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Öffnen die Bars schon am 4. Mai?

Giuseppe Conte (Foto: Facebook)

Die geheimen Pläne der Regierung: Am 27. April könnten Kleidergeschäfte, Möbelmärkte und Autohäuser öffnen. Und am 4. Mai bereits Bars und Restaurants?

Es war die Nachrichtenagentur Ansa, die die Nachricht lancierte:

Demnach plane die römische Regierung bereits kurzfristig Lockerungen des Lockdowns.

Immer laut Ansa könnte es bereits am 27. April zu Öffnungen in vier Sektoren kommen. Das wären: Bekleidungsgeschäfte und -produzenten, Möbelmärkte, Autohäuser sowie das Baugewerbe.

Es sind diese jene Bereiche, die vom INAIL als Niedrigrisiko-Bereiche eingestuft wurden.

Für großes Aufsehen hat jedoch die von der Ansa kolportierte Öffnung der Bars, Restaurants und öffentlichen Parkanlagen gesorgt, die bereits am 4. Mai erfolgen soll. Freilich unter strengsten Sicherheitsauflagen (Mindestabstände, Hygienemaßnahmen etc.).

Die römische Tageszeitung „la Republica“ dämpfte allerdings die Erwartungen der Barbetreiber und der Restaurantbesitzer. Das Blatt zitierte zu den Indiskretionen der Ansa einen Sprecher des Chigi-Palastes, laut dem „bestimmte Meldungen, die zirkulieren, ohne Fundament“ seien.

Der CorSera zitierte hingegen Regierungsmitglieder, laut denen eine Öffnung der Bars und Restaurants vor dem 11. Mai unwahrscheinlich sei.

Es bleibt also abzuwarten, wie weit die Regierung Conte gehen wird.

Sicher ist: Der Druck auf den Premier, die Maßnahmen zu lockern wird auch deswegen größer, weil Länder wie Deutschland und Österreich bereits diesen Weg eingeschlagen haben – und weil die Fallzahlen in Italien glücklicherweise immer besser werden, vor allen Dingen die Zahl der stationär und intensiv betreuten Patienten. Damit lässt der Druck auf die Spitäler nach, was ja das prioritäre Ziel der Maßnahmen war.

Allerdings gibt es auch kritische Stimmen.

Die WHO hat Italien eindringlich vor einem verfrühten Ende des Lockdowns gewarnt. Der WHO-Mann und Berater des Gesundheitsministeriums Walter Ricciardi erklärte, dass es zu einer neuen Epidemie nach dem Sommer kommen könnte, wenn Italien die Maßnahmen zu früh lockere.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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