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„Werden wir nicht akzeptieren“

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Der HGV kritisiert den Vorschlag, einen Teil der Gemeindeimmobiliensteuer GIS von den Gastbetrieben nun doch einheben zu wollen.

Laut dem zur Diskussion stehenden Vorschlag sollen die Gemeinden entgegen der Absicht der Landesregierung 20 Prozent der geschuldeten Gemeindeimmobiliensteuer einheben können. „Als HGV werden wir eine solche Kann-Bestimmung nicht akzeptieren. Fakt ist, dass die Gastbetriebe nach wie vor von den Auswirkungen der Corona-Pandemie am stärksten betroffen sind und, dass sich die Auslastung der Betriebe weit unter dem Wert des Vorjahres befindet und dies in allen Gemeinden“, unterstreicht HGV-Präsident Manfred Pinzger.

Der HGV fordert deshalb, dass der von der Landesregierung getroffene Beschluss zur Abschaffung der Gemeindeimmobiliensteuer für 2020 umgesetzt wird. Die Aussetzung der GIS für dieses Jahr ist eine schnelle und unbürokratische Maßnahme, die für alle Betriebe eine große Hilfe darstellt.

„Der wirtschaftliche Stillstand hat den Staat und das Land veranlasst, verschiedene Hilfsmaßnahmen für Unternehmen und Familien aufzulegen. Auch die Gemeinden sind gefordert, einen wirkungsvollen Beitrag zu leisten, die Unternehmen zu stützen. Wenn alle den Gürtel enger schnallen müssen, dann muss das auch für die Gemeinden gelten“, betont HGV-Präsident Pinzger.

Er erinnert an die Aussage des Präsidenten des Südtiroler Gemeindenverbandes, Andreas Schatzer, wonach die Gemeinden mit der Aussetzung der GIS einen konkreten Beitrag leisten, um die Wirtschaft und den Tourismus zu unterstützen, heißt es abschließend in der Presseaussendung des HGV.

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Kommentare (12)

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  • asterix

    War ja klar dass man nicht einverstanden ist. Aber die vielen Arbeitnehmer müssen immer noch auf ihr Lohnausgleichsgeld warten. Ob sie einverstanden sind, oder nicht. Bananenstaat, lausiger.

  • annamaria

    Personen im Lohnausgleich MÜSSEN GIS bezahlen!!!
    Die reichen Bauern und Hoteliere bekommen alles hineingestopft, der Arbeiter wartet immer nich auf Geld und die versprochene Aufstockung!!!

    • hallihallo

      sind sie sicher , daß leute in lohnausgleich gis bezahlen?
      die meisten leute in südtirol zahlen überhaupt keine gis, während ein nicht allzu großer gastbetrieb schon einen fünfstelligen betrag jährlich überweist.
      also alles andere als hineingestopft.
      wieviel bezahlen sie denn als gis?
      außerdem können die gemeinden in dieser krise auch ein bischen anders handeln und sich den neuen gegebenheiten anpassen.

      • michih

        @Hallihallo… wie viel verdient ein „nicht allzu großer gastbetrieb“ denn im Jahr (und wie viel gibt er davon bei der Steuer an)? Und du willst den nicht wirklich mit einer einzelnen Arbeitnehmerin vergleichen?! Ausserdem hat der Herr Pinzger einen 5 Sterne Betrieb!

        • sorgenfrei

          @hallihallo: ein großer wellnesstempel beansprucht infrastrukturen mehr, beeinflusst landschafts- und dorfbild sehr wesentlich, verbraucht unmengen an ressourcen und energie…. und wurde letztens mit steuergeldern erbaut (stichwort 130 % abschreibung)… aber auch gemeinden haben schliesslich ausgaben… und wer zahlt diese?

          • hallihallo

            @sorgenfrei. unsere gemeinde hat gerade die millionen, welche sie im letzten jahr nicht imstande war auszugeben, auf die einzelnen kapitel aufgeteilt. und so geht das seit jahren und nicht nur in meiner gemeinde.

  • iluap

    Irgendwie finde ich die Gis nicht ganz gerecht!!! Ein Betrieb zahlt sowieso alle anderen üblichen Steuern. Wenn er kein Gebäude/Betriebsstätte hat (was er sich womöglich mit viel Fleiss, Ersparnis, langjährigen Krediten, Verzicht, und Sorgen aufgebaut hat!!) wie soll er dann Arbeiten und jemanden einen Arbeitsplatz anbieten?? Jeder der zur Arbeit geht, hat der schon mal darüber nachgedacht, dass er für seinen Arbeitsplatz keien Cent ausgeben muss!!!! Wer zahlt denn die Gis der Öffentlichen Gebäude?????!!!!

    • michih

      Geht es dir noch gut? Das wäre ja noch schöner, wenn man fürs arbeiten gehen auch noch zahlen sollte! 😀

    • leser

      Iluap
      Aber offensichtluch hast du übersehen, dass die vorzeigeunternehmer hotelerie nur zu einem haufen bettler verkommen sind
      Bei jeder gelegenheit klopfen sie überall an um diese und die andere subvention zu bekommen und schkauberger und systemfreunde wie pinzger am meusten vom system profitieren
      Dabei bezahlen sie die volksschäden wie wasserverbrauch, müllbelastung, flurschäden um nur einuge wenige zu nennen nicht nach dem verursacherprinzip sondern duese schäden werden clever und kostengünstig an den privatbürger abgewälzt
      Dass der grossteil der arbeitsplätze die sie angeblich schaffen mit ebenso kostengünstigeren von ausländischen billiglohnländern arbeitern ausfüllen und deren unterkûnfte und einbürgerung ebenfalls vom zahlenden bürger übernommen werden muss, ja das wird auch wegradiert
      Ob aus dieser warte betrachtet pinzger und seine mannen ein wohltat für unser land sind darf zumindest in frage gestellt werden
      Natürlich für pinzger und andere systemsoldaten ist diese wirtschaftliche situation wie das leben einer made im speck

  • iluap

    @michih, will dir damit nur sagen, dass jeder Arbeitgeber der für seinen Mitarbeiter einen Arbeitsplatz schafft davor etliche Gelder in die Hand nehmen muss, damit auch du arbeiten kannst!!! Du wirst schon wissen, dass beim entstehen eines Betriebes auch etliche Zahlungen/Steuern an die Gemeinde fällig werden!!! Und wie gesagt zahlt jeder Unternehmer egal in welcher Branche auch immer alle üblichen Steueren!!!!

  • wichtigmacher

    Das wäre ja noch schöner, wenn die nimmersatten Touristiker wieder mal bevorzugt würden.
    Sollen sich mal überlegen, wie der ganze Schlamassel mit dem Virus in unser Land gekommen ist (Hotspot Gröden).

  • exodus

    hallihallo Sie sind anscheinend im Gastgewerbe, nachdem Sie sich so dafür einsetzen, also haben Sie damit ein Einkommen! Ich zahle für meine Erstwohnung, von mir bewohnt, 1.200,00 GIS, und für mich ist das kein Einkommen, sondern nur Ausgaben und Erhaltungskosten. Finden Sie das berechtig?

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