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Die Medien-Millionen

Foto: 123RF.com

Die verschiedenen Medien aus dem Athesia-Konzern kassieren den Löwenanteil der Zuwendungen von Staat und Land. Eine Übersicht. 

Die Süd-Tiroler Freiheit hat in einer Anfrage Auskunft darüber verlangt, welche lokalen Medien Landesbeiträge und/oder Staatsbeiträge erhalten.

Laut Auskunft des Landesbeirates für Kommunikationswesen suchen jährlich mindestens 10 Radiosender und 3 TV-Sender aus Trentino-Südtirol um staatliche Beiträge an.

Man sieht, also, dass die Athesia-Medien (stol.it, Südtirol 1, Radio Tirol, Sportnews, Südtirolnews etc.) den Löwenanteil kassieren.

Lokale Printmedien haben laut Angaben des „Ufficio per il sostegno all’editoria“ vom Ministerratspräsidium bis Februar d. J. für das Berechnungsjahr 2018 folgende Beiträge erhalten:

Den mit Abstand höchsten Staatsbeitrag erhielt die Tageszeitung „Dolomiten“ mit 6.180.000 Euro

Die TAGESZEITUNG erhielten einen Beitrag 1.027.000 Euro

Die La Usc erhielt 225.000 Euro.

Auf die Frage der STF, nach welchen Kriterien die Landesbeiträge verteilt würden, antwortet LH Arno Kompatscher:

„Das Land Südtirol fördert die Freiheit und Pluralität der Medien mit dem Ziel, die demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft Südtirols zu befriedigen, die sprachliche und kulturelle Identität der in Südtirol lebenden Angehörigen der ladinischen, deutschen und italienischen Sprachgruppe zu stärken, die Meinungsvielfalt ebenso zu gewährleisten wie ein unabhängiges, vielfältiges, ausgewogenes und flächendeckendes Informationsangebot zu lokalen Themen. Die Bedürfnisse der vom Autonomiestatut geschützten Volksgruppen werden dabei in besonderer Weise berücksichtigt.“

Zur Berechnung der Beitragshöhe würden neben einem fixen Grundbeitrag Nutzerzahlen, Ausgaben für Löhne sowie Ausgaben für angekaufte Informationsinhalte herangezogen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (22)

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  • hansmaulwurf

    Liebe Tageszeitung,
    ihr müssts endlich mal die Kommentarfunktion, überarbeiten, sprich benutzerfreundlicher machen. Zum Beispiel, Bewertung der Kommentare und neueste nach oben, nicht nach unten. Orientierts euch am derstandard.at. Wäre dann ach bereit als Premium Nutzer hier die ganze Sache zu unterstützen, allein um der Ebners Meinungsmache im Land etwas entgegenzusetzen ! Stattdessen hat sich hier leider seit 10 Jahren gar nichts getan.
    lg

  • florianegger

    Man liest aus dem Artikel zwar euren Futterneid, aber keinen Verbesserungsvorschlag

    • pingoballino1955

      Was heisst hier Futterneid,das ist ein Skandal.Und was der LH schreibt ,noch grösser,obwohl der „krah“ und Co ihm gar nicht gut gesinnt sind. Herr LH,sie müssen,das hab ich verstanden,sie tun mir aber auch nicht leid!

  • batman

    Das Fundament (Steuerzahler, Arbeiter) kann dieses System der Umverteilung nicht mehr tragen.

    „Probleme kann man niemals auf derselben Ebene lösen,
    auf der sie entstanden sind.“
    (Albert Einstein)

    Um die Fremdbestimmung durch Banken und sogenannte Finanzmärkte zu überwinden, bedarf es zuerst einmal der grundlegenden Erkenntnis, dass Geld nur eine soziale Konvention ist – nämlich die Konvention, Forderungen und Verbindlichkeiten in Verrechnungseinheiten auszudrücken. Wie und durch wen die Verrechnungseinheiten in die Welt kommen und welchen Regeln sie dann folgen, ist nicht naturgesetzlich gegeben, sondern durch gemeinschaftliche Übereinkunft gestaltbar. Dennoch wird dies nur von den wenigstens Menschen in seiner vollen Bedeutungstiefe verstanden. Nichtsdestotrotz liegt es tatsächlich an uns, die Geldordnung transparenter, demokratischer und damit gerechter zu gestalten, anstatt sie für den Profit einiger Weniger auf Kosten der großen Mehrheit intransparenten und undemokratischen Institutionen zu überlassen.

    http://www.franzhoermann.com/

  • tiroleradler

    Das mit der Zuwendung ist auch gut so.
    Die Dolomiten und Athesia sind auch die einzigen Printmedien in Südtirol die auch seriös berichten.
    Die Tageszeitung ist ein gutes Medium für die Neider und Intriganten in diesem Land.
    Brauchbares ist da wenig zu lesen.

    • silverdarkline

      Seriös?? Das Lobbyblattl schlechthin? Von Journalismus keine Spur. Viel Spass weiterhin mit dem Bauernblattl.

    • george

      ‚tiroleradler‘,
      das nennt man bei dir „seriös“ berichten, wenn man offene, klare und nachweisbare Aufdeckungen unterschlägt, wenn man um jeden Artikel, Leserbrief usw. mit der Redaktion streiten muss, weil sie kritische Geister oder solche, die der entsprechenden poltischen Strömung sich nicht unterordnen oder kritisch gegenüberstehen, ganz einfach hintanstellt oder gar nicht zu Wort kommen lässt? Habe Jahrzehnte lange Erfahrung mit solchen Verfahren. Erst wenn man ihnen droht, die Beitragszahlungen aus Rom usw. versiegen zu lassen, wird es zwischendurch etwas besser, aber nur zwischendurch. Der Konzern vergisst schnell die Vorsätze. Du scheinst wohl auch einer von dieser Art Tiroleradler-Strömung zu sein.

    • eierkopf

      @tirolereadler
      Dann schauen wir mal ob Stol-Dolomiten diese diese Anfrage der Süd Tiroler Freiheit veröffentlichen.Man muss schon auf beiden Augen blind sein um so was zu behaupten.
      Ich gehöre zu den Neidern,denn ich habe bis heute keine Beiträge in irgend einer Form bekommen. Wie sieht es bei ihnen aus?

    • pingoballino1955

      SERIÖS BERICHTEN???????????????????????????????????????????

    • yannis

      @tiroleradler,

      seriös ? ok dann war wohl auch „Neues Deutschland (ND) Tageszeitung der SED, oder die Prawda „(Wahrheit)“ seriös.

  • goggile

    gleiches mediengeld für alle!

  • gerhard

    lese ich hier den Futterneid, liebe Tageszeitung?
    Ihr werdet Euch doch nicht etwa mit der “ dolomiten“ messen wollen?

  • moto

    Dass wir zu viele solcher Medien unterhalten ist wohl klar. Es gibt sogenannte Journalisten und Meinungsmacher en masse. Welch eine Verschwendung von Ressourcen, materieller und geistiger Natur. Die Regierung unterstützt im Gießkannenprinzip alle Medien, schaffen somit eine Abhängigkeit, damit diese sich wohlwollend zu ihnen äußert. Politik und Medien brauchen sich gegenseitig, werden sich deshalb nie richtig in die Haare kommen. Der Bürger muss selbst die Abschaffung dieser Geldverschwendung in die Hand nehmen, sonst geht das immer so weiter.
    PS. Wie sieht es mit der Solidarität derer aus, die seit Jahren, 6-7 stellige Steuererklärungen abgeben müssen, deren Firmen von der Allgemeinheit fürstlich mit Subventionen und Bevorteilungen beschenkt worden sind. Es wird langsam an der Zeit, dass was zurückgegeben wird.

  • franz1

    @ tiroleradler,

    welche Gedanken-Richtung wählst du mit deiner Aussage?
    Die haben beinahe schon das Monopol auf die Printmedien in Südtirol.
    Die „Dolo“ zeigt immer nur in die „Eine“ Richtung, a bissl an einseitiges Blattl!

    Dabei haben die auch noch die Frechheit per Telefon Abos – Zeitungsverkauf- anzubieten!

    Ich dachte Telefon-Abo-Verkauf sei nicht erlaubt?

  • eierkopf

    Habe mal in einer deutchen Zeitung bei einen Südtirolbericht gelesen was man hier fast nicht ausprechen darf,und zwar: In Südtirol soll es eine Zeitung geben,die sich eine Partei hält.

  • 2xnachgedacht

    südtirol news gehört auch der obgenannten familie… vrsuach sem x irgend an kritischen kommentar zu schreibm,dear wos sie betrifft-werd sicher nicht veröffentlicht.soviel zu deinen lobeshymnen.

  • pingoballino1955

    Na ja der Weibergweg ist nicht dafür bekannt ,dass er neutral berichtet,ihr wisst was ich meine.SVPler aufpassn!!!

  • novo

    Wenn doch die Tageszeitung einen etwas seriöseren Auftritt hätte, könnte sie eine Alternative zu den Dolomiten sein.
    Salto ist mehr ein Blog mit 0 Reichweite und die FF ist zwar glaubwürdig, aber eben nur eine Zeitschrift.

  • emma

    ich schàme mich seit 10 jahren in zB in einer bar die dolo in die hand zu nehmen.

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