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Geht das gut?

Foto: Handelskammer Bozen/ Shutterstock

Österreich fährt am Dienstag den Handel wieder hoch. Gesundheitsminister Rudolf Anschober sagt, dies sei die noch größere Herausforderung.

„Mit dem Beginn des stufenweisen Hochfahrens des Handels am Dienstag startet die zweite Etappe im Kampf gegen das Coronavirus“, sagte der österreichische Gesundheitsminister Rudolf Anschober am Ostermontag.

Er rief seine Landsleute dazu auf, die erste Teilöffnung „maßvoll und verantwortungsvoll“ zu begehen. Es handle sich um eine „entscheidende Phase“, die erst zeigen werde, ob die schrittweise Öffnung fortgesetzt werden kann.

Im Unterschied zu Italien (wo die Notmaßnahmen länger in Kraft sind), kann Österreich auf die besseren Fallzahlen verweisen.

Am Ostermontag in der Früh lag die Zahl der bereits Genesenen schon bei über 7300. Die Zahl der Genesenen ist seit Tagen höher als jene der Neuinfizierten (die Zahl der Neuerkrankten in Österreich liegt seit neun Tagen unter drei Prozent).

„Das alles sind sehr ermutigende Entwicklungen“, sagte Anschober am Ostermontag. Österreich habe die erste Phase der Corona-Krise gut überstanden, die zweite Etappe sei aber deutlich schwieriger, so der Minister.

Er meinte damit die am Dienstag beginnende Phase der Teilöffnung im Bereich Handel.

Anschober sagte: „Das wird eine noch größere Herausforderung, wir dürfen uns durch unbedachtes Verhalten nicht alles Erreichte wieder zunichtemachen.“

Der Minister appellierte an die Handelstreibenden, alle Sicherungsmaßnahmen der ersten Teilöffnung konsequent zu befolgen: strikte Einhaltung der Zugangsregeln in die Geschäfte, Mindestabstand beim Warten auf Einlass, Tragen des Mundschutzes in den Geschäften, Mindestabstand und Mundschutz auch in den Öffis.

Große Menschenansammlungen müssten gemieden werden.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (31)

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  • heinz

    Ich befürchte, die Lockerungen sind verfrüht. Unsere Politiker zeigen da mehr Fingerspitzengefühl. Man kann nicht immer nur dem Druck der Lobbies nachgeben.

  • owl

    Geht das gut? Das weiß wohl niemand. Es wird aber besser gehen, als alles was wir hier veranstalten.

    Fast alle Virologen sind sich einig, dass wir das Virus nie mehr ganz los werden (ähnlich wie die Masern) und wir es erst mit einem Impfstoff in den Griff bekommen werden.

    Was ist also die Alternative?
    Sollen wir uns selbst ein oder zwei Jahre lang einsperren wie jetzt? Das Virus wird in einem Jahr noch genau so da sein wie heute. Das was wir momentan machen, kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Das muss intelligenter gehen. Die Österreicher denken wenigstens darüber nach.

    • asterix

      @owl, stimmt genau. Gegen Masern gibt es allerdings eine Impfung. Aber wir können aber unmöglich auf die Covid 19 Impfung warten und so lange zuhause hocken. Die Wirtschaft muss wieder hinaufgefahren werden. Sonst ist sie in Kürze klinisch tot und mit ihr auch wir.

  • asterix

    Deine Befürchtungen sind unbegründet, Heinz. Die Österreicher haben anscheinend bis jetzt alles richtig gemacht. Die werden auch die sog. Phase 2 hinkriegen. Natürlich wird es je nach Entwicklung ein Stop and Go werden. Aber wenigstens fahren sie so die Wirtschaft nicht an die Wand. Ich wette Italien wird der allerletzte Staat sein, der wieder öffnet. Weil niemand die Eier hat die Verantwortung zu übernehmen. Da will sich ja keiner seine politische Karriere versenken.

    • heinz

      @asterix Alles richtig gemacht? Wie war das gleich nochmal mit Ischgl?

      • asterix

        @heinz, und Antolz, Gadertal, Gröden und Cortina? Nur komisch dass wir in Südtirol fast so viele Tote haben wie in ganz Österreich. Also die Zahlen sprechen eindeutig für ihnen. Entweder sie haben die besseren Entscheidungsträger, oder einfach nur Glück. Wobei ich eher ersteres glaube.

        • free15567

          @asterix
          Sie haben also die besseren Entscheidungsträger, und diese haben entschieden, dass weniger Leute sterben sollen?!?!?!

        • rasputin

          Sie scheinen unter einem Antholzkomplex zu leiden. In der Gemeinde Rasen Antholz gibt es zur Zeit 3 (drei) Infizierte und 7(sieben) sich in häuslicher Isolation befindliche Personen. Die Biathlon WM hatte überhaupt keine Auswirkungen.

          • george

            ‚rasputin‘, das hat mit Antholzkomplex schon rein gar nichts zu tun. Meinst du, das waren alles Antholzer bzw. Rasner, die dort kurzfristig in Massen angereist und eng versammelt verweilt sind? Die haben sich nach wenigen Stunden zum Großteil wieder auswärts begeben und haben ihr „Coronavirus“ doch nicht in Rasen-Antholz verstreut. Warum hat man in der Woche drauf alle Massenansammlungen untersagt?

  • goggile

    NIEMAND HAT DAS RECHT MENSCHEN EINZUSPERREN! ES MÜSSEN KONSEQUENZEN UND SCHADENERSATZ FÜR DAS ANGETANTE STATTFINDEN!

    • asterix

      Schadensersatz? Gute Idee, nur wirst du von Italien keinen müden Cent sehen. Die sind ja chronisch pleite, im Gegenteil, heillos verschuldet. Da hilft der Inno di Mammeli von den Balkone auch nix mehr. Ich wette, nach dem Corona – Hype geht die Mwst nach oben. Und es kommen neue Steuern, so wie damals bei den Erdbeben die UnaTantum

  • gestiefelterkater

    Warum bloß ist jetzt so plötzlich und unerwartet der Artikel mit des Bischofs Eiern verschwunden??

  • tiroler

    Kurz handelt professionell

  • heinz

    Auch die Österreicher werden aufwachen, dann wird es allerdings zu spät sein. Am besten sieht man es in China: haben erst begonnen zu lockern als die Quote der Neuinfektionen wieder bei Null lag. Der totale Lockdown bis die Welle klar nach unten zeigt ist auf lange Sicht der geringste Schaden für die Wirtschaft. Alles andere ruft neue Wellen hervor, die die Gesamtsituation deutlich verschlimmern.

  • bettina75

    Es scheint mir, dass in Österreich jemand mit Eiern an der Regierung ist, während man in Italien dies absolut nicht behaupten kann.
    Südtirol ? Wird man sehen.

  • elmex

    Bravo jennylein! Rentner und Angsthasen müssen endlich verstehen, dass sie sich selbst schützen müssen und das arbeitswillige Volk in Ruhe lassen sollen.
    Firmen müssen mit den nötigen Schutzmaßnahmen wieder arbeiten dürfen, sonst geht alles den Bach runter auch das Sanitätswesen.
    Ich bin sowieso überzeugt, dass die Corona-Hysterie in den Krankenhäusern in den nächsten Monaten/Jahren mehr Krebstode junger Menschen verursachen wird, als verstorbene Altenheimbewohner. Es werden schon jetzt X Untersuchungen und Chemos verschoben. Leider wird es darüber dann keine tägliche Statistik geben wie für die bisher 120 Verstorbenen Corona toten mit über 85 Jahren – man wird es halt in den Todesanzeigen lesen.

    • josef.t

      Kann alle gut verstehen, die um ihre Existenz, Arbeitsplatz bangen,
      oder sogar um den finanziellen Ruin fürchten, andere mit sicheren
      Einkommen, steht natürlich die Gesundheit im Vordergrund.
      Für die Verantwortlichen, ist das eine äußerst schwierige
      Gratwanderung, die richtigen Entscheidungen zu treffen…..
      Deshalb Beschimpfungen und Kritik einiger Hellseher und
      Besserwisser, in einer so unübersichtlichen Lage wohl, fehl am Platz !

    • sonne

      Weißt du warum Chemos und Operationen verschoben werden müssen? Weil die notwendigen Betten für die Chemo und die notwendigen Aufwachbetten für die Operationen mit Coronapatienten belegt sind!! Wenn wir es schaffen die Infektionskette niedrig zu halten, werden diese Betten bald wieder frei sein und man kann mit dem Routinebetrieb im Krankenhaus wieder starten. Wenn die „Nichtangsthasen“ und die „mirkannnixpassieren“ jedoch wieder die Infektionen in die Höhe treiben wird kein Platz für Tumorpatienten und Operationen frei werden. Und wenn die infizierten „Nichtangsthasen“ sich verletzen und im Krankenhaus das Personal anstecken dann wird es noch länger dauern!

      • waldhexe

        Für diesen Platzmangel sind ausschliesslich die Politiker,die die letzten Jahrzehnte an der Macht waren schuld.Die sollten bestraft werden für das was sie verursacht haben.Hätten wir genug Intensivbetten müssten wir nicht alle zu hause bleiben.Aber diese Herrschaften sind sowieso nie Schuld.

      • elmex

        Red doch keinen Blödsinn!! Erstens wird das Virus wird erst nach einem Impfstoff verschwinden. Bis dahin werden wir damit leben müssen. Zweitens haben wir Stand heute 26 Patienten auf Intensivbetten mit Corona und in Südtirol haben wir 7 Krankenhäuser!!!!!!!!!!!!!!!!!!! (knapp 4 pro Krankenhaus oder sind die anderen Krankenhäuser außer Bozen nur Feldlazarette??).
        Da werden wir wohl ohne hysterisch zu werden die Corona Patienten noch bewältigen können ohne den Rest lahmzulegen?? Auf was muss man bis zum Routinebetrieb noch warten?? Bis alles frei ist oder was??
        Am Besten last euch alle von Panik überrollen und sperrt euch bis 2022 ein!!

  • pfendtpeter

    Kurz ist ein Hazardeur, getrieben von seinen Geldgebern, der Wirtschaft!!
    Ich denke, er wird auf die Schnauze fallen,, sprich zurück rudern müssen.

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