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„Grenzen müssen zu bleiben“

Ulli Mair

Um all die Probleme, welche die Coronakrise mit sich bringt, bewältigen zu können, müssten die Grenzen für Illegale und deren Helfer geschlossen bleiben, fordert Ulli Mair.

Europa erlebt in diesen Wochen eine der größten Herausforderungen seit dem Ende des Krieges. Ein Virus zwang die Wirtschaft in die Knie, verlangt von den Bürgern große Opfer und schränkt unsere Freiheit ein. Die Folgen dieser Krise werden noch eine lange Zeit nachwirken und viele Ressourcen und Mittel binden, um das soziale Gefüge zusammenzuhalten. Angesichts dieser Tatsachen fordert die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair eine restriktive Einwanderungspolitik und geschlossene Grenzen für Illegale.

„Trotz der anhaltenden Pandemie forderten NGO-Schiffe, wie die Alan Kurdi, den Staat heraus illegale Einwanderer aus Afrika aufzunehmen. Ungeachtet der großen Probleme, die in vielen Staaten Europas herrschen, sahen sich die sogenannten „Seenotretter“ berufen ihren Transferdienst von Afrika nach Europa aufrechtzuerhalten. Obwohl es zig sichere Häfen in nordafrikanischen Staaten gäbe, gelten nach wie vor die europäischen Häfen als einziges Anlaufziel, auch wenn die Staaten Europas mit ganz anderen Problemen fertig werden müssen“, hält Ulli Mair die Situation fest.

„Dieses Beispiel zeigt, wie unnachgiebig die illegale Migration von Afrika nach Europa am Laufen gehalten werden soll und wie dringend diese Umtriebe unter dem Deckmantel der Seenotrettung und des Asylrechts unterbunden werden müssen“, gibt Mair zu bedenken. „Es braucht ein klares Signal der europäischen Staaten und vor allem Maßnahmen, die es den NGO-Schiffen nicht mehr ermöglichen mit Illegalen an europäischen Häfen anzulegen, wenn diese die Migrationswilligen vor der libyschen Küste aufgelesen haben. Die Grenzen und Häfen müssen auch künftig für die Illegalen geschlossen bleiben, da Europa und seine Bürger vor ganz anderen existenziellen Herausforderungen stehen“, fordert die freiheitliche Landtagsabgeordnete.

„Die Zeit der Krise hat auch ganz offen gezeigt, dass viele jener sogenannten „Bootsflüchtlinge“, die sich seit einiger Zeit bereits hier aufhalten, kein Interesse haben ein Teil unserer Solidargemeinschaft zu werden. Anstatt die strengen Verordnungen zu befolgen, wie dies die allermeisten unserer Bürger vorgelebt haben, wurden die Sicherheitskräfte verhöhnt, wenn zur Ordnung gerufen wurde, wurden gefährliche Situationen provoziert und munter das Geschäft mit den Drogen am Laufen gehalten. Es dürfte damit selbst vielen Gutmenschen aufgefallen sein, dass die Politik der offenen Grenzen ein vollkommener Irrtum war“, so Mair.

„Um all die Probleme, welche die Krise mit sich brachte, bewältigen zu können, müssen die Grenzen für Illegale und deren Helfer geschlossen bleiben. Jene Angehörige von Drittstaaten, die mit ihrem Verhalten wissentlich unser aller Gesundheit gefährdet haben, sind auszuweisen und abzuschieben. Dies gilt auch für abgelehnte Asylbewerber. Die Mittel und Ressourcen müssen unseren Bürgern zugute kommen und nicht den Einrichtungen und Unterkünften der Wirtschaftsflüchtlinge. Der Rückbau dieser Strukturen ist längst überfällig, da sich die Prioritäten eindeutig geändert haben“, so Ulli Mair abschließend.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (15)

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  • watschi

    bravo ulli. dem ist nichts hinzuzufùgen. jeder, der ein bisschen hirn hat, mùsste eigentlich selbst draufkommen.

    • emma

      nochan kommt dein freund, der oh nie drauf.

    • george

      Dem wäre auch nichts hinzu zu fügen, wenn das alles wirklich Illegale wären. Nur, wen interpretieren bestimmte Damen u. Herren als Illegale? Ulli Mair betet auch nur nach, was x-Fakennewer vorbeten. Weil sie alles miteindander vermischen, Illegale mit Legalen, wirkliche Flüchtlinge mit solche n, die daraus nur Profit machen usw., muss man nicht gleich schon alle, die im Mittelmeer schwimmen und per Notrufschiff aufgenommen werden, als Illegale, Verbrecher, Ausnutzer usw. hin tun. Sicher müssten die Außengrenzen gesamteuropäisch klar kontrolliert werden, weil sich immer wieder bestimmte „Elemente“ in dieses Milieu einschleichen und sich so ungerechtfertigter Weise breit machen und illegal nach Europa kommen. Durch die rigorose Kontrolle müssen genau diese „Elemente“ ausgefiltert, zurückgehalten werden bzw. abgeurteilt und sofort zurücktransportiert werden. Nur alle in einen Topf zu werfen, die über das Mittelmeer oder von asiatischen Ländern vom Balkan herkommen, als Illegale abzutun, wie es auch Ulli Mair hier macht, ist genauso falsch und illegal und als Hetze zu betrachten. Seid ihr wirklich nicht imstande, ‚watschi u. co.‘, eine differneziertere Betrachtungsweise und Beurteilung der Situation herbei zu führen?

      • stefan2

        Natürlich sind sie das nicht, man schaue sich die strohdummen Trumpwähler mit dem Disinfektionsmittel an.
        Dieses Gsindl hört höchstens beim Stammtisch nach dem 20. Glasl auf mit dem dummen Gerede weil sie nicht mehr fähig sind zu reden !

        • prophet

          Muasch nit noch Amerika schaugen, schaug Lei mol bei ins in südtirol wos für ignoranz herrscht….. Hausarescht, Masken und Tiachlen dei für der Kotz sein usw…. Und wir jubeln vom Balkon!
          Ps. App und Impfung kimmp Jo a nou auf ins zua.. Na do brauchsch nit über ondere urteilen wenn es bei ins nit besser isch!

  • mannik

    Die üblichen UM Plattitüden. Einfach irgendetwas aussenden, damit man im Gespräch bleibt.

  • fronz

    …hosch gsechn watschi, sie kriachn schun auser von den Löchern. Der george, mannik und iatz falt leimer dor stefan2.

  • ohnehirnlebtmanbesser

    Oh Frau Ulli. Die Grenzen sind auch fùr uns gesperrt. Flùchlige im Mittelmeer in schwerster Not vor dem ertinken zu retten soll auch in diesen Zeiten auch gegen Ihren Willen erlaubt sein. In dieser schwierigen Zeit finde ich Ihre billige populistische Aussage eine menschenverachtende Frechheit. Ein Virus in einer konstrucktiven Opposition. Treten Sie kùrzer. Hirni

  • stefan2

    Die übliche Hasspropaganda von der Skandalnudel.
    Hoffentlich gehen sie und alle Freiheitlivhenwähler brav mithelfen beim Ernten, speziell in Süditalien bei der Tomatenernte braucht man Leute, die sich für einen Hungerlohn totarbeiten.
    Und wenn wir gerade dabei sind nimm doch gleich den Sven, Urzi und die Fascholeghisti mit !

  • alsobi

    Frau Uli Mair, gehen sie in die Küche, machen von mir aus Hausarbeit und bitte……………. nehmen h(w)atschi und den Franz mit dazu. Ihre Polemiken und Hasstriaden sind unterste Schublade

  • nendaz

    Danke für die „Nägel mit Köpfen“ ! Nachdenken ist angesagt, vorausdenken ist Pflicht oder möchten wir Europa irgendwann unseren Nachkommen im Zustand nach der grossen Völkerwanderung hinterlassen ? Wirtschaftsflüchtlinge bringen allen Ländern nur Kosten – wir haben auch jetzt keinen Platz, da die ganze Wirtschaft stagniert! Mitdenken und Mithandeln – und nicht vergessen: die meisten , von Repression verfolgten Flüchtlinge kämpfen zu Hause um ihre Heimat!

  • leser

    Eines Schein sich jetzt schon herauszukristallisieren von allen Schichten die es gibt scheint es die politische Schicht am wenigsten zu sein die aus dieser Extremsituation am wenigsten lernt
    Sie ist genauso inhaltsleer und inhaltslos wie vorher
    Das liegt wahrscheinlich daran dass sie keine finanziellen und existenzbedrohlichem Druck ausgeliefert ist und daher ihren realitätsfremden und populistischen Themen nachlaufen kann

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