Du befindest dich hier: Home » Südtirol » „Der vermutete Rückschlag“

„Der vermutete Rückschlag“

Nun ist es definitiv: Die Kindergärten und Schulen öffnen erst wieder im September. Das hat Premier Conte am Sonntag erklärt. Was LR Achammer sagt.

Der Landesrat hatte wohl noch ein klitzekleines Fünkchen Hoffnung, dass die römische Regierung vielleicht auch noch die Schulen öffnet.

Doch spätestens seit Sonntag ist klar: Die Kindergärten und Schulen in Italien bleiben geschlossen.

Der Schulbetrieb startet definitiv erst wieder im September.

In einem Interview mit „la Repubblica“ hat Ministerpräsident Giuseppe Conte am Sonntag alle diesbezüglichen Zweifel ausgeräumt.

Die Reaktion des Südtiroler Bildungslandesrates ließ nicht lange auf sich warten.

So schreibt LR Philipp Achammer am Sonntag auf Facebook:

‼️ Ministerpräsident Giuseppe Conte hat heute in einem Interview mit der Tageszeitung la Repubblica bestätigt, dass die Kindergärten und Schulen erst wieder im September öffnen werden.

Auch wenn dies für viele ein (bereits vermuteter) Rückschlag ist – wir werden das hinkriegen, auch mit der Sommerbetreuung! Ganz besonders denke ich aber an die vielen Kinder, die es weniger leicht haben, die die Anwesenheit in der Kindergartengruppe oder in der Klasse besonders brauchen würden. Nur die Kinder stehen jetzt im Mittelpunkt – ihnen müssen wir mit ❤️ zur Seite stehen!

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (34)

Lesen Sie die Nutzerbedingungen

  • gestiefelterkater

    „Ganz besonders denke ich aber an die vielen Kinder, die es weniger leicht haben, die die Anwesenheit in der Kindergartengruppe oder in der Klasse besonders brauchen würden.“
    Ach, Achammer, sollten alle Stricke reißen und die Schulausbildung für einen sinnvollen Beruf nicht reichen, so können die Kinder später ja in die Politik gehen oder einen gut bezahlten Sinnlosberuf ergreifen.

  • bettina75

    Unsere Autonomiepolitiker können jetzt beweisen, ob sie das Geld das man ihnen bezahlt auch wert sind !
    Lösungen müssen jetzt her, ohne ROM !!!

  • flottebiene

    Ja, liebe SVP, damit hat jeder gerechnet….auf ihre Lösungen bin ich gespannt….
    Aber mit den Worten einer Dame aus dem Landtag abzuschließen: Hippie, Corona-frei!!!!!

  • orchidee

    Ganz besonders die Kinder tun ihm leid, was ist mit den Eltern??? Diese blonde “ Hippie Dame“ wäre im Kindergarten besser aufgehoben, als in der Regierung. Alles zum Kotzen!

  • sepp

    Du genau dieser herr isch überflüssig versprechungen versprechungen und suscht nix und wegen a schuil isch woll gleich sie hoben a koane herr lachhammer mia wie blodern kense nett

  • kleinlaut

    Ach(j)ammer, sie produzieren nur feuchten Kehricht, den sie sich vom Steuerzahler in Gold aufwiegen lassen! Dafür sollten sie den Anstand haben um zuzugeben von nichts wirklich eine Ahnung zu haben,

  • vagabund

    In Deutschland bekommen Eltern welche wegen der Kinder von der Arbeit zu hause bleiben müssen, bis zu 67% ihres Gehaltes und das für bisher 3 Monate!!!

    In Italien bekommen wir Eltern 15 Tage bisher insgesamt, zu 50%.
    Laut Ansa gibt es jetzt nochmals sagenhaft 15 Tage, zu geniessen bis September!!!!
    …. wie soll diese Rechnung für die Eltern aufgehen????

    EIN WITZ HOCH DREI!!!!

    Die Landesregierung macht für die Wirtschaft ein Rettungspaket, aber die Eltern werden im Stich gelassen!!!!!

    • eiersock

      Der Kommentar kannt fu mir sein! Seit 5 März hobn sie Zeit kop und dor Achammer suacht ollm nou noch Lösungen?? Olm lei bla bla bla und ummern Brei ummereidn! mir wern schaugn, mir wern verhondlen, mir mochn Sitzungen uane noch der ondern, mir mochn a Arbeitergruppe usw.. Politik in Südtirol steat vor an Scherbenhaufen! solln sie ihr Geld lei kriagn dei Dilettanten und Märchenderzähler! I honn schun long verstondn wos eis wert seit! wianiger wia nix

  • heinz

    Es erschließt sich mir nicht, was das für ein Rückschlag sein soll. Italien ist der in Europa am stärksten von der Pandemie betroffene Staat. Südtirol schneidet nach Infiziertenquote und Todesopferzahl im gesamtitalienischen Durchschnitt gar nicht gut ab. Aus dieser Sicht ist es nur allzu konsequent und logisch, Schulen und Betreuungseinrichtungen bis September geschlossen zu halten um die Gefshr einer möglichen zweiten Welle zu bannen.
    Die italienische Regierung leistet zur Zeit hervorragende Arbeit.

    • emma

      mi beisst der offe! isch der heinzi der wortlaut der senatorin?
      brauchsch sicher a einen alarmkindersitz.

    • cicero

      @ heinz
      Die vielen Toten in Südtirol kommen daher, dass man es versäumt hat rechtzeitig die Menschen in den Altersheimen zu schützen was natürlich zu überdurchschnittlich vielen Toten geführt hat. Ansonsten ist die Zahl der Infizierten in Südtirol überschaubar, in manchen Landesteilen wie im Vinschgau nahezu auf null. Da mutet es schon seltsam an wenn da jetzt mit anderen Regionen verglichen wird und die Schulen immer noch zubleiben.
      Möchte nicht wissen wieviele Kinder monatelang überhaupt nichts gelernt haben mangels schulspezifischer Betreuung durch die Eltern. In Österreich läuft alles langsam wieder an, zwar im Notbetrieb aber das Schuljahr wird bis Ende Juli verlängert. Man hat die Zeit eben zum Planen genutzt. Bei uns ist man wieder einmal auf den Befehl aus Rom angewiesen und das mit einer Autonomie UM DIE UNS ALLE BENEIDEN !! So hieß es doch immer.

    • sepp

      @ vielleicht stang mo besser do wen mir nett selche polli als politiker hatten somt sein direktor die richtige schutz ausrüstung do kaffaten du und olm no sogen dei passt bolls sie ba olle test durchgfollen isch selche leit gehöre n ob

  • olle3xgscheid

    [email protected] wird das Virus in den Schulen , Universitäten, Betreuungseinrichtungen ubd nur in Bildungsstätten übertragen?? Das ist zweifelsohne ein Rückschritt und zwar als erstes für die Schüler, Eltern usw. Aber das können Sie dann im Herbst den Tageszeitungen enthehmen aus welchem Grund, den das hierxzi erklären würde den Rahmen eibes Leserbriefes sprengen.

  • heinz

    Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Kinder besonders häufig Überträger des Coronavirus sind. Daher macht es auch absolut Sinn, Bildungseinruchtungen geschlossen zu halten. Digitaler Fernunterricht findet trotzdem statt, der Lernprozess ist somit lediglich umstrukturiert.
    Covid 19 hat unser aller Leben verändert, ob es uns nun passt oder nicht. Nun gilt es, Schadensbegrenzung walten zu lassen und gleichzeitig eine alternative, angepasste Art des Wirtschaftens zu forcieren. Für die Kinderbetreuung wären etwa Modelle der Ausweitung der Elternzeit denkbar. Ein simples Wiederherstellen des einstigen Status Quo ist kein aprobates Mittel zur Bewältigung der Pandemie.
    Die deutsche Bundeskanzlerin hat neulich eindringlich vor vorschnellen Öffnungen gewarnt.

  • morgenstern

    Herr LR, diese Worte, schluchts…, schluchts…., trän…, trän..

  • hallihallo

    verstehe ich das richtig: der landesrat muß im internet la repubblica lesen, um zu wissen, wie es mit den schulen weitergeht??
    praktisch funktioniert der austausch über die presse.
    dann wird wohl jetzt conte tageszeitung.it lesen müssen, um die meinung achammers zu kennen.

  • kleinlaut

    @heinz: entweder du provozierst bewusst oder du bist nicht ganz dicht.

    • heinz

      @kleinlaut
      Nicht ganz dicht sind alljene, die so tun als würde es diese Coronakrise nicht geben.

      • cicero

        Niemand sagt dass es die Corona Krise nicht gibt sondern der Lockdown wird kritisiert und zwar deswegen weil es in anderen Orten anscheinend möglich ist Schulen wieder zu starten und in Südtirol nicht obwohl die Probleme mehr in den Altersheimen als in der Gesellschaft zu finden sind wie die niedrigen Infektionszahlen AUßERHALB der Heime zeigen. Es gibt nicht nur eine medizinische Komponente sondern auch eine ökonomische, soziale gesellschaftliche. Diese Komoponenten richten auch Schäden nicht zuletzt wiederum gesundheitliche an. Man muss alles im Blick behalten. Dass Kinder die größten Überträger sind ist überhaupt nicht erwiesen sondern vermutet ,wie so vieles bei Corona.

        • heinz

          Am Beispiel Wuhans sieht man, dass ein knallharter Lockdown das beste Mittel ist, das Virus wirklich zu besiegen. Erst dann kann das Wirtschaftsleben wieder voll aufgenommen werden. Zu schnelle Öffnungen bewirken weitere Wellen und der wirtschaftliche Schaden ist viel höher.
          Wenn ich die Aussagen von bestimmten unserer Politiker höre, die der Bevölkerung das Blaue vom Himmel versprechen und von der möglichst schnellen Öffnung der Schule und Gruppenbetreuung im Sommer sprechen, so bin ich froh, nicht von solchen abenteuerlichen Gestalten regiert zu werden.

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2020 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | Datenschutz & AGB | Cookie Hinweis

Nach oben scrollen