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„Es leben die Frauen“

Am Tag der Arbeit wollen die Grünen herausstreichen, wer unsere Gesellschaft am Laufen hält und die größte Last zu tragen hat: die Frauen.

Der Tag der Arbeit ist traditionell vor allem der Tag des Kampfes um höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Man denkt dabei fast reflexartig an Fabrikarbeiter, also den „klassischen“ männlichen Arbeiter, so die Grünen in einen Aussendung zum 1. Mai.

„Diese Krise hat uns jedoch aufgezeigt, wer unsere Gesellschaft am Laufen hält, wer in den sogenannten systemrelevanten Berufen die größte Last zu tragen hat und wessen Bedeutung somit immer noch unterschätzt wird: die Frauen“, so Felix von Wohlgemuth und Marlene Pernstich.

Weiter heißt es in der Aussendung:

Es sind großteils Frauen, welche etwa täglich an den Supermarktkassen sitzen, die Kinderbetreuung schultern und als Pflegerinnen und Betreuerinnen unser Gesundheitssystem am Laufen halten. Ohne ihren täglichen Einsatz würde das ganze System zusammenbrechen. Dennoch sind die Löhne in diesen Sektoren immer noch viel zu niedrig, wird ihre Leistung nicht angemessen vergütet.

Doch während männliche Arbeitnehmer auf Streik und Protest setzen können, um sich Gehör zu verschaffen, ist dies in den hauptsächlich von Frauen besetzten Berufsbildern schlecht möglich. Wie sollte eine Pflegekraft einfach die Arbeit niederlegen können, wie eine Mutter die Kinderbetreuung?

Es liegt also an uns, der Gesellschaft, für diese Frauen die Stimme zu erheben. Frauen brauchen nicht nur Einmalzahlungen oder Beifall von Balkonen.
Frauen haben ein Recht auf faire und angemessene Löhne, Absicherung im Alter und Anspruch auf eine angemessene, monetäre Vergütung für die von ihnen geleistete Kinderbetreuung.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (21)

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  • jennewein

    Das wissen alle und schätzen die frauen sehr.

    • tiroler

      Also es Grünen: in Zukunft werden jene froh sein, die überhaupt eine Arbeit haben. Jetzt ist nicht die Zeit über Lohnerhöhungen zu diskutieren.
      Geld umschichten ist der Ansatz.
      Wie kann es sein, dass z.b. Landesangestellte oder Kindergärtnerinnen zu Hause sitzen und trotzdem 100% ihres Hehalzs bekommen während alle in der Privatwirtschaft auf den Lohnausgleich wartenb der 1. nur ca 60% des Lohnes ausmacht und 2. niemand weiss ob und wann er ausbezahlt wird…

      • leser

        Tiroler
        Das Thema sind nicht die Lohnerhöhungen
        Sondern es geht darum dass gleiche Arbeit für gleichen Lohn vergütet wird
        Du musst schon bei der Sache bleibender mich ist eine gute Hausfrau Mutter eine gleichwertige Arbeitskraft wie ein Maurer Tischler oder sonst was denn wer ermöglicht es dass der grosse Mann täglich auf den Arbeitsplatz gehen kann?

        • tiroler

          Dieses Thema kann man gern didkutieren wenn diese Krise halbwegs vorüber ist. Aber nicht jetzt. Woher soll das Geld kommen?
          Bur von den Touristen werden Südtirol in diesem Jahr 2milliarden fehlen. Alle anderen Bereiche nicht berücksichtigt. Es wird darum gehenb dass sich jeder glücklich schätzen kann, wenn er überhaupt einen Job hat.

  • bernhart

    Dümmern Bericht habe ich heute noch nicht gelesen, mir kommt es vor als wäre der 1 April.
    Frauen werden von alles geschätzt für das was sie leisten. Frauen sind auch Arbeiter, heute werden die Pflegekräfte auch bezahlt und sind sozial abgesichert,sie bekommen später eine Rente.
    Liebe Grüne rechnet einmal genau was eine Angestellte – er dem Arbeitnehmer kostet, mehr als das doppelte des Gehalts und das muss bezahlt werden. Leider leben wir in einer Gesellschaft welche nicht zu den Grossverdienern gehört.

  • tiroler

    Also es Grünen: in Zukunft werden jene froh sein, die überhaupt eine Arbeit haben. Jetzt ist nicht die Zeit über Lohnerhöhungen zu diskutieren.
    Geld umschichten ist der Ansatz.
    Wie kann es sein, dass z.b. Landesangestellte oder Kindergärtnerinnen zu Hause sitzen und trotzdem 100% ihres Hehalzs bekommen während alle in der Privatwirtschaft auf den Lohnausgleich wartenb der 1. nur ca 60% des Lohnes ausmacht und 2. niemand weiss ob und wann er ausbezahlt wird…

    • leser

      Tiroler
      Das ist deshalb so weil Leute wie ein Tschennett sich nicht darum kümmern für das ihr Verein da ist nämlich den Arbeitsplatz in der Privatwirtschaft zu verteidigen
      Die öffentlichen Arbeitsplätze mit Privilegien auszufüllen hat den Grund dass man dadurch die Stimmen für die Politiker sichert

  • olle3xgscheid

    So langsam ist in Südtirol jeder Tag , ein Tag der Frauen!! Die Pflege und Familienbetreung hervorzuheben ist ein schlechter Vergleich, leider. Denn wieviele Frauen arbeiten als Krankenschwester, Landesbedienstete , Bankangfachfrauen uvm. ? Mit einen angemessenen Gehalt und leisten auch ihr tögliches Pensum und ist das weniger bedeutungsvoll ubd belastbar?? Erhalten nur Betreuer und Verkäufer dss ganze Land? So ein Schmarrn….

  • ronvale

    Ohne Lastwagenfahrer würde die gesamte Versorgung zusammenbrechen.

    Was soll dieser benevolente dumme Sexismus.

  • ostern

    Spruch von Magnago:
    „Zueerst sein sie GRIAN , nor werdn si ROAT
    und zum Schluss sein sie FAUL“
    Ha, ha, ha…………

  • gestiefelterkater

    Soll dieses Mannweib auf dem Bild eine Frau darstellen?

  • drago

    Dann soll sich die Frau Foppa non si stoppa sofort daran machen, die große Last mitzutragen und nicht ihr Abgeordnetengehalt + Zulagen für Aussendungen einzukassieren.

  • huwe

    @ostern Der Spruch isch guat

  • alexbozen

    „Am Tag der Arbeit wollen die Grünen herausstreichen, wer unsere Gesellschaft am Laufen hält und die größte Last zu tragen hat: die Frauen.“ – allein dieser Satz ist nazi-feministisch. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

  • alexbozen

    Am Tag der Arbeit wollen die Grünen herausstreichen, wer unsere Gesellschaft am Laufen hält und die größte Last zu tragen hat: die Frauen….allein diese Aussage ist schon nazi-feministisch… und immer als Opfer dastehen wollen. …wow.

  • alexbozen

    nazi-feministisch? nein, nur Opfersyndrom aha. …immer das selbe gejammere.

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