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Null Neuinfektionen im Mai?

Südtirol könnte am 26. Mai erstmals keine Neuinfektionen mehr aufweisen. In anderen Provinzen dürfte dies bereits Ende April der Fall sein.

Laut der Nationalen Beobachtungsstelle für Gesundheit könnte die Provinz Bozen ab 26. Mai keine Neuinfektionen mehr aufweisen.

Die Experten der Beobachtungsstelle beobachten in Südtirol einen steten, aber sehr langsamen Rückgang der Fallzahlen.

Die ersten Regionen, in denen es bereits in wenigen Tagen keine Neuinfektionen geben mehr soll, sind die Basilicata und Umbrien (jeweils am 21. April), Molise (26. April) und Sizilien (30. April).

Die letzten Regionen dürften die Lombardei und die Marken sein, wo es ab Ende Juni keine neuen Fälle mehr geben soll.

Die Experten der Beobachtungsstelle schränken ein, dass diese Modellrechnungen auf der Basis der jetzigen Zahlen erstellt worden seien. Die Experten warnen vor einer zu schnellen Lockerung der Notmaßnahmen, denn diese könnte zu einem Wiederanstieg der Fallzahlen führen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (6)

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  • joachim

    Mich würde unglaublich interessieren wie man sowas berechnen kann! Dass Virus hält sich anscheinend nicht an mathematische Formeln und Statistiken, zumal die ersten Berechnungen von „Zero“ Neuinfizierten vom 6 April sprach!

  • lillli80

    Haben die sonst nichts zu tun? Wir rechnen mal in die zukunft und dann schaun wir mal…typisch italien. Null plan, von einer strategie reden wir schon gar nicht….

  • sougeatsnet

    Keine mathematische Formel wird dem derzeitigen Zustand gerecht. Bei uns müssen die Infektionswege nachvollzogen und kontrolliert werden. Ich glaube unser Gesundheitssystem ist da völlig falsch organisiert, anders kann man sich die vielen Toten nicht erklären. Das Einbremsen vereinzelter Wanderer macht keinen Sinn, aber das Verhindern des Verbreitens des Virus sehr wohl. Alle Ansteckungsmöglichkeiten müssen vermieden werden. Dort muss angesetzt werden. Unsere ineffiziente Bürokratie schickt aber lieber Förster auf Wanderschaft, als zu kontrollieren, das Menschen in Quarantäne sich richtig verhalten und versorgt sind. Menschenansammlungen müssen vermieden werden und jeder ist ein potentieller Virusträger!

  • prof

    Wenn ich hier nur die Provinz Bozen mit jener von Trient vergleiche so kann etwas nicht stimmen.

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