Du befindest dich hier: Home » Chronik » 67 Neuinfizierte bei 1.315 Tests

67 Neuinfizierte bei 1.315 Tests

In Südtirol sind in den vergangenen 24 Stunden 67 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Es wurden 1.315 Abstriche untersucht. In den Intensivstationen liegen „nur“ mehr 39 PatientInnen.
Die aktuellen Zahlen zu den Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus in Südtirol sind da:

In den vergangenen 24 Stunden wurden 1.315 Abstriche untersucht, 67 Personen wurden positiv getestet. Die Zahl der insgesamt positiv getesteten Personen beträgt 2.041.

Insgesamt wurden bisher 22.186 Abstriche analysiert, die von 11.265 Personen stammten.

Auf den regulären Abteilungen der sieben Krankenhäuser des Südtiroler Sanitätsbetriebes, in vertragsgebundenen Kliniken sowie in der Einrichtung in Gossensaß werden insgesamt 203 Personen aufgrund des neuartigen Coronavirus betreut.

Ebenfalls in den Einrichtungen des Sanitätsbetriebes versorgt werden 60 Personen, die vorerst als Verdachtsfälle eingestuft sind.

Die Zahl der Patientinnen und Patienten, die in Südtirol intensivmedizinisch behandelt werden müssen, ist mittlerweile auf 38 gesunken. Dazu kommen noch 8 Intensivpatientinnen und Intensivpatienten, die in österreichischen und deutschen Kliniken betreut werden.

In den Südtiroler Krankenhäusern verstorben sind bisher 126 Patientinnen und Patienten, die mit dem neuartigen Coronavirus infiziert waren. Die Südtiroler Seniorenwohnheime haben 74 Todesfälle gemeldet. Die insgesamt mit dem neuartigen Coronavirus in Zusammenhang stehenden Todesfälle steigen damit auf 200.

Weiterhin befinden sich mehrere Tausend Südtirolerinnen und Südtiroler in amtlich verordneter Quarantäne oder Isolation, aktuell sind es 3.374. Eine größere Anzahl wurde bereits daraus entlassen, nämlich 4.280. Insgesamt von einer Quarantänemaßnahme betroffen waren und sind 7.654 Bürgerinnen und Bürger.

Mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt haben sich auch 203 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Südtiroler Sanitätsbetriebes. 11 Basisärzte sowie 2 Basiskinderärzte haben sich ebenfalls infiziert.

Die Krankheit überstanden haben nun 442 Bürgerinnen und Bürger, sie gelten als geheilt.

Die Zahlen in Kürze

Untersuchte Abstriche gestern (10. April): 1.315

Positiv getestete neue Personen: 67

Gesamtzahl der untersuchten Abstriche: 22.186

Gesamtzahl der getesteten Personen: 11.265

Gesamtzahl mit neuartigem Coronavirus infizierte Personen: 2.041

Auf Normalstationen, in vertragsgebundenen Privatkliniken und in Gossensaß untergebrachte Covid-19 Patienten/Patientinnen: 203

Covid-19 Patientinnen und Patienten in Intensivbetreuung: 38

Südtiroler Covid-19 Patientinnen und Patienten in Intensivbetreuung im Ausland: 8

Als Verdachtsfälle Aufgenommene: 60

In den Krankenhäusern des Sanitätsbetriebes Verstorbene: 126

In den Seniorenwohnheimen Verstorbene: 74

Gesamtzahl der mit Covid-19-Verstorbenen: 200

Personen betroffen von verordneter Quarantäne/häuslicher Isolation: 7.654

Personen in Quarantäne/häuslicher Isolation: 3.374

Personen, die Quarantäne/häusliche Isolation beendet haben: 4.280

Geheilte insgesamt: 442

Positiv getestete Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Sanitätsbetriebes: 203

Positiv getestete Basis- und Kinderbasisärzte: 13

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (30)

Lesen Sie die Nutzerbedingungen

  • itler

    Warum wird uns nicht endlich mal mitgeteilt wer diese Neuinfizierten sind?
    Sind es etwa vor allem Leute aus Pflegeheimein, Altersheimen und solche aus dem Sanitätswesen?
    Dann verraten sie es uns natürlich nicht, denn das würde ja bedeuten dass die ganze Ausgangssperre aktuell keinen Sinn mehr macht…
    Sehr komisch dass man nichts über die Infektionsketten preisgibt…

    • besserwisser

      @itler
      wenn sie menschen kennen dann wissen sie es eh schon, und wenn sie sie nicht kennen kann es ihnen auch wurscht sein. die namen dürfen und können schon aus gründen der privatsphäre nicht veröffentlicht werden. und stellen sie sich vor das würde trotzdem passieren!
      das wäre dann wie bei den gaffern bei den autounfällen. zusätzlich würden die leute ausgegrenzt und geächtet werden (wie es bei den menschen mit asiatischen gesichtszügen am anfang der krise schon der falle war)!

    • pfendtpeter

      @itler: vielleicht möchtest du auch noch wissen, wer alles aids oder tripper oder so hat….??

      • itler

        Wenn ihrs nicht verstehen wollt dann nochmal deutlich: es geht nicht um namen oder sonstiges persönliches, sondern nur um die infektionskette.
        Aber das verraten sie uns nicht weil sonst die leute die ausgangssperren vielleicht als nicht sinnvoll erachten würden (wenn zb die allermeisten neuinfektionen aus altersheimen und dem sanitätswesen kommen würden).
        Dazu braucht man keinen namen und auch keine ortschaft.

        • cicero

          Genau das ist der Punkt. Die meisten Infektionen gehen von den Altersheimen und von den Spitälern aus. Das ist ein Skandal. Ganz Südtirol wird lahmgelegt durch Ausgangssperren wie sie unsere Nachbarländer nicht kennen und die Verantwortlichen sind nicht imstande die Gefährdedsten zu schützen. Im Vinschgau gibt es kaum Fälle wird aber behandelt wie Gröden. In Nordtirol wird differenziert und nur die Gemeinden unter Quarantäne gestellt von denen alles ausgegangen ist. Die anderen werden unter Kontrolle gehalten vor allem die Spitäler und Altersheime. Die Leute haben eine AusgangsBESCHRÄNKUNG das ist was anderes.

        • cicero

          Genau das ist der Punkt. Die meisten Infektionen gehen von den Altersheimen und von den Spitälern aus. Das ist ein Skandal. Ganz Südtirol wird lahmgelegt durch Ausgangssperren wie sie unsere Nachbarländer nicht kennen und die Verantwortlichen sind nicht imstande die Gefährdedsten zu schützen. Im Vinschgau gibt es kaum Fälle wird aber behandelt wie Gröden. In Nordtirol wird differenziert und nur die Gemeinden unter Quarantäne gestellt von denen alles ausgegangen ist. Die anderen werden unter Kontrolle gehalten vor allem die Spitäler und Altersheime. Die Leute haben eine AusgangsBESCHRÄNKUNG das ist was anderes. Tolle Autonomie.

        • freitag

          Absolut ihrer Meinung

  • besserwisser

    fakti ist: es sind noch nicht einaml 5% der bevölkerung getestet!

  • kawazx110

    itler
    find deine meinug richtig wollen uns nicht sagen wer die neuen sind
    Schau dir die listen an wer infiziert ist und wie viel in Quarantäne dann fällt dir gleich auch wer wo zb 8 positive und 12 in Quarantäne da stimmt was nicht also eher im Altenheim was passiert oder sonstwo und vor tagen hatten wir noch die listen der infizierten in altenheime und wo sind die jetzt?

  • jeronimo

    se glabe schun dass Patienten in Intensivbetreung olla Toge weniga wearn, wenn olla Toge bis zu 8 Tote sein!!!!
    De Zohln kennsich insra Politika dosporn! stimmp jo decht et zomm des gonze Girechne!!

  • silberfuxx

    …. Lange wird man das Volk nicht mehr einsperren können…… Langsam sieht man die Sinnlosigkeit…..

  • novo

    Gut ich finde etwas mehr Aufklärung wäre nicht schlecht.
    z.B.: Wieso testet man nicht mehr. Liegt es an Kapazitätsengpässen (was in Ausnahmesituationen vorkommen kann), am Geld kann‘s doch nicht liegen, es ist ja sonst für jeden Scheiß genug da (oder fehlt es gerade deshalb).
    Ich würde mir vom Landeshauptmann erwarten, dass er mindesten jeden zweiten Tag die Bevölkerung zur Lage des Landes aufklärt. Contes Anweisungen vorlesen, kann schließlich auch ein Nachrichtensprecher.

  • eiersock

    Mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt haben sich auch 203 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Südtiroler Sanitätsbetriebes. 11 Basisärzte sowie 2 Basiskinderärzte haben sich ebenfalls infiziert! Do geat eppes folsch. In Innsbrucker KHer laut Tagesschau Freitag kein infizierter Mitarbeiter! Kua Wunder bu ins im KH wern waschbare Stoffmaskn zum selber waschn ausgetoalt !!

  • postfackisch

    Ehrlich gesagt wunderts mich wie man sich überhaupt noch anstecken kann, wenn man sich an die Auflagen hält. Wir sind seit 4 Wochen zu Hause und einer geht olle 5 Tage mal einen Großeinkauf erledigen. Aber es scheint wohl so zu sein dass die Infektionsherde zur Zeit die Spitäler und Altersheime sind. Könnten hier nicht mal die Statistiken getrennt werden, zwischen Altersheimen und freier Wildbahn. Die einheitliche Statistik verfälscht den Gesamteindruck, da die Altersheime an sich ja fast geschlossene Kreisläufe sind. Die Ansteckungsgefahr nach außen wie innen geht eigentlich nur vom Pflegepersonal aus.

    • elmex

      Stimmt! Wenn die Infektionsherde nicht in geschlossenen Kreisläufen wären, dann würde die Zahl der Infizierten schneller steigen (Familienkreis) und nicht schon seit Mitte März, praktisch seit einem Monat, sich immer um die 60+/-10 bewegen.

      • postfackisch

        Eigentlich bin ich der Meinung dass die Neuinfektionszahlen in der freien Wildbahn bereits sinken müssten bzw. dass wenn man die Altersheiminfektionen nicht mitrechnen würde, sie bereits sinken.
        Die Altersheiminfektionen sind ja für die Verbreitung (R0) insofern nicht so sehr relevant, als dass von den Betroffen, mit Ausnahme des Pflegepersonal, kein großes Infektionsrisiko ausgeht da sie sich in geschlossenen Kreisläufen befinden.

  • blitz1

    Mich hat gestern die Aussage von Dr. Weiss der UNI Klinik Innsbruck erstaunt. Dort gibt es bis dato keine infizierten Ärzte oder Pflegepersonal.
    Könnten wir da etwas lernen? Gibt es in Südtirol einen Zusammenhang zwischen infizierten Personen und ambulanter bzw. stationärer Behandlung in einem Krankenhaus?

  • prof

    Bei den Toten wird immer nur berichtet wieviele es in den Altersheimen und in den Krankenhäusern waren.
    Anscheinend sind die Toten in den Krankenhäusern alles Patienten aus den Intensivstationen, wie ein bekannter Hamburger Arzt behauptet hat,es schaffen nur 2 von 10 wieder herauszukommen.

  • novo

    1. Infizierte Bedienstete gibt es auch in österreichischen Krankenhäusern:
    https://www.meinbezirk.at/c-lokales/aerzte-infiziert-und-abteilungen-geschlossen_a3998247

    2. Man nimmt das private Kontaktverbot zu wenig ernst. Ich sehe zwar fast niemanden auf der Straße, doch Besuche bei Verwandten und Bekannten, sehe ich in meinem Umfeld täglich, ja fast stündlich!

  • novo

    Ah, und bevor ich es vergesse, auch die Innsbrucker Uniklinik muss ihre Schutzmasken wiederaufbereiten, weil zu wenig neue geliefert werden.

  • norbert234

    Ich denke, dass sich die Menschen in den Krankenhäusern anstecken, denn sonst ist diese Neuansteckungsrate nicht zu erklären.

  • norbert234

    Wer sagt überhaupt ob diese Tests die gemacht werden zuverlässig sind???
    Da kann ja jeder behaupten was er will.
    Werden da auch UNABHÄNGIGE Gegentests gemacht. Das wäre Mal interessant…

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2020 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | Datenschutz & AGB | Cookie Hinweis

Nach oben scrollen