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„Das ist nicht machbar“

Fotos: Nössing/FB

Immer mehr Gastwirte in Südtirol sagen: Mit der vorgesehenen 2-Meter-Abstandsregelung könnten sie ihr Lokal nicht öffnen.

Immer mehr Gastwirte in Südtirol sagen: Mit der vorgesehenen 2-Meter-Abstandsregelung könnten sie ihr Lokal nicht öffnen.

Die Euphorie über das Südtiroler Sonderweg-Gesetz war anfangs groß, bekennt der Mühlbacher Gastwirt Horst Nössing, „leider zu groß“.

Der Grund: Nach Durchsicht des Kleingedruckten hat Horst Nössing erkannt, dass im Gesetzentwurf der Landesregierung für Bars und Restaurants eine 2-Meter-Abstandsregelung enthalten ist. „So nicht machbar“, sagt Nössing, keine Bar könnte unter diesen Voraussetzungen öffnen.

Immer mehr Gastwirte in Südtirol kommen also drauf:

Es sei nicht entscheidend, wann sie aufsperren dürften, sondern unter welchen Voraussetzungen sie dies machen könnten.

In einem leidenschaftlichen Posting auf Facebook, das auch als verzweifelter Appell an die politischen Entscheidungsträger gedacht ist, fasst der Mühlbacher Gastwirt die Situation so zusammen:

„Die #Euphorie war gestern groß,  leider zu groß!! Es gilt die 2 Meter #Abstandsregelung😳. Bei Tischen kein Problem. Nur bei Gästen wird es schwieriger, denn sie müssen ja 2 Meter Abstand halten, ausser sie wohnen im selben #Haushalt.

Kurz erklärt:

In der Früh treffen sich 4 Frauen einen „Ratscha“ zu machen, so müsste jede auf einem anderen Tisch sitzen. Bar wäre also voll!!

An der Theke darf nichts aufgeschenkt werden. So wird das leider nicht funktioneren. Am #Kirchplatz das  selbe Theater. 5 Freunde also 5 Tische. 2 Meter Abstand😳. Was sagt ihr dazu? Welche #Bar kann unter diesen Voraussetzungen öffnen?😭

Das Gesetz über die 2-Meter-#Abstandsregelung in der #Gastronomie und den verbotenen Verkauf der Getränke an der #Theke wird erst nächste Woche verabschiedet.

Ich habe heute mit einem  #Landesrat und einem #Senator lange  diskutiert und konnte sie auch #überzeugen, dass  man unter diesen Voraussetzungen

am 11. Mai  die Gastronomie nicht hochfahren könne.

Der 1-Meter-Abstand muss reichen und der Verkauf von Getränken am Tresen #muss erlaubt sein. 

Wir können vielleicht die „lieben“ Politiker überzeugen, den #Gesetzentwurf nochmal zu überarbeiten, damit wir am 11. Mai die langersehnte Sommersaison  eröffnen können!!“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (27)

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  • leser

    Ich gehe jede wette ein dass der hirst nun in die politik geht
    Zumal die einkommenssicherheit dort weit besser ist
    Und noch krisenfester jedesmal

    • besserwisser

      nachdem wir ja soviel besser als italien sien wollen, und nachdem auch der fachverband hierzu massiv beigetragen hat dass die schnelle lösung kommt haben sie sicher schon die passende lösung parat.

      • tiroler

        Wer geht in eine Bar mit 2 meter abstand und ohne an denntresen gehen zu könnem?
        10% von vorher vielleicht. Also braucjen Lokale gar nicht erst aufsperren. Wenn alles optimal verläuft dann sind wir 2022 wieder auf Normalstand. Leider

  • avale

    Ausgezeichnet, dann stopfen wir jetzt zuerst die Bars voll, dann die KH und dann sitzen wir wieder daheim…

    • schwarzesschaf

      und du bist der erste der in der Bar sitzt, oder der den den Mundschutzt nicht trägt. Es ist ein Gesetz für die Großen die kleinen zahlen wieder drauf wie immer. Beispiel ein Hotelier hat die Zimmer 40 Qm groß also darf er wie gewohnt weiterarbeiten den das Gesetz sagt qm /2/10 ist Person also 40/2/10 sind 2 Personen also kann er mit ganze Kapazität arbeiten ein kleiner hat die Zimmer 16 qm bis 20 qm gross heist 1 Person also dürfen die kleinen nur 50% fahren ja und jetzt soll man im September da dort noch die Buchen nicht storniert wurden die halben Gäste storniern. und noch was avale frag mal die Baubranche, die wird diesen Winter nichts zu tun haben, dann sitzen die auch nur rum und sind in Ausgleichkasse, deswegen hört mal auf über Gastgewerbe zu schimpfen den es hengen verflücht viele Arbietsstellen da drin und wenn du meinst du hengst nicht mit drin dann schau wir mal in ein Paar monaten wenn es auch bei dir heisst Kündigung da die Aufträge weck fiehlen, oder kein Geld für die Äpfel da wir x tonnen entsorgen mussten, oder im Geschäft wenn auf einmal nur noch die hälfte an geld rein geht und ein viertel entlassen wird. denkt mal alle nach

  • alsobi

    Südtirol geht seinen eigenen Weg……….ich lach mich krank. Ich freu mich schon auf die Kontrollen im Gaststättengewerbe, da zeigt uns dann der ital. Staat mal so richtig wo der Hammer hängt.
    Gestern Nachmittag übrigens Kontrolle Unterwielenbach durch die Gemeindepolizei und zwei Kilomoter weiter an der Tankstelle in Perche von den Carabinieri.

    • besserwisser

      wie wahr. die entscheidungen mittelmäßiger politiker sind eben mittelmäßig. und angetrieben von einem großen medienhaus und deren männern in den wirtschaftsverbänden.
      meiner meinung nach ist das populismus der übelsten sorte, in anbetracht der tatsache dass wir nicht mal im stande sind ein provinzkrankenhaus zu organisieren und die toten zusammenzuzählen. woher kommt der anspruch besser als der rest italiens zu sien?

  • huggy

    Das einzige, was die ´Landesregierung´ mit ihrem eigenen Gesetz erreicht ist Chaos und willkürliche Kontrollen durch die `Ordnungskräfte´. Diese werden dann noch selbstherrlicher entscheiden.

  • super

    Leider fehlt vielen noch die Einsicht das es nicht gleich wieder weitergehen kann wie vorher… die vier Frauen können schlichtweg nicht auf einem normalen Tisch so einfach wieder die Köpfe zusammen stecken… da wäre jede Maske die wir in Büros, Werkstätten ja sogar im Freien tragen sollen kompletter Schwachsinn! Selbst von der Gastronomie abhängig, geht mir die Rechnung mit der Wiederöffnung der Gaststätten nicht auf… wie schon Söder die letzten Tage gesagt hat… beim Thekenausschank und Alkohol ist die Abstandregel schnell vergessen!

  • tiroler

    Wer geht in eine Bar mit 2 meter abstand und ohne an denntresen gehen zu könnem?
    10% von vorher vielleicht. Also braucjen Lokale gar nicht erst aufsperren. Wenn alles optimal verläuft dann sind wir 2022 wieder auf Normalstand. Leider

  • tiroler

    Was nützt es aufzusperren wenn man aufgrund der Vorgaben mit Verlust arbeitet. Die Preise verdoppeln wird man auch nicht können

    • schwarzesschaf

      ja und wenn das Passiert dann jammern wieder unsere Einheimischen. In Deutschland haben die Friseure die Preise um 10 % angehoben, das wird uns auch blühen, da 1tens die Schutzausrüstung bezahlt werden müss, 2ten viele Gäste fehlen, da diese sehr wert auf aussehen legen und nach einer woche sich wieder nachrasieren lassen, und so geht es durch die ganze Branche, sei es das Würstelstand die Pizza al taglio der Speckverkäufer der Markthändler, und dann wird man das jammer hören, meint ihr die Stadtgeschäfte zahlen die miten mit den Einheimischen??????? zb Esprit im bozen zahlt 240.000 Miete da können viele einkaufen gehen bis das Geld als gewinn drin ist. deshalb fangt mal an zu denken, und die klugscheisser die sagen egal ich fahr nach Österreich, die mögen dann ganz schnell still werden. Keine angst das leben wird teuerer ihr werdet bald für den espr1,60 zahlen, deswegen wie schon vorher geschrieben Bitte nachdenken.

  • eiersock

    In der KH Mensa sitzt das Personal bei einem Tisch von 140x80cm diagonal also bei einem 4er Tisch 2 Personen. Zwischen den fortlaufenden Personenwechsel die den Mensa Dienst nützen werden die Tische und Stühle auch nicht desinfiziert! Der Mensa Besuch sollte im Privatgewand erfolgen, die Berufsbekleidung auch die Arbeitsschuhe wären verboten, gilt aber scheinbar nicht für alle. Das zum Thema „Abstandsregelung“ und „Hygiene“

  • heinz

    In Gröden beharrt man auf die Herdenimmunität, welche eine Studie der Hoteliersfamilie Sanoner für das Dolomitental festgestellt haben will. So wollen sich die Tourismusstrategen im Tal einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Gegenden Südtirols sowie des Alpenraums verschaffen.

  • florianegger

    Ein Betrieb, der vorher mit 80 Plätzen kaum rentabel war, wird es jetzt mit 40 Plätzen erst recht nicht sein. Dazu braucht es keine große Berechnungen.

  • keepon

    Die Gastronomie und Hotellerie wird in den Ruin getrieben!!!!

  • nochasupergscheiter

    In Sand in Taufers kontrolliert die gemeinde Polizei ob die Leute die in den Recycling Hof wollen und sich in einer km langen Schlange anstellen wohl alle schön ihre ausgefüllte selbsterklärung mit haben… JA WO WERDEN DIE GANZEN TROTTEL DIE STUNDENLANG MITM AUTO IN DER SCHLANGE STEHEN WOHL HIN FAHREN.??? IN DEN RECYCLING HOF HALT UM IHREN SCHEISS MÜLL ABZUGEBEN… Jaja da sieht man mal wider die südtiroler, gescheiter und kleinlicher und pingeliger als alle anderen… Wenn die Lieben Polizisten zu zweit übrigens nichts zu tun haben… Die Kamera in den Kästen läuft ja zum Glück allein täglich ein paar Stunden, hätte ich sie mithelfen lassen dass die armen Leute ihren müll schneller abgeben können, aber nein kontrollieren ist ja viel besser

  • pingoballino1955

    2 Meter Abstand????? Solche dilletantischen Vorschläge können nur von Politignoranten kommen. Masken und 1 meter,und BASTA!!!

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