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„Gute Lösung“

Der menschenleere Obstmarkt in Bozen

Die JG Bozen Stadt und Land begrüßt die neue Verordnung des Bozner Bürgermeisters. Damit habe die Einführung einer verfrühten Sperrstunde umgangen und eine effiziente Kurzzeitlösung gefunden werden können.

Folgendes wurde erlassen: Auf öffentlichen und öffentlich zugänglichen Flächen im Umkreis von Restaurants und Bars dürfen weder Speisen noch Getränke konsumiert werden. Die Verordnung gilt auf dem ganzen Stadtgebiet vom 29. Mai bis 2. Juni, jeweils von 20 Uhr bis um 2 Uhr des Folgetages.

Die JG des Bezirks begrüßt diese Lösung, da so eine Sperrstunde ab 22 Uhr abgewandt werden konnte. „Diese frühzeitigen Schließungen und Reduzierung der Öffnungszeiten der Lokale hätte die Verbreitung des Virus nicht verhindert und gleichzeitig die aufgrund der Corona Pandemie lange geschlossenen Lokale weiter geschwächt. Dem unkontrollierten Nachtleben wäre mit Sicherheit kein Riegel vorgeschoben worden. Vielmehr wären Nachtschwärmer aus den Lokalen auf die Straßen und Plätze der Stadt gedrängt worden, was nur zu einer Verschiebung und zu keiner Lösung des Problems geführt hätte“, so Antonia Widmann, Vertreterin der SVP Bozen im JG-Bezirksausschuss.

Klarstellen möchte die JG des Bezirks aber auch, dass diese Verordnung keine Langzeitlösung sein kann, welche Wochenende für Wochenende verhängt wird. Vielmehr muss an die Eigenverantwortung und das Einhalten der Sicherheitsabstände appelliert werden. Nur so ist, Schritt für Schritt, eine Rückkehr zum normalen Alltag möglich.

 

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