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Pauls Masken

Paul Köllensperger vermittelte dem Sanitätsbetrieb einen angeblichen Schutzmasken-Lieferanten. Es handelte sich jedoch um eine ukrainische Briefkasten-Firma.

von Matthias Kofler

Paul Köllensperger hat sich die lückenlose Aufklärung des Schutzmasken-GAUs auf die Fahne geschrieben. Der Team-K-Abgeordnete arbeitet nun schon seit Wochen unermüdlich daran herauszufinden, wer die Verantwortung für den Ankauf der umstrittenen, von der Bozner Firma Oberalp vermittelten
chinesischen Schutzausrüstung trägt. Auf Köllenspergers Drängen hin wurde eigens ein Untersuchungsausschuss im Landtag eingerichtet, der von seinem Fraktionskollegen Franz Ploner geleitet wird.

„Warum sind die Masken, die den Standards nicht entsprechen, nicht sofort aus dem Verkehr gezogen worden? Und warum hatte der Sanitätsbetrieb nicht zuvor Muster angefordert, um das Material zu begutachten, bevor er das Geld überwiesen hat?“, kritisiert Köllensperger in seiner jüngsten Landtagsanfrage. Der Oppositionsführer will darüber hinaus in Erfahrung bringen, warum der Sanitätsbetrieb, der Zivilschutz und das Gesundheitsassessorat nicht auf die Angebote anderer Unternehmer eingegangen sind, die versucht hätten, Schutzausrüstung nach Südtirol zu liefern.

Der Tageszeitung liegt die Anfrage-Beantwortung von Gesundheitslandesrat Thomas Widmann vor. Dort stehen zwei Sätze, die stutzig machen. So schreibt der SVP-Politiker:

„Auch die von Ihnen, Herr Abgeordneter Köllensperger, vermittelten Lieferanten haben weder die angeforderten Dokumente geliefert, die Übermittelten waren teilweise unleserlich, die Datenblätter von der Internetseite kopiert. Auch über Ihre Vermittlung wurde nicht von der Vorauszahlung abgesehen, sowie der Vorschlag des Südtiroler Sanitätsbetriebes einer 100%igen Bezahlung und Stichkontrolle der Ware nach Ankunft in Verona angenommen.“

Köllensperger als Masken-Vermittler? Die Tageszeitung hat bei Widmann nachgefragt, um nähere Details zum Angebot des Oppositionspolitikers zu erhalten. Der Landesrat erklärt, dass Köllensperger im April an den Sanitätsbetrieb herangetreten sei. „Er wollte uns einen – so Köllensperger wörtlich – ,seriösen Südtiroler Unternehmer’ vermitteln, dessen Namen er aber nicht nennen wollte.“

Die Tageszeitung kann auf der Grundlage von Akten aus dem Sanitätsbetrieb die Geschichte des geplatzten Masken-Deals rekonstruieren. Sie wirft kein gutes Licht auf Paul Köllensperger und seine Freunde aus der Unternehmerwelt. Florian Zerzer und Co. wären um ein Haar einer ausländischen Briefkasten-Firma auf den Leim gegangen und hätten Millionen an Landesgeldern in den Sand gesetzt. Umso erstaunlicher ist es, dass Köllensperger jetzt gegen den seiner Meinung nach so schlampig arbeitenden Sanitätsbetrieb vorgeht.
Doch der Reihe nach.

Am 9. April, um 1:30 Uhr morgens, schickt Köllensperger eine WhatsApp an ein Mitglied der Landesregierung. Ein „seriöser Südtiroler Unternehmer“ – seinen Namen dürfe er (noch) nicht nennen – biete dem Sanitätsbetrieb KN95-Masken und chirurgische Masken an. Der Sanitätsbetrieb versucht am darauffolgenden Morgen, Köllensperger telefonisch zu erreichen – vergeblich. Auch der Versuch, über seine Fraktionskollegin Maria Elisabeth Rieder Kontakt aufzunehmen, scheitert.

Erst am 10. April meldet sich Köllenspergers Kontaktmann, ein gewisser „Herr Paolo Papini“ aus Arezzo, beim Sanitätsbetrieb: Ein „amico“ habe ihm den „Dott. Paul Köllensperger“ vorgestellt. Papini unterbreitet sein Angebot. Die KN95-Masken kosteten 3,42 Euro pro Stück, die chirurgischen Masken 0,30 Euro pro Stück. Das ist das Dreifache der gängigen Marktpreise – und auch das Dreifache dessen, was der Sanitätsbetrieb der von der Firma Oberalp vermittelten chinesischen Firma bezahlen wird. Köllenspergers „Freund“ ist weder im Sanitätsbetrieb noch im Gesundheitsassessorat bekannt. Papini teilt mit, dass er für die Firma „Prestige Energy“ aus Ungarn tätig sei. Diese verkaufe Masken der amerikanischen Marke 3M, die besten am Markt.

Am 11. April ersucht der Sanitätsbetrieb Papini um die Übermittlung der technischen Datenblätter zu den Schutzmasken. Köllenspergers Kontaktmann sendet am folgenden Tag die geforderten Unterlagen. Dort ist keine italienische Referenzfirma angegeben.

Brisant: Recherchen des Sanitätsbetriebs ergeben, dass Papini die geschickten Unterlagen einfach von der 3M-Internetseite kopiert hat. 3M teilt dem Sanitätsbetrieb mit, dass sie keinen Herrn Papini kennen.
Der Sanitätsbetrieb schlägt vor, dass die Ware nach einer vorhergehenden Stichprobenkontrolle am Flughafen Vernona zu 100 Prozent bezahlt wird. Köllenspergers Mittelsmann besteht aber darauf, dass die Hälfte der Kosten noch vor dem Transport der Ware und vor einer entsprechenden Stichprobenkontrolle bezahlt wird. Weil sie nicht in Vorkasse gehen wollen/können, lehnen Florian Zerzer und Co. ab.

Am 14. April schickt Köllensperger eine WhatsApp-Nachricht an einen hochrangigen Beamten im Sanitätsbetrieb. Darin bringt der Politiker seine Enttäuschung über den geplatzten Deal zum Ausdruck. Der Abgeordnete ersucht den Beamten darum, es sich noch einmal zu überlegen und schlägt vor, dass er – Köllensperger – noch einmal Kontakt mit seinem „Freund“ aufnimmt. Ansonsten laufe man Gefahr, dass sich der Unternehmer anderweitig umschaut.

Ein Auszug aus der Köllensperger-Nachricht:

„Dott. …, da quello che sento il fornitore delle 3M si sta orientando altrove perchè ritiene che non si possa arrivare ad una conclusione con ASDAA. questo mi dispiacerebbe. anche perchè si tratta di prodotto americano, e la tutela del personale dell’Azienda è fondamentale. per questo ho chiesto a Energy che non si chiudano le trattative. (…) mi faccia sapere se posso essere d’aiuto. PK“

Die Geschichte geht weiter. Am 17. April wendet sich Köllensperger erneut an den Spitzenbeamten im Sanitätsbetrieb und kündigt ein neues Angebot an. Paolo Papini meldet sich per Mail beim Sanitätsbetrieb. Dieses Mal vertritt er nicht die ungarische Firma „Energy“, sondern das türkische Unternehmen „Elanur Gida“. Der Preis für die von 3M hergestellten N95-Masken beträgt 2,50 Euro das Stück (der gängige Marktpreis beläuft sich auf 1,35 Euro).

Am 20. April ersucht der Sanitätsbetrieb um die Aushändigung der Datenblätter, die von Papini am folgenden Tag auch geschickt werden. Der Mittelsmann teilt mit, dass die Ware erst nach Verona geliefert werden kann, wenn der Sanitätsbetrieb zu 100 Prozent in Vorkasse gegangen ist. Für den Kauf von 500.000 Schutzasken sind das insgesamt 1.250.000 Euro plus Mehrwertsteuer, Papini übermittelt daher die Bankkonto-Daten des türkischen Unternehmens mit Sitz in Gaziantep.

Am 21. April schickt der Sanitätsbetrieb eine Mail an Papini mit dem Vorschlag, dem türkischen Unternehmen eine Bankgarantie auszustellen: Die Ware werde zur Gänze in Folge einer Stichkontrolle nach der Ankunft in Verona bezahlt. Der Mittelsmann geht auf den Vorschlag nicht ein. Auch eine weitere Nachricht des Sanitätsbetriebs mit der Bitte, Proben sowie die genauen Vertragsdaten der Lieferfirma zu schicken, bleibt bis heute unbeantwortet.

Papini meldet sich nur noch einmal schriftlich beim Sanitätsbetrieb, nämlich am 25. April. Im Auftrag der türkischen Firma bietet der Vermittler 100.000 Schutzanzüge zum Preis von zehn Euro pro Stück an. Da der Sanitätsbetrieb auf die Zahlungsmodalitäten (100 Prozent Vorkasse) nicht eingehen will, bricht der Kontakt ab. In seiner letzten Nachricht an den hochrangigen Sanitätsmitarbeiter schreibt Papini zwar, dass man über die Vorauszahlungsbedingungen noch reden könne. Er hat sich daraufhin aber nicht mehr gemeldet.

 

Nachforschungen des Sanitätsbetriebs haben in der Zwischenzeit ergeben, dass Paolo Papini Mittelsmann eines gewissen Herrn Soliman ist. Dieser ist im ukrainischen Gasgeschäft tätig. Bei dem ungarischen und dem türkischen Unternehmen, welche die Schutzausrüstung angeboten haben, handelt es sich um Briefkastenfirmen des ukrainischen Unternehmers.

Im Sanitätsbetrieb fragt man sich jetzt, was passiert wäre, wenn man den Deal mit Papini und Co. eingegangen wäre, den Millionen-Beitrag überwiesen und am Ende am Flughafen von Verona vergeblich auf die Ware gewartet hätte. Hätte Paul Köllensperger dann auch einen U-Ausschuss gefordert?
War diese Masken-Geschichte der Grund, dass Köllensperger vor einem Monat völlig überraschend und über Nacht den U-Ausschuss zur Masken-Affäre verlassen hat und seinen Kollegen Franz Ploner nachrücken ließ?

Paul Köllensperger erklärt, dass er „keine Geschäfte machen“ wollte. „Ich habe nur ein paar Emails weitergeleitet – das war als reine Hilfe ohne jegliches persönliches Interesse gedacht“, so der Abgeordnete. Köllensperger verweist auf ein Schreiben an Sanitäts-Verwaltungsdirektor Enrico Wegher, in welchem er darum ersucht hatte, die Qualität von Papinis Angebot genauestens zu überprüfen und die notwendigen Unterlagen einzufordern, da er – Köllensperger – den Lieferanten nicht kenne. Er wünsche sich aber, dass der Verkauf in trockene Tücher gebracht werden könne, so der Abgeordnete in seinem Schreiben an Enrico Wegher.

 

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Kommentare (57)

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  • pingoballino1955

    SVP Masken-Schlauchtücher usw. Ablenkungsmanöver von den eigenen dubiosen Machenschaften??? Wird euch nichts nützen-die Wahrheit und die Gerichte werden es hoffentlich aufdecken und die Verantwortlichen bestrafen!

    • andimaxi

      Ablenkungsmanöver von wem? Von Paule? Er war es doch, der den schwindligen Deal einfädeln wollte.

      • asterix

        @andimax, woraus schließt du dass Köllensberger den Deal einfädeln wollte?? Weil er eine Mail weitergeleitet hat? Auch noch mit dem Vermerk den Anbieter gut zu überprüfen. Ich denke eher, du hast was gegen Köllensberger, oder du hast das SVP – Kärtchen.

      • derrick

        Gut gemacht Herr Matthias Kofler!!!
        Der Saubermann war für den Masken-Untersuchungsausschuss angeblich mit Arbeit überlastet und ist deswegen raus aus der Kommission. Sehr anstrengend mit weißer Weste mit den amici von Schutzmasken- und Anzügeverkäufer zu kommunizieren und für diese e-mails zu verfassen, in der Hoffnung einer positiver Geschäftsanbahnung. Ein Klick auf die Weiterleitungstaste des mail Programms wäre einfacher aber auch schlichter?!?! Nochmals Danke Herr Kofler und TZ für den (auf)klärenden Bericht.

    • marting.

      die SVP will nur von ihren Skandalen ablenken!!!

  • ahaa

    Die Tageszeitung und ihre einseitige Berichterstattung ist nur noch ein Irrblatt. Man merk von wem sie abhängig sind,oder besser, wer sie gekauft hat.
    Als ich gelesen habe, daß es keine Masken gibt, damals als man noch Angst hatte, und diese überall angeboten wurden.. Z. B. auf Wish, kam mir auch der Gedanke dort zu bestellen. Die schlechtere Qualität als die hier ausgegeben wurden sind sie sicher nicht. Weil laut Studien haben Staubsaugersäckchen und Klopapier die selben Filter Kapazität ,wie Masken ohne Kohlefilter. Oft noch bessere.

  • asterix

    Ich verstehe die Aufregung und den damit verbundenen ellenlangen Artikel von Kofler nicht. Köllensberger hat ein paar Mails weitergeleitet, sonst nix. Weder ist auch nur ein Euro geflossen, noch wurde jemand geschädigt. Also, was solls? Wäre der Artikel auf einem SVP Medium erschienen, wüsste man auch dass nur von eigenen Misthaufen abgelenkt werden soll. Aber auf TZ? Lässt sich der Journalist vor den SVP – Karren spannen? Ist das Weiterleiten einer Mail eine Straftat? Worin liegt das Vergehen Köllensbergers? Also wenn schon müssen Widmann und Zerzer den Hut nehmen.

    • andimaxi

      Hätte das ein SVPler getan, würden die Köllenspergerjünger und Paule selbst ihn kreuzigen. Also Kölle hat einen schwindligen Deal einfädeln wollen. Kriegsgewinnler nannte man das früher, wenn jemand an einer Krise verdienen wollte. ZURÜCKTRETEN. SOFORT!

      • george

        ‚andimaxi‘, du gehörst wohl auch zu jenen, die dauernd bestimmten Phantasiegespinsten unterliegen. Diese sind genauso eigenartig wie die ganze Geschichte der Schutzmasken, hie wie dort. Das zu untersuchen und die echten Fakten dazu festzustellen, dafür sind die Staatsanwalten da und nicht eure mit lauter Vorurteilen gespickten Bla-Bla-Kommentare.

      • pingoballino1955

        andimaxi ,können sie keine E-Mails lesen-??? Wer lesen kann ist besser dran! Übrigens die SVP-Skandale und Skandälchen aufzuzählen und die damit verbundenen RÜCKTRITTE der SVPler/innen würde hier der Platz nicht reichen um sie aufzuzählen. Alle saugen sie nach wie vor am Abzocknapf!!! Guter Typ: lesen sie die Liste REINHOLD!

    • mannik

      Na ja, ich will damit nicht behaupten, dass Köllensperger nicht in gutem Glauben gehandelt hat, aber etwas eigenartig erscheint die Geschichte schon, das müssen Sie schon zugeben. Vor allem das Nachhaken.

  • franz1

    @ andimaxi,

    Pauli hatte in seiner weitergeleiteten E-Mail an die LR lediglich darauf hingewiesen vor dem „Deal“ alles zu überprüfen!
    Ist das ein Geschäft?
    Arme SVPler, der Herbst kommt……

    • andreas

      Dein Denkfehler liegt schon mal darin, dass die Mails nicht „weitergeleitet“ sind, sondern er sie selbst verfasst hat und er den Einkäufer „überreden“ wollte, die Ware trotz nicht tragbarer Zahlungsbedingungen zu kaufen.

      Warum auch immer er das getan hat, es gehört jedenfalls nicht zur Aufgabe von Politikern, Beamten schwindelige Deals zu vermitteln.

  • andreas

    Es steht jedem zu, auch in Krisenzeiten Deals zu machen, selbsternannte Saubermänner und Messiase sollte aber die Finger davon lassen, wenn sie zwielichtige Gestalten vermitteln wollen und Einkäufern auch nicht mit billigen Psychotricks wie „die Sicherheit des Personals ist fundamental“ ein schlechtes Gewissen einreden wollen.

  • bettina75

    Schaut so aus, als hätte man beinahe den Bock zum Gärtner gemocht.
    Na, na wirklich de Politiker vun wella Partei a immer na na na.

  • ohnehirnlebtmanbesser

    Oh Herr Kòllensperger. Mit Ihrer souverànen Gedult und Ihrem politischem Feingefùhl , lassen Sie jede Art von Schlammschlacht links liegen..Es werden sicher weitere folgen..Es sind einfach nur politische Gegner in Kleinformat. Ihr Hirni

  • prof

    Nach der Lieferung der „Widmann Schlauchtücher) habe auch ich für einen Bekannten von mir dem Sanitätsbetrieb ein Angebot von Schutzmasken in Form von Männer-Unterhosen einer bekannten Firma aus Österreich unterbreitet.
    Als Antwort bekam ich,geht nicht denn wenn sie getragen hat und als Mundschutz verwenden will müsste man sie ja vorher waschen und das wäre ein zusätzlicher Aufwand.Mein Vorschlag wenn man sie selbst trägt braucht man sie ja nicht zu waschen da der Geruch einem ja selbst bekannt ist und im nächsten Winter auch als Kopfbedeckung verwenden könnte.Leider wurde es abgelehnt.
    Leider wurde es abgelehnt

  • summer

    Warum wollte da jemand den Namen der Südtiroler Firma (noch) nicht nennen?
    Wenn ich keine persönlichen Interessen verfolgen würde, könnte ich doch den Namen gleich nennen, das wäre eine Frage der Transparenz und außerdem könnte der Sanitätsbetrieb direkt mit der ominösen Firma Kontakt aufnehmen und somit Zwischenschritte abkürzen, zumal es doch um enorme Dringlichkeit gehe, und vor allem um den Schutz der Mitarbeiter, was ja erste Priorität haben sollte.

  • orchidee

    ES GEHT UM NICHTS! Immer wenn man sich mit der Lupe über eine Maus beugt, laufen hinten die Elefanten unbehelligt vorbei.
    Widmann und Zerzer haben um 35 Millionen Euro bis jetzt unbrauchbare Masken eingekauft, die wahrscheinlich in einem Magazin aufgestapelt bleiben… Kurzzeitig ist zwar die Aufregung groß, aber bald wieder vergessen. Und um von diesem Skandal abzulenken, sucht man sich ein anderes Aufreger-Thema und lässt über die TZ einen Sündenbock erfinden. Herr Köllensperger ist ein ewiger Dorn im Auge der SVP, egal was er tut und sei es mitzuhelfen, dass der Sanität ihre Fehler an Maskenbeschaffung nicht auf den Kopf fallen.

  • novo

    Diese Geschichte wirkt auf mich so was von konstruiert, dass ich sie erst dann glaube wenn Beweise vorliegen. Sollten aber keine geliefert werden, dann ist Zerzer und Wiedmann politisch tot und die Tageszeitung hat wieder einmal hart daran gearbeitet, ihrem Ruf gerecht zu werden.

    • andreas

      Den Text von Köllenspeger an den Verwaltungsdirektor Enrico Wegher hat die Tageszeitung gestern in der Printausgabe gedruckt und auch, dass Duschek an Köllenperger im Namen von Walter Paris herangetreten ist.
      So schrieb es jedenfalls seine Anwätin Dr.Dr. Holzeisen in der Klageandrohung.

      Schon eigenartig wie Köllensperger versucht Wegher davon zu überzeugen, dass er in Vorkasse, und das ohne ein Muster zu bekommen, gehen soll, obwohl Köllensperger wissen muss, dass dies rechtlich gar nicht möglich ist.

      Dass Dr. Dr. Holzeisen rechtlich Schritte androht, was beim Flughafen trotz Einbeziehung Unschuldiger auch nicht wirklich geklappt hat, ist auch recht amüsant.

      Wenn einen die Berichterstattung nicht passt, gleich mit Klage zu drohen und der Tageszeitung zu unterstellen, dass sie im Sinne der Landesregierung berichtet, ist wohl etwas weit hergeholt.

      Ich würde sagen, das „santo subito“ verschieben wir nun mal fürs Erste, blütenweiße Westen scheinen in Südtirol nicht mehr wirklich verbreitet zu sein.

      • summer

        @andreas
        Danke für die Namen, was gestern nach deinen Angaben in der Printausgabe stand. Sehr aufschlussreich.

        • george

          Und was in Printausgaben von Zeitungen steht ist immer wahr, so tut ihr es wenigstens heraus; allerdings scheinbar immer nur dann, wenn es um eine bestimmte Zugehörigkeit geht, sonst stellt man es meist sofort in Zweifel. Wieder eine Intrige mehr!
          Jetzt werden verschiedene Schreiberlinge hier wiederum böse gegen mich wettern, wenn ich das so schreibe und mich mit allen Schattierungen an niedrigsten Beschimpfungen überzeichnen. Die Redaktion schert sich ja eh nicht um die „Netiquette“ und ich kann wenigstens darüber schmunzeln.

          • summer

            JERGILE JERGILE
            Mimimimi
            Hier im Sarntal sagt man auch: FLENNMOIDL

          • andreas

            @george
            Dass die abgedruckte Richtigstellung von Köllensperger mit den Namen der Beteiligten wahr ist, würde ich jetzt schon annehmen.
            Und auch die Zitate aus den Mails, denn so dämlich ist wohl kein Medium, solche Zitate zu erfinden.

            Aber unabhängig davon, werde ich gewiss nicht gegen dich wettern, da mir deine Meinung komplett egal ist.
            Du kannst glauben oder nicht glauben was du willst, es steht dir frei.
            Argumente hast du keine und dein substanzloses Blah, Blah, lohnt sich nicht wirklich großartig zu kommentieren.

            Die ganze Angelegenheit ist weder rechtlich relevant, noch ein Skandal, sie untergräbt aber massiv die Glaubwürdigkeit Köllenspergers. Das hat er aber selbst versemmelt.

          • george

            @andreas
            Es ist auch besser so, dass du es nicht kommentierst. Es würde sowieso nur wieder ein „substanzloser“ Wortausfluss in total einseitiger Abdrift deinerseits entstehen. Mindestens einmal beide Seiten in Ausgewogenheit darzustellen oder zu analysieren und dies dann zu kommentieren, gelingt dir nicht und tun auch die meisten anderen hier nicht. Wahrscheinlich seid ihr nur verkappte Wasserträger jeweils einer bestimmten Seite.

          • george

            @SUMMERLE
            Sarnerhiesl!

          • summer

            JERGILE JERGILE
            Andreas bestätigt es Ihnen auch, Sie können nicht argumentieren, sondern nur feuchten Ton labbern, und sich dabei noch als besonders intelligent oder intellektuell halten.
            Das ist ein TSCHEGGL wie er im Bilderbuch steht.

        • george

          SUMMERLE
          wenn Sie nur bei ‚andreas‘ sich eine Bestätigung holen müssen, dann ist es ohnehin nicht weit her mit Ihrem Geist. Also behalten Sie sich Ihren TSCHEGGL für sich auf und werden endlich selbständig und lernen daraus. Aber wahrscheinlich gehören Sie zu jenen, wo man sagt: Mit vierzig wird der Tiroler gescheiter oder gar nicht mehr und wahrscheinlicher trifft für Sie Letzteres zu.
          „Mimimimi“, das ist das wahre Labbern von Ihnen. Wann sie nicht mehr weiter wissen, kommt so etwas daher und das ist dann Ihre scheinbare Intelligenz. 😛

          • george

            Da können Sie noch so oft „TSCHEGGL“ schreiben, das TSCHEGGLHAFTE bleibt doch an Ihnen haften.

          • summer

            JERGILE JERGILE
            Sie belegen mit jedem weiteren Kommentar Ihre Dummheit, denn ich bestätige den Kommentar von andreas und nicht umgekehrt. Mit keinem Wort repliziert er auf meinen Kommentar. Da Sie das nicht merken, ist der Beweis erbracht, dass Sie ein Tscheggl sind und nicht argumentieren können.
            In konkreter Sprache ausgedrückt: Sie sind ein Vollidiot.

  • fcpichler

    Um keine Beleidigungen auszusprechen : An Naivität und Blauäugigkeit …unmöglich zu überbieten..

  • ahaa

    Was sagt unser Führer dazu? Oder besser seine Berater und zettel Vorleser? Hat der Kompatscher noch keinen Zettel bekommen vorzulesen… Es bleibt spannend….

  • sepp

    Die zettl muiss do ando vorlesen

  • seppl8

    Ich verstehe das Problem nicht: Köllensperger hat ein Angebot weitergeleitet, das sich am Ende als unseriös herausstellte..so what?

    Wenn man das alles durchliest hat er niemals versucht jemand zu einem Deal zu überreden oder irgendwas schöngeredet, er hat sogar darauf hingewiesen, dass er die Leute nicht kennt und alles genau geprüft werden soll….

    Ganz komisch, dass genau Widmann der Tageszeitung immer solches Material liefert, um solche Geschichten gegen das Team K aufzubauschen…Schaut sehr nach einem gschickt inszenierten Ablenkungsmanöver aus… der Matthias Kofler ist ja auch dankbar um jede noch so kleine Andeutung aus der er sich einen riesenskandal zusammenerfinden kann…

  • yakari

    Wer selbst im Glashaus sitzt, soll eben nicht mit Steinen werfen! Zuerst in Folge der eigenen Infektion die gesamte Gesetzgebungskommission und die eigene Fraktion in Quarantäne schicken, danach das!

  • pingoballino1955

    SCHADE,man merkt,dass die Tageszeitung Besitzer gewechselt hat,wünsche ihr in Zukunft neutralere und seriösere Berichterstattung. Die jetztige Veränderung gefällt mir gar nicht-Sorry!

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