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Der Fahrplan

Rom plant für die kommende Woche erste Lockerungen in der Auto-, Mode- und Textilindustrie. Der Öffnungstermin für die Gastronomie wird weiter nach hinten verschoben.

Am Donnerstag hielten die Präsidenten der Regionen und die Regierung Conte eine Videokonferenz ab, bei der die sogenannte „Phase 2“ besprochen wurde. Wie Landeshauptmann Arno Kompatscher mitteilt, plant Rom für die kommende Woche erste Lockerungen in der Auto-, Mode- und Textilindustrie sowie vereinzelte Lockerungen im Bauwesen.

Am 4. Mai startet das produzierende Gewerbe, auch die Dienstleister ohne engen Kundenkontakt können dann ihre Tätigkeit wieder aufnehmen. Dafür wird laut Kompatscher der Öffnungstermin für die Gastronomie „weiter nach hinten verschoben“. Bis jetzt wurde der 19. Mai als Datum gehandelt, an dem Restaurants und Bars wieder aufsperren dürfen. Die Beherbergungsbetriebe hätten Ende Mai wieder Gäste empfangen sollen. Welchen neuen Termin die Regierung jetzt anstrebt, ist noch unklar.

Dafür verdichten sich laut dem LH die Anzeichen, dass der Handel schon am 4. Mai wieder öffnen kann – und nicht, wie ursprünglich angenommen, erst am 11. Mai.

In der Videokonferenz sei „heftig gestritten“ worden, berichtete der LH. Kompatscher forderte gegenüber der Regierung „mehr Klarheit“ ein. Diese brauche man, um die notwendigen Unterstützungsmaßnahmen planen zu können.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (24)

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  • drago

    Unser LH: nichts genaues weiß man nicht.
    So nach dem Motto: Mögen täten wir schon wollen, aber dürfen haben wir uns nicht getraut. (Karl Valentin)

  • keinpolitiker

    Ich verstehe nicht, wieso ein Landeshauptmann nicht mal auf den Tisch hauen kann und selbst Entscheidungen fällt.

    Wie und mit was kann der Staat unserer Landesregierung drohen?

    Conte wird seine Arbeit bis jetzt gut gemacht haben, aber es kann doch nicht angehen, dass er für alles alleine entscheidet und zudem ist er ja noch nicht mal ein Ministerpräsident, der vom Volk gewählt worden ist.

    Außerdem, zu was hat man immer so groß getan mit der Europaregion Tirol, wenn Österreich dann doch die Grenzen zu Südtirol dicht macht?
    Jetzt sieht man wieder mal, welche Märchen unsere SVP und Südtiroler Bürgern erzählt.

    • algunder77

      Südtirol ist ein Teil von Italien, ob wir es wollen oder nicht 😉 Drohen – da gibt es viele Möglichkeiten: Rom holt sich verschiedene Kompetenzen, die Rom zuvor abgetreten hat, wieder zurück oder tritt keine weiteren Kompetenzen mehr ab. Man versucht schon seit Jahren im Bereich Schule und Bildung die primäre Kompetenz zu erhalten. Südtirol hat im Bereich Schule und Bildung nur eine sekundäre Kompetenz. Rom kann den Steuerdruck auf Südtirol erhöhen (indem vom Steuergeld, das zuerst nach Rom fließt, weniger zurück nach Südtirol kommt). Rom kann das Wahlgesetz so ändern, dass kleine Parteien im Parlament nicht mehr vertreten sind (Berlusconi hätte es damals beinahe geschafft) ohne sich mit größeren Parteien ein Pakt zu schließen. Dies wäre für Südtirol der Untergang. Diplomatie ist der Schlüssel zum Erfolg. Der Gebrauch der Brechstange oder der Fäuste bringt gar nichts. Da kann uns Österreich auch nicht helfen.

      • waldhexe

        Wenn sich Rom Kompetenzen zurückholt,dann müssen wir uns die Menschenrechte zurückholen.So einfach ist das . Wenn das mit der Regierungspartei nicht machbar ist,muss man eben mal auch bereit sein eine andere Partei zu wählen.

    • cherz

      … noch nicht mal ein Ministerpräsident, der vom Volk gewählt wurde…!!!! (keine Kritik an Conte)

      Auch mich hat dieses Thema letzthin beschäftigt, wie oft war dies in diesem Land bereits der Fall?

      Wozu werden Wahlen abgehalten, wenn doch keine Regierung ihre Legislaturperiode durchziehen kann, ich glaube kaum, daß Europa Lust hat sich mit den italienischen Problemen herumzuschlagen, deshalb bin ich der persönlichen Meinung, daß es auch zu keiner Vergemeinschaftung der europäischen Schulden kommen wird… die Auswirkungen werden wir in naher Zukunft alle zu spüren bekommen…

  • algunder77

    * Rom kann das Wahlgesetz so ändern, dass kleine Parteien im Parlament nicht mehr vertreten sind (Berlusconi hätte es damals beinahe geschafft). So müsste sich die SVP mit den großen italienischen Parteien zusammenschließen.

  • homoerektus

    Wenn die Gastlokale nicht bald aufmachen, sterben wir alle aber sicher nicht an Covid 19!

  • keepon

    die Leidtragenden sind mal wieder die Gastronomie und Hotellerie! Unverschämt!
    In ganz Europa wird über die Masseneinbußen im Tourismus gesprochen und in Südtirol vollkommen ignoriert! Aber wahrscheinlich hat Südtirol immer noch nicht verstanden welcher Bereich hier ausschlaggebend für die Wirtschaft ist!

  • keineahnung

    Erschreckende Anzahl völlig hirnloser Kommentare.
    Gott sei Dank sind die Kommentatoren nicht in der Regierung dabei, zumindest nicht tonangebend.

  • george

    „Gescheit“ reden, nachplappern, Hintergrundwissen vortäuschen und nichts vernetzen und die für sich vorgegebenen Kompentenzen nicht einmal imstande zu sein über die Muskelfasern auf eine ordentliche und lesbare Textierung überleiten zu können. Das ist die Tatsache hier bei vielen „Schreiberlingen“. Nur die Schuld und das Unverständnis haben dann immer die anderen.

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