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Die Bauern-Zuschüsse

Jetzt erhält auch die Landwirtschaft Corona-Zuschüsse des Landes, allerdings beschränkt auf Urlaub auf dem Bauernhof, Direktvermarkter und Gärtnereien.

von Heinrich Schwarz

Vor einem Monat hatte die Landesregierung Zuschüsse für Kleinbetriebe mit maximal fünf Mitarbeitern beschlossen. Wer bestimmte Kriterien erfüllt – unter anderem einen Umsatzrückgang aufgrund der Corona-Maßnahmen –, erhält zwischen 3.000 und 10.000 Euro. Die Landwirtschaft wurde dabei noch ausgeklammert.

„Es wurde vereinbart, für die Landwirtschaft eigene Richtlinien für die Umsetzung zu erarbeiten, weil die Situation in diesem Sektor anders ist“, erklärt der zuständige Landesrat Arnold Schuler.

Jetzt sind diese Richtlinien ausgearbeitet und sollen heute von der Landesregierung genehmigt werden.

„Es werden nicht alle landwirtschaftlichen Betriebe Anspruch auf den Zuschuss haben, sondern er ist eingeschränkt auf drei Bereiche: Urlaub-auf-dem-Bauernhof-Betriebe, Direktvermarkter und Gärtnerei-Betriebe“, erläutert Schuler.

MEHR DAZU LESEN SIE IN DER DIENSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (48)

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  • jennewein

    Ich würde all die um zuschüsse ansuchen lassen die für ihren betrieb steuern zahlen als
    Grundlage für die berechnung der zuschüsse würde ich die steuererklärung 2018 hernehmen.
    Dann hätte bestimmt niemand ein problem damit.

  • wurzelsepp

    Nach Corona ist also vor Corona:

    Papierbauern und Teslahoteliere fördern.

    Sanìtät und Altenpfleger kriegen einen Applaus, der kostet nix.

  • kirke

    Köstlich: An Gärtnereien…..die steuerlich als „Bauern“ gelten, zahlt das Land unsere Steuergelder!
    Merkt euch diese Gesichter, die Zeiten ändern sich!

  • pingoballino1955

    Bravo Schuler-die ARMEN BAUERN bleiben draussen-typisch SVP!! Schämt EUCH!!!

  • flottebiene

    Immer wieder dasselbe Lied…Bauern, Hoteliere und natürlich die eigene Kaste, Herr Schuler, soll ja nicht zu kurz kommen….(siehe Verzicht auf Teil des Gehaltes)….Die Gemeinderatswahlen stehen ja praktisch vor der Tür

  • orchidee

    Mein Gott, bis zu den Landtagswahlen ist alles vergessen… dass die Landwirtschaft schon mal am wenigsten Verluste durch die Coronakrise gehabt hat, das liegt auf der Hand. Aber sie holten sich den 600 Euro Bonus sofort. Und jetzt noch Uab, ( teslahoteliere und die Papierbauern ) mit unseren Steuergeldern zu unterstützen, finde auch ich eine Frechheit. Wenn soviel übrig ist, dann spendet überschüssige Summen der Sanität! Die Bauern sind in jeder Situation die “ priviligierten“ , das sind auch die ersten, die schreien….

    • honsi

      @orchidee Bei den derzeitigen Preisen, die auch schon vor der Krise waren, sind die 600€ das gleiche Wert wie 3 Kälber. Aber man ist es ja gewohnt, dass Fleisch billig ist. Subventionen abschaffen und die Lebensmittel kostendeckend verkaufen!

      • summer

        @honsi
        Ganz richtig, weg mit den Beiträgen für Bauern und Verkaufspreise kostendeckend zur Produktion.
        Da jubelt die Arbeiterklasse, denn neben den ganzen Beiträgen von Provinz und Staat macht der EU-Haushalt mehr als 50% für Beiträge an die Landwirtschaft aus. Wenn all dieses Geld für die Arbeiter verwendet werden kann, dann können sie sich auch einen normalen Lebensmittelpreis leisten, und gleichzeitig wird nicht der afrikanische Lebensmittelmarkt mit Billigprodukten aus der EU zerstört.
        Und dann sollen Bauern bei kostendeckenden Lebensmittelpreisen endlich mal auch normal Einkommenssteuer zahlen, denn dann sind auch die ganzen Studienbeihilfen für Kinder der Obstbauern endlich mal weg. Warum immer nur die EEVE für Arbeiter?

        • wolweg

          @summer
          80% der Südtiroler Bauernhöfe sind so klein, dass sich davon keine Familie ernähren kann. Und in Italien zahlt man bei einem Nettoeinkommen unter 8000 Euro keine Steuern. Warum also sollen diese 80% der Bauernhöfe Steuern zahlen? Die müssen alle noch einen zweiten Beruf haben, bei dem sie Angestellte sind und ganz normal Steuern zahlen.

          • summer

            @wolweg
            Lassen Sie die alten Leiern der ewigen Jammerer stecken, denn die sind zur Genüge bekannt.
            Wenn der Gewinn auch über 8.000€ im Jahr ist, zahlen die Bauern keine Steuern, nur die MwSt., und auch nicht wie jeder andere Unternehmer anteilsmässig mehr INPS, sondern sie bleibt immer gleich bei den Landwirten.
            Außerdem gibt es genug Betriebe, wo der Mann oder die Frau einen zusätzlichen Beruf ausübt und jeweils der oder die andere den Hof auf sich laufen lässt, um Steuern zu sparen.
            Ich neide den Bauern keinen einzigen Cent, aber wenn sie die ersten sind, die jammern und fordern, dann ist dies eben eine Frechheit und Dreistigkeit sondergleichen. Denn welcher Arbeiter kann sich zwei neue Gebäude leisten, einen Maschinenfuhrpark, der teurer ist als eine ganze Wohnung?
            Überall wird den Bauern Geld der Arbeitersteuern gezahlt, selbst bei der INPS haben sie die 600€ sofort abgeholt, konnten sowohl in der Berg- wie Obst- und Gemüsewirtschaft weiterarbeiten wie normal ohne Covid-19 und kriegen diesen Zuschuss dazu, wo ganze Arbeitergruppen bis heute auf den Lohnausgleich warten?
            Wolweg, Sie sind an Frechheit nicht zu überbieten, denn ihr Ego zeigt, dass Sie keine gute Kinderstube hatten.

          • honsi

            @Summer Warum verschwinden dann ständig Höfe? Da müssen diese Bauern echt dumm sein, ein solches Steuerparadis nicht mehr weiterzuführen. Und am Rande: Zu Lirezeiten bekam man für einen Liter Milch 840 Lire. Rechne mal durch ob in über 20 Jahren die Milch heute noch den gleichen Wert hat wie früher, und die Inflation nicht vergessen. Zur Zeit liegt der Milchpreis bei 50 Cent. Aber Hauptsache der Konsument bekommt seine billigen Lebensmittel.

          • summer

            @honsi
            Sämtliche Fragen sind bereits beantwortet durch meinen vorangegangenen Kommentar, worauf Sie kein einziges Argument bringen.
            Tja, Hofauflassen, weil manche zu faul für die körperlich anstrengende Arbeit sind, was ich niemand negativ ankreiden.
            Und zum Milchpreis mit den 840 Lire ist mir bekannt, Schuld sind die riesigen Beiträge an die Bauern von Brüssel bis Bozen, die Bauern leben nun von Beiträgen, um auch noch den afrikanischen Lebensmittelmarkt zu zerstören. Trotz dieser ganzen Förderungen haben die Bauern immer noch nicht genug und sind die ersten beim Jammern und Handaufheben und Kassieren. Ich kenne keine Berufsgruppe, die sich so ungeniert an den Steuern der anderen bedient. Bis hinauf zur Pension. Denn glauben Sie wirklich, dass ein Bauer genug eingezahlt hat, um eine Rente von 500€ oder mehr zu bekommen, wenn sie zu Lire Zeiten (weil sie mit dem Lirepreis der Milch kommen) pro Jahr 3 Mio. Lire eingezahlt hat und heute 3.500€ einzahlt pro Jahr.
            Die Arbeiter wären froh,wenn ihre eingezahlte Pension eine solche wunderbare Vermehrung erfahren würde.

  • criticus

    Herr Schuler, Sie und ihre Vorschläge sind wie immer für Südtirol eine Zumutung! Gärtnereibetriebe kann man noch verstehen, aber Urlaub auf dem Bauernhof und Direktvermarkter? Urlaub auf dem Bauernhof beginnt ja bei den meisten im Monat Juni. Und Direktvermarkter, die hätte man einfach weiter verkaufen lassen sollen. Märkte wurden geschlossen und Lebensmittelgeschäfte blieben offen?! So ein Schmarrn! Es ist schon interessant, dass jene jetzt Beiträge bekommen, die Luxuswagen in ihren Garagen stehen haben, und wenig Steuer bezahlen. Vor Jahren hat man bei der Sanität geklemmt und heute schmeißt man mit den Steuergeldern um sich. Damals haben auch Sie gegen die Sanität und für Kürzungen die Hand aufgehoben! Leider bleiben wirklich Bedürftige außen vor. Und euren Applaus für die Sanität könnt ihr SVP-Politiker euch irgendwo hineinschieben. Ja Herr Schuler, Verwaltung ist etwas anderes als bei Altlandeshauptmann Durnwalder der Revoluzzer zu sein.

  • goggile

    WEG MIT ALLEN ZUSCHÜSSEN DIE ICH STEUERBUGGLER ZAHLE! AB IN DEN KNAST UND TOTALE ENTEIGNUNG FÜR CORONADIKTATURREGELSCHAFFER UND UMSETZER!

    ENTSCHÄDIGUNG FÜR ALLE, DENEN WICHTIGE LEBENSZEIT VERLORENGEGANGEN IST, DURCH AUSGANGSVERBOTE, GESUNDHEITS UND FREIHEITSGEFÄHRDENDE PAPPNVERMUMMUNGSPFLICHT UND WEITERES!

  • asoet

    Also das ist schon eigenartig dass man in der Landwirtschaft genau jene unterstützt die es wohl am wenigsten notwendig hätten. Ich verstehe das so, dass man den „normalen“ Bauer ohne UaB-Betrieb nicht als Unternehmen sieht und deswegen auch nicht bezuschussen kann wie andere Kleinbetriebe, oder wie?. Herr Schuler, Sie sollten jene Bauern unterstützen, die tagtäglich hart am Feld und am Hof arbeiten, die zusätzlich einer Arbeit nachgehen müssen, und dieses verdiente Geld wieder in den landwirtschaftlichen Betrieb hineinstecken.

  • rota

    An Herrn Schuler
    Wie war das nochmal vor einem Jahr:
    Imker mussten Bienen außergewöhnlich viel füttern weil Kälte bedingt nahezu ein Totalausfall bei der Honigernte war.
    Und sie waren es die Beiträge für Imker in Aussicht stellten. Im Trentino erhielten die Imker inzwischen ca .25€ .

    Die Südtiroler Imker, inzwischen auch in den Führungsebenen immer mehr mit sich selbst beschäftig, dürfen seit diesem Jahr sich der Zuständigkeit des Herrn Achammers erfreuen.
    3500 Imker ca. mit Familien und Freunden könnten auch 25.000 Vorzugsstimmen zur Folge haben.
    „Darum rettet auch die Imker und deren Bienen“

  • ostern

    Ich glaubte immer „Urlaub auf dem Bauernhof“ sollte ein
    Nebenerweb für die Bauern sein. Können da auch NICHT-Bauern
    ein Gesuch einreichen , um einen Beitrag zu bekommen?
    Frau Deeg hat sicher auch ein Gesuch eingereicht!!!
    Oder nicht? Ja, ja, die Bauern waren die einzige Gruppe die
    Immer gearbeitet haben und bekommen immer noch nicht genug.
    Bestimmte reiche Bauern sollen scheinbar auch einen Beitrag erhalten
    haben.
    Landesregierung, BRAVO, nur so weiter!!

    • wolweg

      @ostern
      da hast du aber falsch geglaubt…..Urlaub auf dem Bauernhof ist nicht ein Nebeneinkommen für den Bauern, sondern ein Einkommen für die Bäuerin.

      • ostern

        @wolweg
        und sämtliche Steuerbegünstigungen die die Bauern erhalten,
        in Konkurenz mit den Hoteliere sind welche ordentlich Steuern zahlen kennst du wohl nicht. Siehst über den eigenen Tellerrand nicht hinaus.

        • wolweg

          @oster
          dann nenne doch mal Steuervergünstigungen gegenüber Hotels!
          Vergiss aber dabei nicht, dass ein UaB-Betrieb nur 5 Appartments haben darf, Hotels aber 50, 100 oder noch mehr.
          Fakt ist, dass die kleine Bäuerin prozentuell mehr Steuern zahlt als der große Hotelier.

    • meintag

      Bauern gearbeitet? Eher waren und sind es die Frauen der Arbeiter und die ausländischen Frauen in Saisonstelle ind den Genossenschaften welche die Obstware verpackten. Die normale Bäuerin ist sich für solche Arbeit ja zu schade.

  • yannis

    >>>>>>sondern ein Nebeneinkommen für die Bäurin….

    die dann selbstverständlich vom Gast NUR Bar-Cash akzeptiert und wenn irgendwie möglich eine Rechnung darüber vergisst.
    Unterstützung ja aber nur an jene die diese Nebeneinkommen nicht haben.
    Hier zeigt sich wieder deutlich wie weit sich der Subventionsrausch mittlerweile entwickelt hat, einfach nur noch Widerlich !

  • summer

    @wolweg
    Sowas anzeigen? Also wenn mir dies an der italienischen Adria passiert ist, was sicher auch in Südtirol passiert, warum ich nicht anzeige? Ganz einfach: ich bin im Urlaub und will Entspannung und Erholung, warum soll ich mich dem Streit und dem Ärger aussetzen, wenn etwas ganz selbstverständlich ist und gar nicht vom Kunden gefordert werden muss?
    Und nur nebenbei: jener Hotelier hat die Kurtaxe und die MwSt selbstverständlich nicht erlassen, sondern fleißig kassiert.
    Soll das Urlaub sein?

    • wolweg

      @summer
      aaaaahhhhhhaaaa…….es ist dir an der Adria passiert. Und weil dir das an der Adria passiert, denkst du, dass die Südtiroler Bäuerinnen das auch machen.
      Ohne Beweise sind deine Äusserungen nur Verleumdungen der übelsten Sorte.

      • yannis

        @wolweg,

        Die italienische Mentalität macht nicht an der Adria halt, im Gegenteil gepaart mit deutscher Gründlichkeit entwickelt sich so manche Dynamik…………..

      • summer

        @wolweg
        Was meinen Sie, warum ich sicherlich auf keinem Südtiroler Hof mit UaB Urlaub mache?
        Noch schlimmer mitanzusehen, wenn jene keine Rechnung ausstellt, wohl wissend, dass ich als Arbeiter von den ganzen jährlichen Beiträgen bis hin zum Wohnungsbau, Stadelbau und Fuhrpark mit meinen Steuern dies mitfinanziert habe, und diese auch noch die MwSt. und Kurtaxe unterzieht?
        Ich will dann nicht garantieren, was ich mit einer solchen Vorort machen würde, und damit das nicht passiert, bleibe ich lieber weg von solchen unmoralischen Menschen.
        Noch was gefällig? Die UaB jammern, dass sie mit jeder Woche 2.000€ verlieren und haben letztes Jahr grad mal 20.000€ Einkommen erklärt. Klingelts langsam, sodass Ihnen das dumme Lachen vergeht?
        Wenn nein, ist Ihnen tatsächlich gar nix mehr zu blöd.

  • wurzelsepp

    Bei den nächsten Wahlen die Teslahotelier- und Papierbauernlobby abwählen.

  • novo

    Moralisch total verlottert!

    Wir brauchen jetzt sofort ein Ablenkungsmanöver… dai Schützen legt wieder Feuer!

  • nix.nuis

    Dann wird die Einstiegsklasse von 50.000 Euro Einnahmen aus dem Jahr 2018 ganz sicher wesentlich reduziert, wenn die Bauer schon immer so jammern, dass sie so wenig verdienen…???
    Oder???

  • covid

    Ich glaube nicht, dass es so weit kommen wird, dass die Landbauernhöfe mit Urlaub auf dem Bauernhof irgendwelche Corona Beiträge bekommen. Es gibt nämlich noch andere Landesassessoren die mitreden, nicht nur Schuler!

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