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„Es braucht Wurzelbehandlung“

Claudia Plaikner und Josef Vieider

Der Heimatpflegeverband schließt sich dem Appell des Klimaforschers Georg Kaser an, der radikale Maßnahmen gegen den Klimawandel fordert.

„Zahnhygiene genügt nicht mehr, es braucht eine Wurzelbehandlung .“

So beschreibt  der international renommierte Südtiroler Klimaforscher Georg Kaser die notwendigen umfassenden und radikalen Maßnahmen, um die umweltschädlichen Emissionen und den Klimawandel einzubremsen. Ein Appell, den sich vor allem auch die Entscheidungsträger in Südtirol zu eigen machen müssen, soll nicht das gesamte wirtschaftliche und gesellschaftliche System  in unserem Land und weltweit in wenigen Jahren kollabieren.

Der Heimatpflegeverband weist seit Jahren auf die Notwendigkeit eines strukturellen Wandels im Umgang mit den Ressourcen, im Wirtschaftsbereich, im Mobilitäts- und Konsumverhalten der Menschen hin. In der aktuellen Nummer der  Verbandszeitschrift „Kulturfenster“ befindet sich ein Interview mit Georg Kaser , in welchem er für ein Nachdenken vor dem Neuanfang im Zuge der Coronakrise wirbt und daran erinnert, dass es im Unterschied zum Corona-Virus gegen den Klimawandel keinen Impfstoff geben wird.

Im Unterschied zu Corona wird bei ungenügenden oder ausbleibenden Gegenmaßnahmen die Klimakatastrophe eintreffen, und zwar als wirkliche Apokalypse – wer diese Worte nicht ernst nimmt, handelt fahrlässig und gibt der Zukunft keine Chance, so der Heimatpflegeverband am Montag in einer Aussendung.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (14)

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  • ohnehirnlebtmanbesser

    Oh Greta. Es sind deine Worte…. Hirni

  • ronvale

    Wir haben nur einen Planeten. Diese Tatsache schränkt die Arten von Risiken, die wir in großem Maßstab eingehen dürfen, radikal ein. Selbst ein Risiko mit sehr geringer Wahrscheinlichkeit wird inakzeptabel, wenn es katastrophale Folgen haben kann.

    Ein gewisses Maß an Umweltverschmutzung ist unvermeidlich, aber große Mengen eines Schadstoffs setzen uns einem rasch wachsenden Risiko aus. Das Klima verträgt nur ein gewisses Maß an Destabilisierung, bevor es außer Kontrolle gerät und sich in einen neuen, aber für die Menschheit sehr unangenehmen stabilen Zustand bewegt.

    Deshalb sollten wir die CO2-Emissionen verringern, auch unabhängig davon, ob Klimaforscher nun mit ihren Prognosen haargenau treffen. Und dies wird nur mittels neuen Technologien gehen, aber weniger durch einseitigen Verzicht währen in China neue Kohlekraftwerke entstehen.

    All diese Proteste und Initiativen sind gut gemeint. Sie erinnern mich an die vom linken Flügel propagierte einseitige Abrüstung in den 80er Jahren.

    • hubertt

      CO2 ist kein Schadstoff. Aber soweit kann der Klimajünger Kaser nicht denken.

      • mannik

        Im weitesten Sinne ist ein Schadstoff jede Substanz, die ein Ökosystem beeinträchtigt oder dessen Gleichgewicht destabilisiert. Anthropogene CO2-Emissionen der letzten paar Jahrhunderte haben dieses Gleichgewicht gestört. Diese CO2-Zunahme hat einige direkte Auswirkungen auf die Umwelt. Zum Beispiel nehmen die Ozeane CO2 aus der Luft auf und versauern dadurch, was viele Meeres-Ökosysteme beeinflusst. Doch die Hauptauswirkung des steigenden CO2s ist eine wärmere Erde. Unterm Strich bedeutet eine gestiegene CO2-Konzentration schwere Schäden für die Umwelt und die Lebensbedingungen der Menschen von morgen.

        • hubertt

          Mannik, du schreibst Quatsch zusammen und verhältst dich wie der Papagei der Banditen vom Weltklimarat. Dies sind nämlich allesamt Menschen verachtende Lumpen, die nichts anderes im Sinn haben, als die Menschen zu knechten.

  • mannik

    Wie jetzt? Keine Kritiker? Wäre es hier um Greta Thunberg gegangen (die eingetlich das gleich sagt), wäre di Kommentarspalte schon voll mit den üblichen gehässigen Meldungen.

    • ronvale

      Sie denken aber ganz schön undifferenziert

      Greta und ihre Genossinnen sind Wohlstands verwöhnte Gören welche außer herumschreien und kritisieren noch nie was geleistet haben aber uns erklären ‚wir‘ hätten ihnen die ‚Zukunft‘ gestohlen!

      Dafür reisen sie mit fremden Geld durch die Gegend und bedienen sich aller technischen Mittel welche ja angeblich genau die Welt in den Untergang treiben

      So was geht unter Hypokratie

      Sie sind wohl nicht im Stande zwischen rational denkenden Menschen und fanatischen Sekten zu unterscheiden

      • george

        ‚ronvale‘,
        ich muss Ihnen nun als Heimatpfleger genau das vorwerfen, das Sie hier ‚mannik‘ vorhalten: „Sie denken aber ganz schön undifferenziert“. Sie meinen wohl – denn beweisen können Sie es ja nicht – , dass all die „Genossinnen von Greta Wohlstands verwöhnte Gören sind, die ………….“.
        Sie tun stellen es auch so hin, als ob nur Mädchen dabei wären und pauschalisieren völlig. Können Sie überhaupt objektiv denken und urteilen?

      • mannik

        Ihr Kommentar ist totaler Blödsinn. Wenn Sie den Sarkasmus in meinem nicht verstanden haben, kann ich ihnen nicht helfen. Es geht um die Verschiedenartigkeit der Reaktionen: Tatsache ist, dass sobald etwas über Greta Thunberg berichtet wird – zu Ihrer Erinnerung, sie spricht auch über den Klimawandel und seinen Folgen – wird von den üblichen Verdächtigen das ewig gleich Bashing veranstaltet. Hier, Schweigen im Walde. Ihre oberflächliche und pauschalisierende Bewertung der FFF-Bewegung erklärt aber schon wessen Geistes Kind Sie sind, daher ist jeder Kommentar eigentlich überflüssig.

        • yannis

          ändert aber nichts daran dass „ronvale“ trotzdem recht hat.

        • hubertt

          Mannik, die FFF Bewegung beweist wessen Geistes Kind sie ist….. Und zwar des Satanisten Geistes, der die Menschen belügt und verschaukelt. Die ganze Theorie vom Weltklimarat ist so was von unrealistisch und pervers, dass einem jeden Menschen mit ein wenig Hausverstand ein Lichtlein aufgehen müsste.

    • emma

      kleingeist brauch man net kommentieren, klimawndel war immer vorhanden, das leben wird sich anpassen auch wenns diesmal schneller geht.

  • summer

    Schön und gut: Katastrophe und Apokalypse. Erinnert mich irgendwie an UnheilsprohetenInnen, denen man oder frau nicht glauben sollte.
    Vor 30 Jahren waren es der saure Regen und das Ozonloch, heute ist es das Klima. Und man oder frau stelle sich vor, dieses ist mittlerweile unkontrollierbar geworden.
    Nur gut, dass es schon zu Zeiten der Dinosauriere unkontrollierbar war.
    Und weil wir grad beim Thema sind: die Erde hat auch das Aussterben der Dinos überlebt. Mutter Erde wird auch den Menschen überleben.
    So what?

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