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Wo bleiben die Prämien?

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Der ASGB-Vorsitzende Tony Tschenett fordert eine rasche Auszahlung der zugesagten Corona-Prämien für Mitarbeiter des Südtiroler Sanitätsbetriebes, sowie für die Bediensteten in den Seniorenheimen.

Es könne nicht sein, so der ASGB-Chef, dass auf die Zusage, die Leistung der Bediensteten während des epidemiologischen Notstandes Covid-19 ökonomisch zu honorieren, keine Taten folgen. Es sei beschämend, dass sich trotz Interventionen bei den zuständigen Stellen bisher keiner in dieser Angelegenheit rührt. Das Land würde eine miserable Figur abgeben und auch die Gewerkschaften kompromittieren, da diese aufgrund mangelhafter Informationen außerstande seien, ihren Mitgliedern verlässliche Informationen zukommen zu lassen.

„Ich glaube es ist nicht zu viel verlangt, wenn wir stellvertretend für unsere Mitglieder im Südtiroler Sanitätsbetrieb und für jene in den Seniorenheimen die Auszahlung bereits zugesagter Prämien einfordern. Landauf landab wurden die Bediensteten dieser Berufskategorien als ‚Helden von heute‘bezeichnet, partei- und verbandsübergreifend wurde deren Leistung unterstrichen und trotzdem sitzen sie immer noch auf dem Trockenen. Dies ist inakzeptabel und muss auf der Stelle korrigiert werden“, fordert Tschenett, der zudem betont, dass die Glaubwürdigkeit der politisch Verantwortlichen unter dem Nichtstun der zuständigen Stellen eminent leiden würde.

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Kommentare (6)

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  • asterix

    Bei der Klappe sind sie alle Weltmeister. Wenn ich nur an die PK Märchenstunden denke, kommen mir Agressionen. Von wegen Prämien. Wenn nicht einmal die Lohnausgleichsgelder von März ausbezahlt sind. Aber dafür hat der Achammer um 8 Wochen verlängert. Fragt sich nur was. Wenn es um die Kleinen geht, schei……. die das alles nix mehr. Aber für die Wirschaft ein Landesgesetz in ein paar Tage durchdrücken war natürlich kein Problem. Lobbyhaufen elender, ich hoffe dass dieses Mal die Wähler nicht veegessen.

  • kirke

    Schönes Foto, nur die Wirklichkeit schaut dramatisch anders aus: Die Pfleger sind nach wie vor von Oben bis Unten in Plastik verpackt und keuchen hinter ihren Atemmasken.
    Jeder Politiker sollte gezwungen werden täglich 8 Stunden so zu arbeiten!
    Jeder Gewerkschafter gehört täglich 12 Stunden in so eine ungesunde Plastikverpackung!
    Dann, und erst dann ist Corona innerhalb von 2 Tagen plötzlich nur mehr das was es immer war: Eine ganz normale Grippe!

  • jennewein

    bauer müsste man sein

  • n.g.

    Ich finde, dass jede x beliebige Kassiererin in Lebensmittelgeschäften mindestens die selbe Leistung erbracht hat… wenn nicht Größere, denn die waren nicht verpackt wie Astronauten und mussten sich täglich der Gefahr aussetzen!

    • abc123

      Dann finden Sie also dass Waren in Regale einräumen und über das Kassenband zu führen den größeren Wert hat als sich um schwer Kranke und Sterbende zu kümmern? In der vollen Schutzausrüstung zu arbeiten ist sicher auch nicht ohne.

  • sepp

    Versprechen versprechen und dann die beleidigte wurscht spielen wen die leute mal ein paar dinge von sich geben dei nett gerade die feine art sein du wens oan nett passt kennse woll zirug treten tuit a koaner sem kannten sie miessen orbeiten ober ohne a ausbildung wie do lachhammer wos willsch sem tien knecht oder handlanger

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