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„Nehmen wir unsere Eier“

Um die heimischen Landwirte in diesen schweren Zeiten zu unterstützen, ruft die SVP-Fraktion im Landtag dazu auf, lokal produzierte Lebensmittel zu kaufen.
Gerade in Zeiten der Krise wird die Bedeutung der lokalen und regionalen Produktion von Lebensmitteln deutlich. Um die heimischen Landwirte in diesen schweren Zeiten zu unterstützen, ruft die SVP-Fraktion im Landtag dazu auf, lokal produzierte Lebensmittel zu kaufen: „Am besten sollten wir das heute noch berücksichtigen, wenn wir den Ostertisch vorbereiten“.

Osterschinken und Eier vom Südtiroler Bauern, einheimischer Spargel oder ein Südtiroler Wein in unserer Einkaufstasche sind ein direkter Solidaritätsbeitrag für die heimische Landwirtschaft. Dies würde dem Bewusstsein eines nachhaltigen und verantwortungsvollen Konsums der Südtirolerinnen und Südtiroler entsprechen.

In den letzten Jahren ist dieses Bewusstsein gestiegen. Eine aktuelle Erhebung des WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung – zeigt, dass Aspekte wie Regionalität, biologische Produktion und Fairer Handel für die meisten Südtiroler Konsumenten eine wichtige Rolle spielen.

Die Vertreter der Landwirtschaft in der Fraktion der Südtiroler Volkspartei Maria Hochgruber Kuenzer, Franz Locher, Sepp Noggler, Arnold Schuler und Manfred Vallazza sprechen im Namen der gesamt SVP-Fraktion, wenn sie die Südtiroler und Südtirolerinnen dazu aufrufen, gerade in der derzeitigen schwierigen wirtschaftlichen Situation, in der sich auch die Landwirte befinden, verstärkt einheimische Produkte zu kaufen:

„Immer mehr Menschen legen Wert auf eine gesunde Ernährung mit saisonalen und einheimischen Produkten. Südtirol genießt als Erzeuger hochwertiger heimischer Produkte einen ausgezeichneten Ruf. Gerade jetzt wird auch unsere große Abhängigkeit und damit unsere Anfälligkeit durch internationale Lieferketten sichtbar. Wir sollten jetzt die heimischen Produzenten unterstützen und damit gelichzeitig die lokalen und regionalen Kreisläufe stärken.

Wir können so die Wende hin zu einem fairen, regionalen und lokalen Konsum voranbringen. Alles zurück auf normal wird es nicht geben.

Daher sollten wir diese Chance nutzen und mit dem eigenen Verhalten als Konsumenten bestimmen in welche Richtung es in Zukunft gehen soll. Ein erster Schritt wäre schon gemacht, wenn sich jede Konsumentin und jeder Konsument informieren würde, was die Landwirtschaft in seiner Gemeinde produziert und welcher landwirtschaftlicher Betreib in der Nähe seine Produkte ab Hof anbietet.“

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (25)

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  • jennewein

    Da hat frau hochgruber recht man sollte wenn möglich immer nicht erst jetzt die heimische landwirtschaft unterstützen.
    Schön wäre dann hald auch umgekehrt wenn lanwirte auch regional einkaufen.
    ( autos,landmaschienen,handwerk industrie und und und)

  • bernhart

    Frau Hochgruber,ich gebe sie recht mit dem einkauf von heimischen Produkten aus der Landwirtschaft, alles gut und sinnvoll,nur sollten unsere Produzenten in dieser schwierigen Zeit , auch normale Preise anbieten. Ich bin einer,der beim Bauern einkauft und die Lebensmittel auch schätze, leider gibt es Bauern welche übertriebene Wucherpreise für Lebensmittel verlangen und das kann man nicht unterstützen., ein Beispiel Käse letzte Woche habe ich ein Rundschreiben bekommen,drei Betrieben bitten Käse an 1,30 kg um 40 Euro , in einen Lebensmittelgeschäft im Vinschgau kostet der einheimische Heumilchkäse zwischen 10.9o und 15,40, also muss ich als normaler Bürger einkaufen wo ich es mir leisten kann..

  • silverdarkline

    Danke Frau Hochgruber, zuerst unsere Steuergelder für die Beiträge verwenden, dann noch überteuerte Produkte kaufen, die eigentlich wir Steuerzahler finanziert haben. Hinterlistiges Bauernvolk!

  • latemarbz

    Was hier nicht gesagt wird: ja wo kann man diese bäuerlichen Produkte kaufen?, wenn es keine Bauern- und Wochenmärkte gibt, wo man sie kaufen könnte!

  • bettina75

    Ich pflichte bei, dass wir „unsere Eier“ nehmen sollten und dieser Farce ein Ende setzen.
    Was die italienische Politik und unsere Landespolitiker zur Zeit abziehen, sieht aber nicht so aus, als ob sie „ihre Eier“ gefunden hätten !

  • gestiefelterkater

    Sie und ihre Beitragsbauernkinder haben stets die Märtyrerrolle inne.
    Nehmen ist seliger denn geben.
    In den fetten Jahren immer in der vordersten Reihe an den Futtertrögen, von den gewöhnlichen Steuerzahlern gemästet und jetzt wo der Wind sich dreht möchten unsere Beitragshanseln wiederum profitieren, indem sie bevorzugt behandelt werden möchten.

    Kuenzerin, nehmen sie sich und ihre Beitragsbauernkinder bei den Eiern.

  • annamaria

    Etwas den Preis reduzieren! Da ja Förderungen aus Steuergeldetn verwendet werden! So würden noch mehr gute Produkte verkauft werden!

  • bernhart

    Landwirte sind keine Wiederverkäufer. Eigene produzierte Produkte ohne Lug und Betrug findet man selten, bzw. nur bei persönlich Bekannten.

  • luigi

    SVP bittet uns regionale Produkte zu kaufen.
    Aber ist Speck aus Fleisch von Intensivfarmen in ganz Europa ein regionales Produkt?
    Und sind Äpfel, die mit 25 bis 30 Pestizidbehandlungen angebaut werden, ein gesundes Produkt?

  • ohnehirnlebtmanbesser

    Oh SVP. Sùdtiroler Eier.? Wie recht Sie haben. Aber meine sind einfach zu teuer. …Frohe Ostern. Hirni

  • pingoballino1955

    Was mir leider aufgefallen ist,seit der Corona Krise wurden die Preise in den Dorfläden MASSIV erhöht,finde dies nicht korrekt. Diejenigen Läden brauchen sich nach der Krise auch nicht wundern,wenn die Menschen dann wieder die Supermärkte aufsuchen. Das ist unseriös-schade und eine FRECHHEIT!

    • bernhart

      Jetzt wo man die Gemeinde nicht mehr verlassen darf, können sie die Preis machen wie sie wollen, denn sie wissen es wird trotzdem gekauft.
      Schinken wurde über 4o% teurer und vom Salat nicht zu reden. auf Gemüse sind 300% , wenn ich die preis im Eurospin vergleiche. danke

  • sepp

    Jeden tog kimp a onders aus qarantäne da steger die ladurner itz die künzer des kennt in die südtiroler olle gstohln bleiben mit den scheiss wosas do her labbert schaugs a mol in lidl oder wiese olle hoassen genau die winzler fa bauern kafen walische milch und die arbeiter missaten ihre kafen dei schinta wies so hoasst onscheinent orbaten lei sie solln in zeiten wie itz die leit nett ausnehm und die preiye aui tien

  • franz1

    Bitte an Fond einrichten, damit viele Bauern sich nou an gressan Fendt dokafn.
    Dei Bauern hobns holt a nit leicht!

  • gestiefelterkater

    Traktorfahrer aus dem Beitragsbauernland,
    wer hat das größte Güllefass im ganzen Land?

  • meintag

    Frau Kuenzer es wäre Zeit mit der Werbung für einheimische Produkte auch die anderen Karten auf den Tisch zu legen. Als da wäre:
    Wie es mit den Zuwendungen von EU, Staat und Land für die südtiroler Landwirtschaft aussieht. Dabei könnte man sich Gedanken machen wieso beispielsweise ein Apfel aus dem Unterland genauso subventioniert ist wie Einer welcher auf einer Höhe von beispielsweise 1000Metern.
    Das gleiche gilt für die Versteuerung von Lebensmitteln. Wobei bekannt ist dass die Mehrwertsteuer u Ä. Immer der Endkunde und Konsument bezahlen muss.
    Wie erwähnt: die Karten und die Hände auf den Tisch neu mischen sodass Jeder Südtiroler Aufklärung erfährt und sich „mündig“ ein Bild von der bäuerlichen Wirtschaft machen kann.

  • morgenstern

    Alle hier wettern gegen die Bauern. Wir sind doch ein „reiches“ Land, (Durchschnittseinkommen netto 1400 Euro) und werden es uns wohl noch leisten können diesen Privilegien Stadel aufrecht zu erhalten.

  • indirekt

    Von der Politik werden wir „bei den Eiern“ genommen.

  • hells_bells

    Frau Kuenzer will ihre Eier nehmen, wusste gar nicht, dass sie welche hat!

  • emma

    obbo o schòne frau ischse.

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