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„Es wird geSprart“

Stefan Zelger

Das sogenannte SPRAR-Programm, mit welchem Gemeinden und Bezirksgemeinschaften in den vergangenen Jahren Asylwerber aufnahmen (bzw. aufnehmen mussten), wird in den meisten Gemeinden nicht verlängert. Nur mehr ein Viertel der SPRAR-Einrichtungen wird erhalten bleiben. Die Richtung stimmt, meint die Süd-Tiroler Freiheit.

Die Gemeinden, so die STF, seien in den letzten Jahren vom Land gezwungen Worden, sich am SPRAR-Programm (Sistema di Protezione per Richiedenti Asilo e Rifugiati) zu beteiligen. Anderenfalls drohte die Landesregierung damit, den aus ihrer Sicht widerspenstigen Gemeinden die Gemeindefinanzierung zu kürzen.

46 Gemeinden mit 223 Asylwerbern sind bisher noch Teil des Programms. In lediglich 12 Gemeinden wird das SPRAR-Programm in Zukunft fortgeführt. Dabei gibt es – immer laut STF – große Unterschiede nach Bezirken: Während im Pustertal, Salten-Schlern, Überetsch-Unterland und Vinschgau alle SPRAR-Einrichtungen geschlossen werden sollen, werden jene im Eisacktal bis 2023 bestehen bleiben. Auch in den meisten Burggräfler Gemeinden wird das Programm verlängert.

„Mittelfristig sollten auch diese Programme beendet werden, da die Grundlage zunehmend fehlt. Abgewiesene Asylwerber sollten umgehend abgeschoben werden. Angenommene Asylwerber müssen die Einrichtungen ebenfalls verlassen, da das SPRAR-Programm für jene Menschen vorgesehen ist, die auf den Asylbescheid warten“, betont Stefan Zelger von der Süd-Tiroler Freiheit abschließend.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (3)

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  • leser

    Liebe TZ
    Was wolltet ihr hier mitteilen?
    Das habt ihr selber wohl nicht verstanden

  • criticus

    Kann mich noch gut erinnern, wie die ehemalige LRin Frau Stocker die Gemeinden unter Druck gesetzt hat. Hat Frau Stocker einige dieser „Flüchtlinge“ überhaupt bei sich aufgenommen?

  • gestiefelterkater

    Die Stockerin ist doch jetzt in Pension, jetzt hat sie die nötige Zeit und Dank ihrer goldenen Rente auch das nötige Kleingeld sich um ihre Adoptivfachkräfte zu kümmern. Es werden ihr bestimmt auch einige Grüninininen und der Schuhputzer zu Meran helfend unter die Arme greifen.
    Der Multikultinarren Saat geht endlich auf.

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