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„Sehen uns im Juli“

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LH Arno Kompatscher geht davon aus, dass spätestens im Juli bereits wieder deutsche Urlauber nach Südtirol kommen können.

LH Arno Kompatscher wirbt um deutsche Touristen.

Im einen Interview mit der radioWelt auf Bayern 2 sagte Kompatscher, er rechne damit, dass deutsche Touristen ab dem Sommer wieder nach Südtirol reisen könnten. Zwar nicht zu Pfingsten, aber für die Zeit danach sei er optimistisch,

Kompatscher geht davon, dass ab Juni, spätestens im Juli wieder Reisefreiheit herrsche. Die Südtiroler Hotels würden sich bereits vorbereiten.

„Die Infektionsraten werden sich angleichen in den nächsten Wochen“, sagte Kompatscher, „und dann dürfte das auch nichts mehr ändern, wenn man reist, weil man überall genauso sicher bzw. unsicher ist.“

Der Landeshauptmann verteidigte auch den Südtiroler Sonderweg in Sachen Corona-Maßnahmen. Südtirol habe sehr strenge Vorschriften, man müsse jetzt mit dem Virus leben, so der LH.

Das Interview von LH Arno Kompatscher mit dem BR können Sie hier nachhören.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (35)

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  • pigalle

    Seinen wir froh, Hern Kompatscher als LH zu haben: informiert, argumentativ, eloquent und mit Hausverstand!

  • andreas

    Er hat Recht, ob ich in Hamburg, Südtirol oder Neapel mich an die Richtlinien halten muß, ist doch komplett egal.
    Die Situation ist wie sie ist und wer noch etwas Geld übrig hat, wird auch Urlaub machen.
    Die paar Einschränkungen beim Essen sind nicht wirklich relevant.

  • giuseppe

    Das sehe ich auch so: Kompatscher ist für Südtirol ein Glücksgriff! Weit und breit reicht ihm unter Südtirols Politiker keiner das Wasser!

  • morgenstern

    Ein paar Camper werden uns schon irgendwo ihren Müll hinterlassen, ansonsten wage ich zu bezweifeln dass die Bettenburgen überrannt werden. Außerdem fehlt vielen schlichtweg das Geld wegen der wirtschaftlichen Situation.

    • pigalle

      den Deutschen die bisher das Geld hatten in unseren 4 und 5 Sterne Hotels Urlaub zu machen, die haben das Geld nach Corona genauso. Da kannst du Gift nehmen. Billigurlauber kamen in den letzten Jahre eh keine nach Südtirol, da waren wir immer schon zu teuer – wenn auch ein Privatzimmer relativ günstig ist, sind die Restaurants bei uns teurer als z.B. in Österreich oder Bayern.

      • leser

        Wos redsch du denn welchn kas fohr amol aussn noch woasch wo es toira isch
        Obgaegn dass in deutschkand wohrscheinlich jeder dritte dichtmochn muss tat i mi net verlossn dass südtirol die ausnohme bkeib

      • yannis

        @pigalle,
        Ja, ja die „Billigurlauber“ wie Du diese bezeichnest reisen auch in 4 und 5 Sterne Hotels, allerdings befinden diese sich weiter südlich, mit nicht schlechteren Leistungen, aber im Vergleich zu den Südtirolesischen „Prolltempeln“ deutlich günstiger sind.
        Ich würde sagen dass sind nicht Billigurlauber sondern einfach Leute die sich einfach ganz genau das Priesleistungsverhältnis anschauen, wobei dann Südtirol ganz schnell aus dem Rennen ist.

  • tirolersepp

    Mal sehen wieviel Gäste sich dann überhaupt nach Südtirol (Italien) trauen – nichts desto trotz – aufgehts !!

  • hades_x

    Ohne die deutschen Touristen gibt es im Südtiroler Tourismus nur mehr halb so viel Arroganz, nämlich den der Hoteliers.

    • leser

      Hades x
      Merk dir oans
      Wenn in südtirol voraussichtluch 1/4 zuitien hiast des auch dass du dich mit dein job aks gemeindeongstellter oder öffi net in sicherheit wiegen terfsch
      I tat mi net so schidenfriah zoagn wenn di privatwirtschoft oans afn lotz krieg

      • hades_x

        ich bin gottseidank zu 100% unabhängig vom südtiroler tourismus, trage jedoch die negativen konsequenzen dieser inzwischen schmutzigen branche mit.
        dass viele südtiroler familien vom tourismus leben, verstehe ich natürlich, aber man hat in den letzten jahren deutlich das ziel verfehlt. sogar gäste selbst sprechen vom massentourismusland. es häufen sich zudem fakten, nach denen sich diese branche selbst sehr schadet und damit auch allen anderen betrieben die am kuchen mitnaschen. erst verschuldet man sich über drei ohren, fährt mercedes und porsche mit deutschen kennzeichen und eine virusbedingte betriebsschließung von 2-3 monaten zeigt, wie wenig rücklagen diese vorzeige-hoteliers und gastronomen auf der kante haben wenn der steuerzahler ihnen den ar*** retten muss. diese leute dürfen nun gerne vom hohen ross steigen!!

  • thefirestarter

    Bleibt die Frage ob die über raus dürfen oder wollen aus DACH!
    Denn noch gibt es die Reisewarnungen.
    > Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland wird derzeit gewarnt. Sie müssen mit weiter zunehmenden drastischen Einschränkungen im Reiseverkehr, mit Quarantäne­maßnahmen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens rechnen.<

    Als Tourist würde ich mir das wirklich gut überlegen. Zwar spricht man von Erleichterungen und zugleich aber von einer 2 Infektionswelle… als Deutscher würde ich kein Risiko eingehen und daheim bleilben und eventuell herausfinden wieso Deutschland unter den 10 beliebtesten Urlaubländer weltlweit ist.

    • andreas

      Frankreich 90 Millionen
      Spanien 84 Millionen
      USA 79 Millionen
      China 68 Millionen
      Italien 65 Millionen
      Türkei 52 Millionen
      Mexiko 45 Millionen
      Thailand 40 Millionen
      Deutschland 40 Millionen

      Das Auswärtige Amt hat eine Reisewarnung bis 15. Juni für die ganze Welt ausgegeben.
      Da geht es aber mehr um rechtliche Maßnahmen, da Deutschland keine Lust mehr hat seine Leute in der ganzen Welt zum regulären Flugpreis, kosten tut es mindestens das 10fache, zurück zu holen.

      Südtirol ist mit dem Auto erreichbar und Bozen liegt näher an München als München an Hamburg, außer der Wastl schließt wieder die Grenzen, sonst ist es kein Problem einen kranken Deutschen mit überschaubaren Kosten aus Südtirol zurück zu holen.

      • leser

        Anderle
        Einfache frage was passiert wenn due reusegewohnheit um 59% zurückgeht?

        • yannis

          @leser,
          Dös Anderle weis immer alles, vornehmlich alles besser,aber mit dieser Frage hast es wohl doch überfordert.
          Vielleicht hast Du mitbekommen wo ich verlängerer Zeit ihn darauf hin wies, dass die kleinste Wirtschaftskrise in Nordeuropa für die Südtiroler Touristik sofort und zuverlässig zur Existensfarge werden kann, hat der weise Herr mich schlicht abgekanzelt.
          Gerade ging durch die DE Medienlanschaft die Meldung, dass trotz der Öffnung der Läden deren Umsätze noch nicht mal 60% der Werte von vor der Krise erreichen.
          Ich denke dass dies nicht alles sagt, aber einiges.

          • pigalle

            Kleinste Wirtschaftskrise oder die größte nach dem zweiten Weltkrieg? Habe ich da etwas missverstanden??

        • andreas

          @leser
          Ein Rückgang von 59% der Reisetätigkeit wäre immer noch besser als ein Rückgang von 60%.

          Südtirol hat momentan den Vorteil, dass es mit dem Auto erreichbar ist und mit frischer Luft, Natur und reichlich Platz auf den Bergen werben kann,
          Flugreisen oder Busreisen werden nur sehr eingeschränkt möglich sein bzw. werden einige auch aus Angst vor der Ansteckung darauf verzichten.
          Mallorca, Griechenland, Ägypten, alle Inseln, usw. werden deshalb weit stärkere Einbußen haben als wir.
          Auch ist Südtirol ein Land mit funktionierender Infrastruktur und wie geschrieben ist es kein Problem, einen Deutschen zurück zu bringen.

          Unsere Voraussetzungen sind standortbedingt weit besser als für viele andere Destinationen und der gesamte Westen kämpft ums Überleben.
          Also bleibt nur das Bestmögliche aus der derzeitigen Situation zu machen und die eigenen Stärken so gut wie möglich zu vermarkten.

          @yannnis
          Genau, dich müssen wir ja auch noch durchfüttern. 🙂

  • exodus

    Unser Landeshauptmann macht alles um den Tourismus wieder in Gang zu bringen! Direkt oder indirekt leben wir leider alle vom Fremdenverkehr. Vielleicht sollten die überflüssigen Erweiterungen
    gewisser Hotels vermieden werden, denn die bringen auch kein besseres Publikum.

  • kirke

    Wie währe es denn, wenn man langsam die Kosten der Verwaltung und die öffentlichen Ausgaben radikal kürzt!
    Mit Geld das nicht da ist kann man dieses Krebsgeschwühr wohl nicht mehr aufrecht erhalten.

  • tiroler

    Was soll das heissen wir leben leider vom Fremdenverkehr??
    Ohne Fremdenverkehr hätten wir einen Lebensstandard wir in den 1950er Jahren

    • leser

      Tiroler
      Das ust nucht so
      Ohne den tourismus hätten wur andere jobs allerwahrscheinlichkeit due krisenfesteren weil breter aufgestellt
      Auch das lässt sich an duversen beispielen belegen

      • yannis

        @leser,
        Was Tiroler nicht schnallt dass Monokultur gleichgültig in welcher. Brance immer auf zerbrechlichen Säulen steht.
        Bestes Beispiel der Vergangenheit das Rhein/Rurgbiet.ausser Kohle und Stahl kaum was anders, die haben dort Jahrzehnte gebraucht um sich in ein breiter gefächertes Wirtschaftssystem um zu bauen.

  • keinervonvielen77

    …die Zahlen werden sich angleichen….vermutlich werden diesmal die Optimisten das Nachsehen haben

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