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Noch immer keine Trendumkehr

In Italien sind in den letzten 24 Stunden 552 Personen gestorben. Außerdem wurden 3.836 Neuinfektionen registriert.

„Wir müssen nach wie vor auf der Hut sein und uns an die Vorgaben halten.“

Das war die Botschaft von Zivilschutz-Chef Angelo Borrelli bei der Pressekonferenz am Mittwochabend.

Noch immer gibt es in Italien keine radikale Trendumkehr bei den Fallzahlen.

Die Zahl der Corona-Toten bleiben nach wie vor dramatisch hoch:

In den vergangenen 24 Stunden sind 552 Personen am bzw. mit dem Coronavirus verstorben. Die Gesamtzahl der Toten steigt somit auf 17.669 Personen.

Derzeit sind in Italien 95.262 Personen Corona-positiv – das entspricht einem Plus von 1.195 im Vergleich zu Dienstag. Am Vortag hatte die Zunahme der zur Zeit Erkrankten 881 betragen.

3.692 Personen werden intensiv behandelt (das entspricht einer Reduktion von 99 Patienten). Auch bei den Patienten, die stationär behandelt werden, gibt es einen leichten Rückgang von 233 Patienten.

Eine Rekordzahl wurde bei den Genesenen verzeichnet: In den letzten 24 Stunden sind 2.099 Personen gesund geworden, das ist der bislang höchste Wert.

Allerdings: Die Zahl der Neuinfektionen nimmt noch immer zu, wenngleich in einem geringeren Ausmaß wie noch vor zehn Tagen.

Zwischen Dienstag und Mittwoch wurden 3.836 Neuinfektionen verzeichnet. Das ist erneut ein höherer Wert als vor 24 Stunden (am Vortag waren es 3.039 gewesen).

Mit anderen Worten:

Die Zahl der Neuinfektionen ist noch immer viel zu hoch, als dass man an eine Lockerung der Maßnahmen denken könnte, so hieß es auf der Pressekonferenz.

Man habe es mit einer Verlangsamung der Ausbreitung der Krankheit zu tun, hieß es, aber es gebe noch keinen signifikanten Rückgang der Fallzahlen. „Wir haben ein Plateau der Ansteckungswelle erreicht, ein Plateau, von dem wir jetzt absteigen müssen“, so der Tenor.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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