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Die Wasserfontäne

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Bei der Füllung der Druckrohrleitung des neuen Rambach-Kraftwerks im Vinschgau ist Wasser ausgetreten. Der Testlauf wurde gestoppt.

Für Aufsehen sorgte am Samstagnachmittag eine meterhohe Wasserfontäne, die aus der Druckrohrleitung des neuen Rambach-Kraftwerks im Vinschgau schoss.

Wie es seitens der Betreibergesellschaft, der Rambach Konsortial GmbH heißt, bestand zu keinem Zeitpunkt Gefahr für die Bevölkerung oder Anlass zur Sorge.

Bei der Füllung der Druckrohrleitung sei es auf halben Weg zwischen der Fassung und dem neuen Rambach-Krafthaus in Laatsch bei Mals zu einem technischen Defekt gekommen. Daraufhin trat Wasser aus. Die Füllung wurde umgehend wieder gestoppt. Bereits am Montag soll das Ersatzteil geliefert und der Schaden behoben werden.

Laut der Rambach Konsortial GmbH gehört die Füllung einer Druckrohrleitung generell zu den heiklen Phasen der Inbetriebnahme.

Das Rambach-Kraftwerk sollte ursprünglich in der kommenden Woche in Betrieb gehen. Dies wird sich nun wohl um einige Tage verzögern.

Anteile am neuen Kraftwerk halten die Gemeinden Taufers im Münstertal, Mals, Glurns, die Fraktion Laatsch, die Gemeinde Schluderns und die Energiegenossenschaft SEG.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (6)

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  • bernhart

    Hoffendlich kein schlechtes Ohmen.

  • jennewein

    Das leck ist nicht in laatsch gewesen sondern ca. 100 m nach dem weiler rifair der zu
    taufers gehört.
    Da hatten alle ein unverschämtes glück auf diesem weg wo die druckleitung verläuft ist auch ein beliebter spazierweg der radweg verläuft auch hier.
    Hätten sich in diesem augenblick leute dort befunden weis ich nicht was gewesen wäre.
    Und was ist in zukunft ist man auf dieser trasse sicher ?

  • morgenstern

    Der Bau dieses Kraftwerks stand von Anfang an unter keinem guten Stern und jetzt das.
    Wie soll man sich da noch sicher fühlen wenn die Druckleitung zum Teil nahe an den Wohnhäusern verläuft. Wie kann man sowas überhaupt genehmigen?

  • flixoflex

    Das scheint recht gefährlich zu sein. Wenn hier Menschen oder Tiere unterwegs gewesen wären, was wäre denn passiert? Wurde die Bevölkerung vorher informiert und das Gebiet für alle gesperrt? Ist die Trasse der Druckrohrleitung ab Inbetriebnahme Sperrgebiet, falls sich so etwas wieder ereignet?

  • bernhart

    Leute das war sicher ein technische Fehler, der sich nicht wiederholen sollte, das kann passieren,wir brauchen jetzt keinen Schuldigen zusuchen.
    Was wäre wenn??? morgen redet keiner mehr davon.
    Wie viele Druckleitungen gibt es im Land und sind nicht im Sperrgebiet.

  • flixoflex

    So etwas darf nicht passieren und deshalb müssen geeignete Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden. Technische Fehler passieren nicht von alleine, dahinter stehen immer auch die Profis, die dafür bezahlt werden. Das ganze Projekt kostet sicher eine Menge Geld und der Steuerzahler muss dabei wieder einmal Grade stehen. Dann ist es auch legitim, dass man die Arbeiten dementsprechend erledigt und nicht unnötig andere in Gefahr bringt. Oder darf man nicht nach den Verantwortlichen fragen wenn Steuergelder in Millionenhöhe ausgegeben werden?

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