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„Schlechter Witz“

Peter Gruber (STF)

Die Junge STF spricht in Zusammenhang mit den Corona-Bestimmungen für Diskotheken von einem schlechten Witz.

In der Anlage A zum Landesgesetz Nr. 4 vom 8. Mai 2020 wurde festgelegt, dass ab dem 15. Juli Diskotheken in Süd-Tirol wieder öffnen dürfen.

Genau einen Tag vor der möglichen Öffnung hat die Landesregierung nun die Corona-Bestimmungen für die Diskotheken weiter verschärft. Die Immuni-App wird zur Pflicht bei Diskothek-Besuchen.

Die Junge Süd-Tiroler Freiheit wertet diese neuen Bestimmungen als tiefen Eingriff in die Privatsphäre. „Als Kompatscher von Freiwilligkeit in Zusammenhang mit der Immuni-App gesprochen hat, hat er wohl gelogen, nun wird sie zur Pflicht beim Besuch einer Diskothek“, so Peter Gruber, Landesjugendsprecher der Süd-Tiroler Freiheit.

Diese neuen Bestimmungen seien ein schlechter Witz. „Einen Tag vor der Öffnung werden den Diskothekenbetreibern neue Bestimmungen auferlegt. Neben der 1/10-Regel, die für Diskotheken gilt, muss zudem auch beim Einhalten der Mindestabstände eine Maske getragen werden. Während diese beiden Auflagen vor allem zur Unwirtschaftlichkeit des Betriebs beitragen und somit dazu führen, dass sicherlich nur wenige Lokale öffnen, zielt die dritte Auflage auf die Verfolgbarkeit der Personen ab. Für alle Diskothekenbesucher ist es verpflichtend, die Immuni-App zu verwenden“, so die Junge STF.

„Es kann nicht sein, dass Kompatscher noch vor Wochen bei der Vorstellung der App von Freiwilligkeit gesprochen hat und sie nun aber zur Pflicht macht. Solch eine Inkohärenz verurteilen wir aufs Schärfste.“

Nachtlokalbetreiber bräuchten  endlich klare Regeln und Bestimmungen, die ein wirtschaftliches Öffnen der Lokale möglich machen. „Wir appellieren an die Landesregierung, diese Bestimmungen schleunigst anzupassen und in Bezug auf die Immuni-App weiterhin auf Freiwilligkeit zu setzen“, so die Junge STF.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (18)

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  • rechner

    Vergesst die Discos. Lasst sie zu und gebt den Betreibern einen Ausgleich.
    Es geht um 10 Lokale im ganzen Land von dem eine ungleich hohe Gefahr ausgeht. In Korea waren sie genau eine Woche offen.
    Dann geriet alles außer Kontrolle.
    Das geht nicht, ein Infizierter kann an einem Abend duzende anstecken.
    Wir brauchen keine vollen Krankenhäuser um einen riesigen wirtschaftlichen Schaden davon zu tragen. Ein Herd mit 100 Infizierten reicht und schon werden tausende stornieren.
    Und an den Grenzen sehen wir Kontrollen.
    Man kann zu 95 Prozent normal mit Covid-19 leben, aber Discos gehen zur Zeit nicht.
    Feiert ein paar Wiesenfeste oder andere Sachen die im Freien sind.

    • noando

      so ist es! so leid es mir auch für die diskothekeninhaber tut, aber sie sind aktuell ein überdurchschnittlich hohes risiko – das zeigen die erfahrungen.

      herr gruber, ihr aufhänger „immuni-app soll freiwillig bleiben“ ist ok. aber machen sie doch vorschläge wie diskotheken covid-sicher betrieben werden können! momentan wohl eher unmöglich.

      ihr einsatz für die betreiber und der jugend in ehren, aber das risiko ist momentan zu hoch, oder wollen sie ein zweites … na sie wissen schon welchen ort ich nennen wollte.

    • meintag

      Schickt den LR Schuler nach Ischgl. Dort bekommt Er Unterricht wie man Es nicht machen soll.

  • ohnehirnlebtmanbesser

    Oh Herr Gruber. Fùr Sie ein schlechter Witz …..fùr andere Politik mit etwas Hausverstand. Ihr Hirni

  • ohnehirnlebtmanbesser

    Oh Herr Gruber. Fùr Sie ein tiefer Eingiff in die Privatspfàre……..fùr die meisten ein Schutzschild fùr nicht tanzende Bùrger. Ihr Hirni

    • watschi

      herni, ich hab dich lieb, aber du kritisierst immer nur leute, dich nicht extrem links sind, ohne auf die argumente zu achten. ich zb, finde auch gute seiten an den linken…ok, kommt selten vor, aber halt doch, weil mich der inhalt interessiert und nicht wer ihn veröffentlicht.

  • nix.nuis

    Herr Gruber, das sind klare Regeln!
    Und wenn man schon in gewissen Gemeindeämtern kaum Zutritt hat, ist es für so risikoreiche Bereiche wie eine Diskothek wohl nur recht un billig, wenn strenge Maßnahmen gesetzt werden!

  • thefirestarter

    Auf biegen und brechen will die Regierung das diese App verwendet wird.

    Auch bei der Freiw. Feuerwehr gibt es es ein Rundschreiben vom HobbyLandesrat Schnuller, der die Führungen der Feuerwehren aufruft ihren Kameraden die Benutzung der App nahe zulegen.

    Gibt es eine Kopfprämie oder was?

  • schwarzesschaf

    Es kann ja jeder frei entscheiden ob er in die disco geht und wenn ja dann muss er das immun drauf geben und sorry wer geht im sommer bei der hitze in die disco der hat ja einen vogel. Ach die werden die antikörper starken wie die sauna gänger

    • silverdarkline

      Untertags geht wohl niemand in die Disco und nachts ist die Hitze schon auszuhalten. Übrigens stärken die Saunagänger nicht Antikörper sondern das Immunsystem. Dies sollte auch im Sommer geschehen, lediglich im Winter zu saunieren bringt nicht viel.

  • mannik

    Wieder eine nutzlose Aussendung. Nur damit man im Gespräch bleibt würde wohl reichen zu schreiben „He Leute, ich bin auch noch da“. Das wäre weit weniger lächerlich und das Resultat wäre das selbe.
    Zeitgleich mit Mair… nur hat die in einer Aussendung über die Diskotheken auch noch die Migranten irgendwie untergebracht.

  • rowa

    Herr Gruber, haben sie einen besseren Witz? Da kann ich Mannik nur zustimmen …

  • martasophia

    Seit Corona zeigt sich wer soziale Kompetenzen hat und wer die Egomanen sind. Es zeigt sich weiters wer verstanden hat was Gemeinwesen und Gemeinwohl ist und wer nur zum eigenen Vorteil herumplärrt.

  • roger

    Dor nächste Knoll? Omg

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