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Paul Flora, Karl Plattner & Willy Valier

Willy Valier
Senza titolo / Ohne Titel, 1965

Anlässlich der zehnjährigen Zusammenarbeit der Galerie Alessandro Casciaro mit der Galerie Völs in Völs am Schlern finden zwei verschiedene Ausstellungen statt.

In den oberen Ausstellungsräume wird eine Auswahl von grafischen Werke von Paul Flora und Karl Plattner, zwei der bedeutendsten Künstler Südtirols aus dem vorigen Jahrhundert, ausgestellt. Im Hauptsaal, im Untergeschoss, findet hingegen eine Hommage – Einzelausstellung von Willy Valier statt. Der in Bozen gebürtige und im Alter von 48 Jahren früh verstorbene Künstler, hatte nämlich in Seis am Schlern seinen fixen Ansitz ausgewählt.
Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von originalen Werken, welche im Zeitraum Ende der 50iger Jahre bis 1967 geschaffen wurden.

Paul Flora ist 1922 in Glurns im Vinschgau geboren. Als Kind zog er mit seiner Familie nach Innsbruck, wo er ständig lebte. Zahlreich waren seine Ausstellungen in öffentlichen und privaten Museen und Galerien, er hat Anerkennungen auf europäischer Ebene erhalten; zweimal war er mit einer Einzelausstellung im österreichischen Pavillon auf der Biennale von Venedig vertreten. Beachtlich ist auch seine editorische Tätigkeit indem er über vierzig Bücher veröffentlicht hat. Paul Flora ist 2009 in Innsbruck gestorben.

Karl Plattner ist im Jahr 1919 in Mals im Vinschgau geboren. Nach dem Besuch der Akademie der Bildenden Künste von Brera in Mailand verbringt er lange Zeit in Paris, Brasil, Mailand und in der Provence. Im Jahre 1954 stellt er an der Biennale von Venedig im brasilianischen Pavillon, vor. Er hat auch bei zahlreichen internationalen Ausstellungen teilgenommen: Sao Paolo in Brasil, Paris, München, Innsbruck, Mailand und Wien. Karl Plattner ist in Mailand im Jahr 1986 gestorben.

Willy Valier wurde am 16. Dezember 1920 in Bozen geboren. 1939 schrieb er sich an der Kunstakademie in Florenz ein. 1940, nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs unterbrach er das Studium, um sich als Freiwilliger bei der deutschen Marine zu melden. 1950 schrieb er sich auf Anraten von Emanuel Fohn und Josef Kienlechner an der Münchner Kunstakademie in der Klasse von Professor Josef Oberberger ein. 1954 gab er das Studium auf und kehrte endgültig nach Seis zurück. 1966 trat er der Kommunistischen Partei Italiens bei. Willy Valier starb am 2. September 1968 in Senigallia.

Termin: Eröffnung am 23. Juli um 18.00 Uhr. Es spricht Arnold Tribus. Bis 8. August.

Zur Sicherheit der Gäste und Mitarbeiter wird die Eröffnung im Freien, am Kirchplatz, stattfinden. Der Besuch der Ausstellungsräume wird in Übereinstimmung mit den geltenden Vorschriften zur Verhinderung von COVID 19 durchgeführt.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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