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Niedrige Inflation

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Die Inflation in Südtirol ist im Mai auf 0,2 Prozent gesunken. Die Preise für Lebensmittel sind zwar deutlich gestiegen, dafür wurde aber anderes günstiger.

von Heinrich Schwarz

In der Bevölkerung geht die Sorge um, dass es im Zuge der Corona-Krise zu empfindlichen Preissteigerungen kommt. Mehrere Entwicklungen sprechen für eine höhere Inflation. Einige Wirtschafswissenschaftler glauben allerdings, dass man zumindest bis zum Ende der wirtschaftlichen Krise – sprich solange die Nachfrage der Verbraucher nicht anzieht – keinen Kaufkraftverlust durch höhere Preise fürchten muss.

Die aktuellen Zahlen zeigen: Derzeit geht es sogar eher in Richtung einer Deflation, also einem Rückgang des Preisniveaus: Nachdem die Inflation in Südtirol ein Jahr lang zwischen 1,0 und 1,5 Prozent lag, sank sie im April auf 0,6 Prozent und im Mai sogar auf 0,2 Prozent im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat, wie die lokalen Statistikämter gestern bekanntgaben.

Sieht man sich die Daten genauer an, erkennt man allerdings deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Produkten und Dienstleistungen, die für die Berechnung der Gesamtinflation relevant sind.

EINEN AUSFÜHRLICHEN ARTIKEL DAZU LESEN SIE IN DER DIENSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

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Kommentare (5)

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  • kirke

    Wohin geht die Inflation, wenn die Geldmenge verdoppelt und die Produktion halbiert wird?
    Das muss ich unbedingt meinen Neffen fragen, hoffentlich ist er nicht schon im Kindergarten mit seinen 5 Jahren.

  • n.g.

    Wenn man weiß was bei der Inflationsberechnung einfließt dann kann man sich auf hohe Unterhaltskosten einstellen, egal ob die dann niedrig ist. Aus dem selben Grund steigen Löhne nicht und das Leben wird trotzdem teurer.
    Die Geldmenge wurde nicht verdoppelt, die wurde die letzten Jahrzehnte vervielfacht!
    Die nächste Krise wird ne Wirtschaftskrise sein und dagegen wird Covid ein Vogelschiss sein!

  • sorgenfrei

    Die Lebensmittelpreise sind gestiegen: will heißen, die Krise trifft vor allem jene, die eh schon einen Großteil ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben müssen… während die Aktienkurse durch die Milliardeninvestitionen der Zentralbanken gestützt werden… und damit den künftigen Generationen einen Schuldenberg hinterlassen…

  • marting.

    die Sachen des täglichen Bedarfs sind stark gestiegen!
    andere Sachen die man selten oder kaum kauft sind gesunken.
    was bedeutet das für die meisten Menschen also?

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