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Eierei

Transluzentes Ei fotografiert von Christof Hellweger

Christof Hellweger ist Kochfachlehrer in der LHFS Bruneck und Mitglied der Fotogruppe Gais. Das Osterfest fällt heuer aus, doch auf ganz besondere Ostereier will er zumindest fotografisch nicht verzichten.

(sh) Transluzenz bezeichnet die partielle Lichtdurchlässigkeit eines Körpers. Wachs, die menschliche Haut, Blätter und viele andere Stoffe sind transluzent, da sie Licht teilweise durchlassen, aber nicht transparent sind. Eier sind nicht transluzent, aber man kann sie mit einem Trick durchscheinend machen.

So wie Christof Hellweger aus Sand in Taufers, der neben seinem Kochberuf auch ein begeisterter Fotograf und Mitglied der Fotogruppe Gais ist.  Das Osterfest fällt heuer aufgrund der Coronakrise aus, doch auf ganz besondere Ostereier will er zumindest fotografisch nicht verzichten. Bereits im vergangenen Jahr hat er Eier fotografiert, noch ganz ohne Vorahnung, dass das heurige Osterfest so eine „Eierei“ wird.

Christof Hellweger: Bereits im vergangenen Jahr hat er Eier fotografiert, noch ganz ohne Vorahnung, dass das heurige Osterfest so eine „Eierei“ wird.

Das Prachtstück in seiner Sammlung ist ein transluzentes Ei. Um es in Form zu bringen, muss man es schälen, ohne die innere Haut zu verletzen. Das geschieht, indem man einige Eier in Essig legt, bis der Kalk sich auflöst, dann wird das Ei ganz vorsichtig – dabei gehen leider viele kaputt – mit den Händen abgerubbelt. Danach muss man das Ei trocknen lassen. Währenddessen kann das Set aufgebaut werden. Das geschälte, rohe Ei wird auf einer weißen, leicht spiegelnden Platte platziert und mit einer kleinen, aber starken Taschenlampe von hinten und von oben beleuchtet.  Dadurch kommt das Eigelb schön zur Geltung. Je nach Bild wird das Licht mehr oder weniger dosiert. Fotografiert hat er fast durchgehend mit einem entfesselten Blitz, also dem Einsatz eines Blitzgerätes, das räumlich von der Kamera getrennt ist. Deko darf dabei nicht fehlen. Die Eierschalen werden nach dem Aufschlagen gut ausgewaschen und anschließend getrocknet.

Für seine Fotografien hat er verschiedene Hühnereier und einige von der Wachtel verwendet – alle aus biologischer Landwirtschaft.

Allo Fotos unter Infos unter:  foto-ceha.jimdo.com

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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