostern

    Wenn ich 40.000 EUR + 1 Cent verdiene bin ich schon „draussen“.
    Ist das auch noch richtig?

  • summer

    Das ist die klassische Abzocke des Mittelstandes, der damit doppelt oder gar dreifach gefilzt wird:
    1. Zahlen diese ordentlich INPS ein
    2. Müssen Sie Ticket zahlen mit einer Erhöhung nun von 30%, denn die Ticket-Befreiten brauchen eh nicht zu zahlen,
    3. Haben genau diese Mittelständler dann im Sanitätsbetrieb Wartezeiten von über einem Jahr,
    sodass sie die 14€ Differenz auf eine private Facharztvisite auslegen, um schneller dran zu kommen.
    So läuft mittlerweile sozialer Ausgleich: am meisten einzahlen, am wenigsten den Dienst beanspruchen.
    Solche Politik machen nur Leute, die selbst Luxusgehälter beziehen.

  • pingoballino1955

    Frau Deeg,lassen sie die Selbstbeweihräucherung,die 30%ige Ticketerhöhung haben sie anscheinend schon vergessen? Typische SVP Volksverblödelung!

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