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Neuer Volksbank-Präsident

Otmar Michaeler und Lukas Ladurner

Die Hauptversammlung der Volksbank hat die Bilanz mit dem 84-Millionen-Verlust genehmigt und Lukas Ladurner als Nachfolger von Otmar Michaeler gewählt.

Die Hauptversammlung der Südtiroler Volksbank genehmigte am Mittwoch die Bilanz 2019, die einen Geschäftsverlust von 84,4 Millionen Euro aufweist.

Die heurige Hauptversammlung der Bank wurde wie auch jene von nationalen und regionalen Banken wegen des Corona-Notstands ohne die persönliche Anwesenheit der Aktionäre einberufen. Ein Stimmrechtsvertreter hat die Vollmachten mit Stimmanweisungen der Aktionäre zu den einzelnen Tagesordnungspunkten eingebracht. Dabei wurde eine Aktionärs-Vertretung erreicht, die dem Durchschnitt der ordentlichen Hauptversammlungen der letzten fünf Jahre entspricht.

Auf der Tagesordnung stand auch die Neuwahl des Verwaltungsrates für den Zeitraum 2020-2022. Der neue Verwaltungsrat besteht aus zwölf Mitgliedern: Lukas Ladurner, Lorenzo Salvà, Giuseppe Padovan, David Covi, Federico Marini, Alessandro Metrangolo, Maximilian Eisendle, Margit Tauber, Margherita Maria Marin, Adriano Dalpiaz, Vito Jacono und Johannes Peer. Die Liste war vom Stimmverbund der Kernaktionäre eingebracht worden.

Der neue Verwaltungsrat hat in seiner ersten Sitzung den Meraner Unternehmer Lukas Ladurner zum Präsidenten gewählt. Ladurner ist damit der Nachfolger von Otmar Michaeler, der die Bank über drei Mandate hinweg geführt hat.

Michaeler hatte im Februar bekannt gegeben, nicht mehr zur Wahl anzutreten, um die Erneuerung einzuleiten. Er sagt: „Nach zehn Jahren als Präsident der Volksbank geht für mich ein Zyklus zu Ende. Die Volksbank hat sich in den vergangenen zehn Jahren sehr erfolgreich zur größten Regionalbank im Nordosten Italiens entwickelt. Ich übergebe eine solide Bank mit einem sehr guten Kerngeschäft in die Hände des neuen Verwaltungsrates und bin sicher, dass die Volksbank auch die künftigen Herausforderungen bewältigen wird.“

Lukas Ladurner stehen die Verwaltungsräte Lorenzo Salvà und Giuseppe Padovan als Vizepräsidenten zur Seite – alle drei waren bereits zuvor Mitglieder des Volksbank-Verwaltungsrates.

Ladurner erklärt: „Ich freue mich auf die neue Aufgabe und bedanke mich für das Vertrauen. Der neue Verwaltungsrat steht dazu, dass die Volksbank auch weiterhin eine eigenständige und solide Regionalbank sein soll. Der Kunde steht im Mittelpunkt unseres Handelns. Die Mitarbeiter sind unsere wertvollste Ressource. Auch in Zukunft wird die Volksbank ein kompetenter und verlässlicher Finanzpartner für Familien und Unternehmen im Einzugsgebiet sein.“

Dem langjährigen Präsidenten Otmar Michaeler und den scheidenden Verwaltungsräten gebühre ein großer Dank für die geleistete Arbeit und das große Engagement.

Die weiteren Beschlüsse der Hauptversammlung:

  • Für den Fonds zum Rückkauf von eigenen Aktien wurden weitere 3,5 Millionen Euro an Eigenmitteln für den Zeitraum vom 1. Oktober 2020 bis zum 30.9.2021 bereitgestellt. Dieses Volumen wird – vorbehaltlich der Genehmigung von Banca d’Italia – der unabhängigen Gesellschaft Equita zur Verfügung gestellt, die im Auftrag der Bank die Liquidität der Volksbank-Aktie auf der Handelsplattform Hi-MTF unterstützt.
  • Die Hauptversammlung hat den Bericht zur Umsetzung des Vergütungssystems im Jahr 2019 zur Kenntnis genommen und Anpassungen des Vergütungssystems 2020 genehmigt.
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