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Auf dem Tiefststand

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Die Stimmung der Arbeitnehmer ist eingebrochen. Südtirol sei der Corona-Krise überdurchschnittlich stark ausgesetzt, sagt AFI-Direktor Stefan Perini, der einen „Krisen-Monitor“ fordert.

von Heinrich Schwarz

Als das Arbeitsförderungsinstitut (AFI) am 20. Februar mit der Umfrage für das neue AFI-Barometer begann, schien die Welt noch in Ordnung zu sein. Genau einen Monat später wurde die Umfrage beendet. „Und die Stimmung änderte sich schlagartig ab der zweiten März-Woche, als sich die Pandemie zuspitzte“, sagt AFI-Direktor Stefan Perini.

Am stärksten schlägt sich der Umschwung in der Frage nach den Wirtschaftsaussichten für die nächsten zwölf Monate nieder. „Die diesbezüglichen Einschätzungen der Südtiroler Arbeitnehmer brechen in nie gewesenem Umfang ein: minus 28 Indexpunkte im Vergleich zum Vorquartal“, so Perini. Ein historischer Tiefststand.

EINEN AUSFÜHRLICHEN ARTIKEL DAZU LESEN SIE IN DER FREITAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

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Kommentare (9)

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  • andreas

    Wir sind erst am Anfang der Wirtschaftskrise.
    Momentan haben Betriebe teilweise noch Liquidität, Privatpersonen noch Reserven und der Staat ist noch einigermaßen flüssig.

    Alles öffnen und das Leben geht weiter wie bisher, wird aber nicht funktionieren.

    Wohl jeder überlegt sich 2x, ob eine Ausgabe wie z.B. neue Schuhe, Kleidung, Smartphone, neues Motorrad oder Auto, Restaurantbesuch, usw. wirklich notwendig sind und ob man es sich überhaupt leisten kann.
    Sinken diese Ausgaben, fehlen den Geschäften und Restaurants die Umsätze, was weniger Personal und ev. Schließung bedeutet. Dies bringt wieder höhere Sozialausgaben für den klammen Staat mit sich.
    Eine reduzierte Nachfrage führt auch zu geringeren Steuereinnahmen, welche nun aber dringend nötig wären.

    Das Land hätte die Finanzkraft, dieser Spirale nach unten entgegenzuwirken, macht es aber nicht und wenn Staat und Land nicht bald eine Menge Geld in die Hand nehmen, werden wir in 3 Monaten der jetztigen Zeit nachtrauern, wie gut es uns finanziell noch ging.

    Und jeder, der in der derzeitigen Situation mehr Geld für Lehrpersonen oder Sanitätsangestellte fordert, um sich zu profilieren, sollten erklären, wie das finanziert werden soll.

    • leser

      Anderele jerz hast du praktusch das gesagt was ich hier schon seid 12 monaten geschrueben habe
      Aber da hast du mich als ingnoranten idioten und verschwörungstheoretiker kritisiert
      Ich verdiene mein geld schon lange nicht mehr in italien bzw südtirol welches ich für die ausbildung meiner kindet und meiner altervorsirge brauche

    • freitag

      die Analyse der ersten Absätze ist mMn korrekt, allerdings sind sie nur die Einleitung um das mitzuteilen was unsere Politiker sagen wollen. Kein Geld den Arbeitsnehmern, die sind es nicht wert.

      Volksverblödung und Beeinflussung durch gesteuerte Kommentare.

  • batman

    „und wenn Staat und Land nicht bald eine Menge Geld in die Hand nehmen‘

    und woher nehmen die Politiker das Geld?

  • batman

    @andreas
    glaubst du wirklich selbst was du da schreibst?

  • batman

    der Staat ist noch einigermaßen flüssig.

    1,4 Billionen Schulden!

    Bei wem?

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