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Unternehmen brauchen SPID

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Damit Unternehmen Corona-Unterstützungsmaßnahmen schnellstmöglich beantragen können, sollten sie sich mit einer digitalen Identität (SPID) ausstatten.

Die Landesverwaltung arbeitet derzeit auf Hochtouren, um die Corona-Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen und Betriebe auf Schiene zu bringen.

Während die Landesregierung das Abkommen mit den Banken genehmigt hat, das demnächst unterzeichnet wird und in der kommenden Woche greifen soll, ruft die Landesabteilung Wirtschaft die Kleinunternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten dazu auf, sich eine digitale Identität (SPID) zuzulegen, um für die Unterstützungszuschüsse (Verlustbeiträge) anzusuchen zu können.

Unternehmen und Betriebe können dann die digitalen Dienstleistungen, die E-Government-Services des Landes anhand der digitalen Identität SPID nutzen und über ihren persönlichen Bereich myCivis im Südtiroler Bürgernetz die Ansuchen einfach und schnell online stellen.

Die Ansuchen können vom gesetzlichen Vertreter des Unternehmens aber auch von einer dazu delegierten Person eingereicht werden. Kleinunternehmen sind auch angehalten, sich über myCivis mit dem SPID bereits für den entsprechenden Dienst anzumelden oder die entsprechende Beauftragung an Verbände weiterzugeben, wenn sie über diese das Ansuchen um Verlustbeiträge stellen wollen.

Die Ausstellung der digitalen Identität (SPID) ist kostenlos. Hilfestellung leistet dabei auch die Handelskammer Bozen, wo derzeit drei Schalter für digitale Dienste offen halten. Für die Ausstellung am Schalter ist eine telefonische Vormerkung notwendig. Das Verfahren kann auch telematisch abgewickelt werden und dauert in beiden Fällen zehn bis 15 Minuten.

Telefonische Vormerkungen nimmt die Handelskammer unter der Rufnummer 0471 945 529 oder per E-Mail an die Adresse [email protected] entgegen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (5)

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  • eg

    Bei welchem Anbieter erstellt die Handelskammer den Spid Account? Wie erfolgt die Personenidentifizierung?

  • george

    Die Handelskammer macht schon wieder für sich Reklame. Sie bedient sich bei der Erstellung der „Persönlichen digitalen Identität“ = SPID (sistema pubblico identità personale) auch nur am Anbieter „aruba“. Es gibt auch noch eine Reihe anderer Anbieter, z. B. „posteid“, wo jeder selbst, wenn er ein wenig in digitalen Sachen bewandert ist, sich selbst für den SPID registrieren kann. Mit dem 10-stelligen Code, den man bei erfolgreiichen Registrieren per E-Mail erhält, mit Identitäts- und Steuerkarte kann man sich dann beim Postamt für den SPID aktivieren lassen. Nähere Auskunft geben auch die sogenannten „SPID-ler“ beim KVW, die schon seit mehreren Jahren in dieser Sache behilflich sind.

    • roadrunner

      Die Handelskammer gibt kostenlose Hilfleistung und niemand muss diese in Anspruch nehmen. Die, die keine Hilfestellung brauchen, werden auch nicht zur Handelskammer laufen.
      Sollte sich etwa die Handelskammer vorher das procedere aller Anbieter aneignen, damit der werte Herr Kunde, der die Hilfeleistung sowieso kostenlos erhält, auch noch zwischen den einzelnen Anbieter auswählen kann??
      Deine Aussage ist total Sinnbefreit und zeigt einfach nur, dass du einen prinzipiellen Groll gegen die Handelskammer hegst.

  • george

    Korrektur: ……Mit dem 10-stelligen Code, den man nach erfolgreichem Registrieren auf dem eigenen digitalen Gerät per E-Mail erhält, mit Identitäts- und Steuerkarte kann man sich dann beim Postamt für den SPID aktivieren lassen…….

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