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„Vorsichtig und kritisch“

Warum die Handwerker von der Politik ausgedehntere Beiträge, einen Härtefonds für bestimmte Berufe und Steuer-Zuckerlen erwarten.

von Heinrich Schwarz

Der Handwerkerverband lvh denkt bereits an die Corona-Phase 3 – und hat eine genaue Vorstellung, wie diese aussehen sollte. Man blicke der wirtschaftlichen Zukunft in Südtirol derweil aber vorsichtig und kritisch entgegen: „Noch ist der Großteil der Betriebe damit beschäftigt, stehengebliebene Arbeiten nachzuholen und fertigzustellen. Leider wissen wir derzeit nicht, wie sich die Konjunktur gegen Jahresende und im Jahr 2021 entwickeln wird“, sagt lvh-Präsident Martin Haller.

Eines habe die Corona-Krise klar gezeigt: „Leistungsfähige regionale Strukturen aus kleinen und mittleren Unternehmen sind unerlässlich für die Versorgungssicherheit und die Stabilität der Gesellschaft.“ Dennoch sei das Wirtschaftsfundament nie zuvor in der Nachkriegszeit so gefährdet gewesen wie jetzt. Umso erforderlicher sei es nun, mittel- und langfristige Konjunkturmaßnahmen für die Phase 3 auf den Weg zu bringen.

„Während die lokale Politik in Phase 1 und 2 wertvolle Abfederungsmaßnahmen für die Wirtschaftstreibenden beschlossen hat, müssen nun Konjunkturmaßnahmen zur dauerhaften Stärkung mittelständischer Strukturen folgen und das Überleben einiger spezifischer Sektoren gesichert werden“, meint der lvh.

Der Handwerkerverband hat den Regierungsparteien einen ganzen Maßnahmenkatalog vorgelegt.

DIE DETAILS LESEN SIE IN DER SAMSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

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