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„Es geht auch ohne Shoppen“

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Die Allianz für den freien Sonntag lobt die Landespolitik für ihren „mutigen und weitsichtigen“ Schritt, im neuen Landesgesetz zum Südtiroler Sonderweg, die Sonn- und Feiertagsschließungen vorzusehen.

„Es geht auch ohne offene Geschäfte an diesen Tagen – dies haben die vergangenen Wochen deutlich gezeigt“, so die Allianz für den freien Sonntag.

Wie der Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol (hds) betont, wurden bereits am letzten möglichen verkaufsoffenen Sonntag Mitte März kaum mehr Einkäufe getätigt. Als die Geschäfte sonntags zwangsweise geschlossen wurden, war die Bevölkerung trotzdem an diesem Tag gut versorgt, was belegt, dass es keine Notwendigkeit für offene Geschäfte an Sonn- und Feiertagen gibt.

„Mit der Schließung der Handelsbetriebe am Sonntag wird ein wichtiges Zeichen zum Wohle der Menschlichkeit gesetzt“, betont die Katholische Männerbewegung, die sich im Einklang mit der Allianz für ein Umdenken ausspricht, „das uns von Fehlentwicklungen der letzten Jahre befreien kann“.

Die Erfahrung habe gezeigt, dass es nicht wesentlich ist, an Sonn- und Feiertagen einkaufen zu können. „Mögen Sonn- und Feiertage unseren Familien gehören und dem Kontakt mit dem, was uns als Einzelne und als Gesellschaft wirklich trägt“, so die Allianz für den freien Sonntag.

 

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Kommentare (4)

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  • thefirestarter

    Ich für meinen Teil hoffe sehr das die Sonn- und Feiertags Schliessung aufrecht bleibt. So wie früher halt.
    Es ist aber zu bedenken, dass es während des teppeten Shootdown es für viele kein Problem war weil sie genug Zeit hatten unter der Woche und zu jeder Tageszeit einkaufen zu gehen.
    Sobald aber alles wieder im alten Trott verfällt werden wir wieder das Problem haben.
    Alternativ könnte man entweder flächendeckend die Ladenschlusszeiten Abends verlängern oder aber z.B. allgemein die 35 Stundenwoche einführen… bei gleichem Lohn.

  • saustall_kritiker

    Ich frage mich, was da die Leute in Österreich und Deutschland getan haben. Da waren die Geschäfte Sonntags noch nie offen (außer an großen Bahnhöfen und Flughäfen und ein paar Kioske). Die haben auch nicht die 35-Stunden-Woche und sind nicht verhungert. Ist alles nur eine Sache der Organisation. 6 Tage die Woche reicht: Das zeigt die Erfahrung in Österreich und Deutschland.
    Oder hat jemand das DEZ in Innsbruck jemals am Sonntag offen gesehen? Ich nicht, nicht mal am Goldenen Sonntag vor Weihnachten.
    Was soll also das Gesülz von der 35-Stundenwoche?

  • papaf

    Ich denke nicht, dass solche Dinge im Moment wichtig sind. Ich würde mir mehr Sorgen um die kommende Wirtschaftskrise machen, wenn den Leuten das Geld fehlt, überhaupt einzukaufen. Der Rest kann ja sonntags bei Amazon bestellen.

  • nadine06

    Juhu .Die Geschäfte waren zu …..und keiner ist „“drhungert „.

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