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„Verzerrter Wettbewerb“

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Am Dienstag wird die Landesregierung entscheiden, ob und wann Geschäfte am Sonntag wieder öffnen dürfen. Die Sonntagsöffnung war im Landesgesetz coronabedingt bisher nicht vorgesehen. Die Süd-Tiroler Freiheit spricht sich gegen Sonntagsöffnungen im Handel aus. Aus guten Gründen.

„Die Öffnung am Sonntag nützt vor allem den großen Handelsketten. Kleinere Betriebe können es sich nicht leisten, sieben Tage in der Woche offen zu halten“, warnt Stefan Zelger von der Landesleitung der Süd-Tiroler Freiheit.

Der kleinstrukturierte Handel hierzulande sei für Sonntagsöffnungen ungeeignet: „Zugespitzt ausgedrückt ist die Sonntagsöffnung eine Wettbewerbsverzerrung zu Lasten kleinerer Betriebe. Die Wertschöpfung wird dadurch nicht mehr, sie verschiebt sich nur aufs Wochenende und in die Kaufhäuser!“ Außerdem dürfe nicht vergessen werden, dass der Sonntag für viele ein Tag für die Familie und die Gemeinschaft sei.

Deshalb ist für die Süd-Tiroler Freiheit klar: „Kurzfristig muss die coronabedingte Sonntagsschließung bleiben. Langfristig muss die Kompetenz für die Öffnungszeiten im Handel endlich auf Südtirol übergehen; denn nach wie vor entscheidet – trotz vermeintlich weltbester Autonomie – nicht Südtirol darüber, sondern Rom!“

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