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„Sportunterricht nicht streichen“

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Der Verband der Sportvereine Südtirols fordert, dass der Sportunterricht auch im kommenden Schuljahr 2020/2021 ein verpflichtendes Unterrichtsfach bleiben muss.

Angesichts der Bedeutung von Sport als wichtiges Lern- und Erziehungsfeld fordert der Verband der Sportvereine Südtirols (VSS), dass der Sportunterricht im kommenden Schuljahr 2020/2021 verpflichtendes Unterrichtsfach bleiben muss. „Gerade in einer Zeit großer Verunsicherung bei Kindern und Jugendlichen tragen Bewegung und sportliches Tun nicht nur zur Stärkung der körperlichen Gesundheit sondern ebenso zur Förderung psychischer Gesundheit und zum sozialen Wohlbefinden bei“, so der VSS.

In einer Aussendung schreibt der Verband der Sportvereine Südtirols:

„Willenskraft und Selbstkontrolle sind lernbar und das Wichtigste im Leben, sagt der Hirnforscher Manfred Spitzer. Musik und Sport hält er für die bedeutendsten Schulfächer. Der Physiker Harald Lesch bekräftigt dies: Kinder, die sportlich sind, Lust haben, Theater zu spielen, was zu malen, bildende Kunst zu betreiben, die werden Gehirne haben, die auf Fragen, die heute noch keiner weiß, reagieren können.“

Der VSS ist überzeugt, dass die Sportlehrer*innen ihren Aufgaben mit Fachkenntnis und der nötigen Verantwortung für eine gewiss neue Herausforderung, Sportunterricht unter veränderten Bedingungen zu gestalten, gerecht werden.

Kein Verständnis kann der VSS Plänen der Bildungsverantwortlichen entgegenbringen, den Schulsport im kommenden Schuljahr aus dem Programm zu streichen, um offensichtlich eine „Denkpause einzulegen“.

„Wir glauben, dass es Zeit zum Nachdenken von März bis September ausreichend gab bzw. noch gibt, um sinnvolle und kreative Angebote – durchaus in einem eingeschränktem Rahmen – zu definieren und konkret zu planen“, so der VSS.

Der Verband der Sportvereine Südtirols ersucht die Bildungsverantwortlichen, sich ihrer Verantwortung zu stellen, einer Verantwortung, der sich private Organisationen wie z.B. die Sportvereine auch im Interesse der Kinder und Jugendlichen und deren Familien stellen. Der VSS ersucht auch die politisch Verantwortlichen in Land und Gemeinden um Unterstützung dafür und auch darum, dass die Schulsporthallen nicht zu Klassenräumen umfunktioniert werden. Dafür gibt es ausreichende Alternativen.

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