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Neues Landhaus

Elf Millionen Euro werden in das neue Personal-Landhaus in der Rittnerstraße in Bozen investiert. Seit Samstag ragt der Baustellen-Kran in die Höhe.
Anfang Mai waren die Arbeiten für den Bau des neuen Personal-Landhauses in der Rittnerstraße 7-9 in Bozen offiziell übergeben worden. Am Samstag ist nun der Startschuss für die Bauphase gefallen: Die mit den Bauarbeiten beauftragte Arbeitsgemeinschaft bestehend aus Sice GmbH, Lovisotto Giancarlo GmbH und Icras Costruzioni GmbH errichtet den Baustellen-Kran.

„Damit starten die Arbeiten in einer von mehreren Landesbaustellen in dieser Phase des Neustarts nach dem Lockdown konkret“, unterstreicht Hochbau- und Vermögenslandesrat Massimo Bessone. „Wenn Bauarbeiter und Techniker wieder auf die Baustellen zurückkehren, natürlich unter Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen, ist dies ein wichtiges Signal, das die gesamte Branche wieder ankurbelt.“

150 Arbeitsplätze auf acht Stockwerken

Das neue Personal-Landhaus wird an der Stelle des Christanell-Gebäudes errichtet, das abgebrochen wird. Es wird acht oberirdische und drei unterirdische Stockwerke umfassen und insgesamt für 150 Arbeitsplätze der Landesabteilung Personal Raum bieten. „Insgesamt werden rund elf Millionen Euro in das Projekt investiert“, unterstreicht Landesrat Bessone.

„Durch den Umzug der Büros der Landesabteilung Personal in das neue Landhaus wird es in Zukunft möglich sein, über 800.000 Euro jährlich an Mietausgaben einzusparen.“ Derzeit ist die Landesabteilung Personal in einem Gebäude des Raiffeisenverbandes in der Rittnerstraße 13 untergebracht.

Errichtung des Baustellen-Krans

Am Samstag wurde der Baustellen-Kran errichtet. Dafür hat das Amt für Mobilität der Gemeinde Bozen die entsprechende Verordnung für die Besetzung von öffentlichem Grund erlassen.

Im betroffenen Abschnitt wird eine abwechselnde Einbahn-Regelung eingerichtet, der Zugang von Fahrzeugen wie von Personen zu den unterirdischen Abstellplätzen des Gebäudes „Rittner Center 2“ sowie zu den Mensa-Räumen von „ARMA“ ist an diesem Tag nicht möglich. Fußgänger werden über die bestehenden Fußgängerübergänge auf den Gehsteig auf der gegenüberliegenden Straßenseite umgeleitet.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (6)

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  • tirolersepp

    Wo ist eigentlich die Aufteilung der Landesämter auf das ganze Landesgebiet steckengeblieben ??

  • sepp

    Tiroler mochts enk lei koan sorgen die steuerzahler zohlen schun und wen mos nimma pocken kaffts woll do ebner siehe thermenhotel schnalstaler gletscherbahn ober normal mit so an gscheiden wirtschaftslandesrat miessat des schun giehn

  • wolke7

    Finde es schon interessant, wie der Landesrat das neue Bauvorhaben als Start nach dem Lockdown hinstellt.
    Schade, dass kein einheimisches Unternehmen an der Bietergemeinschaft beteiligt ist.
    Es wird auch nichts in den Medien geschrieben, dass sich bei der Ausschreibung nur eine (nicht einheimische) Bietergemeinschaft beteiligte, weil der vorgegebene Preis zu niedrig und die architektionischen Ansprüche zu hoch waren.
    Der Zuschlag musste dann an diese Bietergemeinschaft erfolgen. Jedoch war das federführende Unternehmen schon kurz darauf in ein Ausgleichsverfahren verstrickt, sodass diese durch ein anderes ersetzt werden muss.
    Schade, dass immer wieder Ausschreibungen veröffentlicht werden die ganz augenscheinlich um den ausgeschreibenen Preis nicht verwirklicht werden können.
    Der Landesrat sollte sich dazu mal äussern …….

  • yannis

    Jeden Kaff seinen Protzbau auch wenn es sich nur um ein 500tausend Einwohner-Kaff handelt, das sich dann noch in über 100 Gemeinde-Kaff“s aufteilt, aber wie sonst könnte man Verwaltungs-Wasserköpf am Leben erhalten ?

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