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„Roter Teppich für Ausländer“


Die Landesregierung wolle Nicht-EU-Bürger bei den Wobi-Wohnungen „nachhaltig“ verteilen, kritisiert die Freiheitliche Ulli Mair.

Die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair kritisiert die nach wie vor hohe Zuweisungsquote von Mietwohnungen des WOBI an Nicht-EU-Bürger und Staatenlose. Der höhere Bedarf an Institutswohnungen seitens dieser Bevölkerungsgruppe führt zu einer Ungleichbehandlung gegenüber den Einheimischen und zu einem Einwanderungsanreiz.

„Bei der jährlichen Zuweisung der WOBI-Wohnungen wurden wiederum knapp 13% den Nicht-EU-Bürgern zugesprochen, obwohl sie 6,39% an der Wohnbevölkerung des Landes ausmachen. Bereits in den vergangenen Jahren wurden den Nicht-EU-Bürgern und Staatenlosen stets zwischen 12- und 13% der Institutswohnungen zugewiesen, sodass diese Bevölkerungsgruppe dort überrepräsentiert ist“, hält Mair einleitend die Problematik fest und erklärt, dass der höhere Bedarf an WOBI-Wohnungen seitens der Nicht-EU-Bürger für dieses Ungleichgewicht verantwortlich ist. „Die gesetzliche Berechnungsmethode zur Zuweisung der Wohnungen hält eine Vorzugsschiene für Einwanderer bereit, da ihr Bedarf entsprechend gewichtet wird“, erklärt die freiheitliche Landtagsabgeordnete.

„Mit dieser Maßnahme will die Landesregierung eine „nachhaltige Verteilung“ der Nicht-EU-Bürger in Südtirol durchsetzen. Dadurch wird weder ein größerer Integrationsdruck aufgebaut noch die Bildung von Parallelgesellschaften verhindert. Lediglich der rote Teppich für Einwanderungswillige bleibt ausgerollt und all die damit zusammenhängenden Folgen, wie sie sich kürzlich in Meran geäußert haben“, kritisiert Mair.

„Unser freiheitlicher Ansatz war stets jener, dass den Nicht-EU-Bürgern nur so viele WOBI-Wohnungen zustehen sollen, wie ihr tatsächlicher Anteil an der Gesamtbevölkerung in Südtirol ausmacht. In Südtirol hat sich das SVP-Prinzip des „Forderns und Förderns“ bisher nicht bewährt. Nach wie vor wirken die Sozialleistungen in unserem Land wie ein Magnet auf Migranten. Die Folgen sind eine Überdehnung des sozialen Netzes, das durch die Coronakrise bereits stark beansprucht wird“, hält Mair fest.

„Ein Einwanderungsstopp aus den Nicht-EU-Staaten ist vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen und zur Sicherung der sozialen Maßnahmen unerlässlich. Die Kriterien für die Zuweisung von WOBI-Wohnungen oder anderen sozialen Maßnahmen an Nicht-EU-Bürger müssen verschärft und an die Situation angepasst werden. Änderungen im Regelwerk der Sozialleistungen können ein erster Schritt zur Gestaltung einer Migrationspolitik mit klaren Regeln sein. Es ist lediglich eine Frage des politischen Willens“, so Ulli Mair abschließend.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (27)

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  • mannik

    Wie jetzt? Bis gestern war Mairs Schlagwort „Masseneinwanderung“ und jetzt sagt sie es seien nur 6,39%… Für wahr eine gewaltige Masseneinwanderung.
    Das Kriterium, das ihnen mehr Wohnungen zuweist, dürfte wohl das niedrigere Einkommen sein.

    • summer

      @mannik
      Seien Sie bitte nicht heuchlerisch und lassen wir die Dame außen vor, die wir offensichtlich beide nicht mögen.
      Aber sagt es nicht sehr viel aus, dass Zuwanderer bezüglich Sozialwohnungen den Vorzug haben, weil sie mehr Kinder zeugen und obendrein am schlechtesten bezahlt werden und damit regelrecht ausgenommen werden? Von wegen Zuwanderung von Fachkräften. Hier wandern mit heimlicher Zustimmung der Politik Billigarbeitskräfte zu, die stillschweigend ausgenommen werden.

      • mannik

        Die Dame ist heuchlerisch, nicht ich. Aber ich gehe davon aus, dass Sie die Semantik von „heuchlerisch“ nicht kennen.
        Ich schreibe ja, dass der Vorzug wohl dem niedrigeren Einkommen geschuldet ist, haben Sie das überlesen? Ob es Fachkräfte sind oder nicht werden wir sicher kaum erfahren. Tatsache ist, dass selbst Einwanderer mit einer Ausbildung hier minderwertige Arbeit verrichten, weil sie eine andere nicht bekommen. Wenn sie, wie Sie schreiben „ausgenommen“ werden, dann liegt die Schuld aber eher bei uns als bei denen, oder? Sie zäumen die Problematik vollkommen falsch auf. Es ist nicht so, dass „wir“ Billigfachkräfte importieren (wie auch), sondern sie dazu machen.

        • yannis

          >>>>>dass „wir“ Billigfachkräfte importieren (wie auch), sondern sie dazu machen……

          oh doch, sie werden regelrecht importiert, auch welchen Grund sonst werden die NGO`s vom Großkapital gesponsert ?

    • marting.

      den öko-kommunisten können gar nicht genug ausländer kommen
      die wollen europa zerstören, nur darum geht es diesen extremisten

      • mannik

        Haben Sie wieder in der Schlagwort-Kiste gekramt? Wenn Sie wenigstens ein wenig überlegen würden, dann würden sogar Sie schnallen, dass billige Arbeitskräfte kaum ein Vorteil für die „Öko-Kommunisten“ sind, sondern eher für die Kapitalisten.
        Aber ich verstehe schon, dass solche logischen Zusammenhänge außerhalb Ihrer Reichweite sind.

  • iceman

    die Miete für Mairs Wohnung zahlt schon seit vielen Jahren der Steuerzahler!

  • ohnehirnlebtmanbesser

    Oh Frau Ulli. Sie drehen , wenden und verwenden statistische Zahlen nach Ihren populistischen Aussagen. Haben Sie endlich den Mut und sagen Sie endlich was Sie wirklich denken. Auslàndische Sklaven rein in Holzbaracken………und das nur in Randgebieten. Hirni

    • watschi

      hirni, wir halten sklaven? ma dai? wo denn?

      • thefirestarter

        Jeder westliche Bürger (er)haltet Sklaven, bzw. Sklavenarbeit.
        Tomaten-, Orangenpflücker in Süditalien, Erdbeerpflücker in Spanien, Kindersklaven die Kakao ernten in Westafrika, Bergwerksklaven im Kongo, Textil-Verarbeiter in Bangladesh, die Liste ist unendlich lang.

        In Südtirol sind es Erntehelfer, sog, Badante, Ausländer im Gastgewerbe, Reinigungsbetriebe, u.ä. … natürlich kann man ihre Situation nicht mit der Sklavenarbeit in Afrika, Asien oder Südamerika vergleichen aber ohne diese Billiglohnkräfte würde es auch bei uns anders aussehen.

        Wen diese Menschen alle eine gerechten Lohn erhalten würden, geeignete Unterkünfte, Bildung usw. dann würden wir uns unseren aktuellen Lebensstil wahrschenlich nicht leisten können.

  • ronvale

    Ohne Billiglöhner kein Massentourismus mit hoher Marge

    Wie es schon in Deutschland und der Schweiz vor Jahrzehnten geschah : man wollte Arbeitskräfte, aber es kamen Menschen

    Mit ihren Traditionen , Wertvorstellungen und Bedürfnissen

  • tirolersepp

    Sehr gut Frau Mair ihr Einsatz für eine gerechte Verteilung der Sozialleistungen !!

  • keinervonvielen77

    Habe früher immer jedem in der Zeitung einen Schnurrbart gemalt; o.a. Bild bietet sich dazu an….Kopfkino

  • thefirestarter

    Wieviel % der Wobi Wohnungen gehen an Mitglieder der ital. Besatzungsmacht?

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