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Corona & Euregio

Otto Mahlknecht

Der freiheitliche Generalsekretär Otto Mahlknecht kritisiert die von der Landesregierung geplante Corona-Exit-Strategie, in der die Europaregion nicht vorkommt. Reisebeschränkungen und Grenzkontrollen sollen aufgehoben werden, sobald die epidemiologische Lage innerhalb der Europaregion vergleichbar ist.

„Es ist höchst an der Zeit, dass das wirtschaftliche und soziale Leben in Südtirol endlich wieder hochgefahren wird. Doch im nun bekannt gewordenen Exit-Plan „Covid-19 – Die Phase 2: Plan für den Übergang in die Normalität“ fehlt eine Strategie zur Wiederherstellung der Personenfreizügigkeit innerhalb der Europaregion. Die wirtschaftlichen, sozialen und persönlichen Beziehungen leiden unter der Schließung der Brennergrenze sehr. Ist die Europaregion für LH Kompatscher nur ein Schönwetterprogramm?“, so der freiheitliche Generalsekretär.

„Die EU-Kommission hat ihren Gemeinsamen europäischen Fahrplan für die Aufhebung der Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 präsentiert. Darin heißt es, dass die derzeitigen Reisebeschränkungen und Grenzkontrollen aufgehoben werden sollen, sobald die epidemiologische Lage in den Grenzregionen hinlänglich vergleichbar ist und die Regeln für die soziale Distanzierung weithin verantwortungsbewusst befolgt werden. Benachbarte Mitgliedstaaten sollen in engem Kontakt bleiben, um dies in enger Abstimmung mit der Kommission zu erleichtern. Dies soll auch im Hinblick auf die Planung von Urlaubsreisen im Sommer geschehen. Wir fordern die Landesregierung auf, die schnellstmögliche Wiederherstellung der Personenfreizügigkeit innerhalb der Europaregion in ihren Plan zum Übergang in die Normalität aufzunehmen und zwar gleichzeitig mit der Wiederherstellung der Reisefreiheit (Step 3), die momentan für den 18. Mai vorgesehen ist“, so Mahlknecht abschließend.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (5)

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  • ille

    Wäre in meinen Augen die normale Vorgehensweise. Das Virus ist ja schon in ganz Europa, Staatsgrenzen hielten und halten es nicht auf.
    Wennschon müssen stark betroffene Gebiete wie die Lombardei abgeriegelt werden wie es in Ischgl, Heiligenblut und andernorts geschehen ist. Weiters müssen EU weit die gleichen Regeln und Standarts her um die noch nicht infizierten zu schützen.

  • ohnehirnlebtmanbesser

    Oh Herr Mahlknecht. Jeder hat die Freiheit zu fordern…..Und die Tageszeitung hat die Freiheit Ihre Forderungen zu veròffentlichen. Aber zu unserem Glùck gibt es kompetente Poliriker und Wissenschaftler die Ihre Forderungen prùfen. Hirni

  • derrick

    Ach Otto lass mal…..

  • leser

    Mahlknecht
    Du hast es ja schon selber beantwortet die europaregion ist nicht mehr als ein schönwetterensemble
    Ihre inhalte sind grosszügig formuliert aber nicht mehr als worthülsen
    Genauso wie das zurschaustellen dass der LH als oberster landesvertreter dekrete vergibt er darf gar nichts da er grundsätzlich keine primäre gesetzgebungskompetenzen hat
    Und die europaregion ist ein noch unwichtigeres konstrukt aus dass sich so ein paar ausgediente polithasen wie ein fischler usw breitspurig unters volk mischen können
    Wenn du im ausland etwas nachweislich wichtiges zu tun hast dann kannst du das jederzeit mit entsprechendem aufwand tun
    Deine predigten sind nichts mehr als heisse luft und populistisches geplänkel mit wenig inhaltswerten

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