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„Suchen weiter nach Spielräumen“

Philipp Achammer

Philipp Achammer über sein jüngstes Rundschreiben und mögliche weitere Lockerungen für Betriebe in den nächsten Tagen.

von Heinrich Schwarz

Wirtschaftslandesrat Philipp Achammer sagt, sein neues Rundschreiben habe drei zentrale Punkte: „Erstens wurde nochmal klargemacht, dass die Betriebe im eigenen Interesse ganz genau hinschauen sollen, ob sie als Zulieferer oder als Vorbereiter eingestuft werden können. Denn wir haben festgelegt, dass vorbereitende Tätigkeiten zugelassen sind, wenn sie einem als essentiell eingestuften Betrieb dienen. Ein Maurer etwa, der für einen Hydrauliker oder Elektriker vorbereitet, darf auf jeden Fall arbeiten.“

„Zweitens“, so Achammer, „war es wichtig zu wiederholen, dass im Rahmen eines Familienbetriebes sämtliche Arbeiten ohne Kundenkontakt möglich sind und nicht nur dringliche. Und drittens wurde nochmal spezifiziert, dass – weil es einige Schwierigkeiten in den Kontrollen gegeben hat – die Hauszulieferung aller Produkte zugelassen ist.“

Gerade durch die Präzisierung zu Vorarbeiten/Zulieferer sei für jene Betriebe durchaus einiges möglich, die laut staatlichem Dekret derzeit nicht als zugelassen eingestuft sind, sofern die vorgesehene Mitteilung an das Regierungskommissariat erfolgt.

„Nichtsdestotrotz habe ich mit lvh-Präsident Martin Haller vereinbart, morgen (heute, Anm. d. Red.) erneut die Techniker und Juristen aller Verbände zu einer Videokonferenz zusammenzurufen, um noch einmal zu schauen, ob wir weitere Spielräume auf Landesebene haben. Wir haben das maximale Interesse, viel Arbeit mit Sicherheitsvorkehrungen wieder zuzulassen“, erklärt Philipp Achammer.

Zuletzt sei man immer wieder draufgekommen, dass bestimmte Betriebe – auch große – eigentlich arbeiten dürften, weil sie als Zulieferer für essentielle Dienste eingestuft werden. „Deshalb fordern wir die Betriebe erstens auf, eine mögliche Einstufung als Vorbereiter oder Zulieferer zu prüfen – und zweitens schauen wir noch einmal genauer hin, um den Betrieben so gut wie möglich Spielräume freizumachen“, so der Landesrat.

So sei etwa die Fensterproduktion wieder möglich, die Montage aber nicht. Hier prüfe man mögliche Lösungen. Auch sei bei Zulieferern in der Automobilindustrie noch einiges möglich.

MEHR ZU DIESEM THEMA LESEN SIE IN DER DONNERSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

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