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Treffen mit Alfreider

Der Generalrat des Unternehmerverbandes traf sich am Dienstag mit Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider. Unter anderm war der „Masterplan Wasserstoff“ ein Thema.

Überzeugte Unterstützung für den „Masterplan Wasserstoff“ und die Realisierung von effizienten Infrastrukturen, Bereitschaft für Investitionen in sauberere Fahrzeuge und eine gemeinsame Stellungnahme gegen die  Fahrverbote in Nordtirol, welche die optimale Nutzung der Brennerautobahn verhindern: über diese Punkte herrschte Einigkeit zwischen Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider und den Unternehmern bei der Sitzung des Generalrates des Unternehmerverbandes am Dienstag.

Wurde Mobilität vor Covid zunehmend als Bedrohung und Belastung empfunden, so wurde uns allen während des Lockdowns klar, dass reisen, Bewegungsfreiheit und Warentransport eine wichtige Voraussetzung für unsere Lebensqualität sind. „Infrastrukturen sind in erster Linie dazu da, Regionen miteinander in Verbindung und Austausch zu bringen“, erklärte der Präsident des Unternehmerverbandes, Federico Giudiceandrea.

Die Unternehmer unterstrichen die Bedeutung von Investitionen in Infrastrukturen auf lokaler Ebene: von der Agenda Bozen über die Pustertaler Staatsstraße, hin zur Südausfahrt Brixen und zu Maßnahmen für einen besseren Telefonempfang in den Tunnels.

Landesrat Alfreider stellte den Unternehmen die geplanten Projekte vor und hob die strategische Bedeutung der Brennerachse hervor: „Die Verwirklichung des Brennerbasistunnels, die Erneuerung oder zumindest die Verlängerung der Konzession für die A22 und eine immer nachhaltigere Nutzung der Autobahn und der Bahnlinie sind besonders wichtig“, unterstrich Alfreider.

Er versicherte auch hinsichtlich der Fahrverbote in Nordtirol zu intervenieren. „Besonders das Nachtfahrverbot ist kontraproduktiv, denn so wird der Verkehr auf wenige Stunden des Tages konzentriert. Saubere und leise Fahrzeuge müssen ohne Einschränkungen fahren können“, ist Alfreider überzeugt. Zur Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene erklärte Alfreider, dass die große Herausforderung der Personentransport sein werde: „Mehr als 70 Prozent der Fahrzeuge entlang der Brennerachse sind PKWs. Daher müssen wir insbesondere auch auf die Verlagerung des Personenverkehrs auf die Bahn setzen.“

Landesrat und Unternehmer stimmten auch darüber überein, dass die technologische Innovation die Mobilität immer effizienter und nachhaltiger machen wird. Bezüglich des „Masterplans Wasserstoff“ der Provinz wiederholten die Unternehmer ihre Bereitschaft, ihren Beitrag zu leisten. „Wir sind überzeugt, dass eine starke Partnerschaft zwischen öffentlichem und privatem Sektor ein entscheidender Antrieb für eine immer nachhaltigere Mobilität sein kann“, stimmten die Unternehmen und der Mobilitätslandesrat überein.

Gemeinsames Ziel ist es nun, Südtirol als Vorzeigeregion in der Nutzung und Entwicklung dieser Technologie zu etablieren, indem öffentliche Investitionen und lokal vorhandene unternehmerische Kompetenzen vereint werden.

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