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„Schnelle Maßnahmen“

Maria Elisabeth Rieder

Das Team K schlägt schnelle, unbürokratische Maßnahmen als Anerkennung und Wertschätzung für das Personal im Gesundheits- und Sozialbereich vor, beispielsweise eine Risikozulage für alle Bediensteten.

„Diese Zeit ist für die Bürger und Bürgerinnen schwierig und sehr herausfordernd. Die gesamte Gesellschaft steht vor unbekannten und großen gesellschaftlichen und sozialen Veränderungen. An erster Stelle steht aber die Gesundheit der Menschen und in der Folge der soziale Zusammenhalt“, schreibt das Team K in einer Pressemitteilung.

Besonders steche hervor, welche besondere Bedeutung ein gut funktionierendes Gesundheits- und Sozialsystem hat. Das Personal leiste Großartiges und gehe bis an die Grenzen ihrer physischen und psychischen Möglichkeiten.

“Die Angestellten im Gesundheitsbetrieb, im Territorium, in den Sozialdiensten und den Wohn- und Pflegeheimen leisten viele Arbeitsstunden unter für uns unvorstellbaren Arbeitsbelastungen. Sie arbeiten unter großen physischen und psychischen Belastungen, bringen persönliche Opfer und sind zudem auch bei Einhaltung der Hygiene- und persönlichen Schutzmaßnahmen der Gefahr einer Infektion durch das Corona-CoV19 Virus ausgesetzt. Nicht nur die Bediensteten selbst, auch ihre Angehörigen tragen diese große Last und die im Unterbewussten mitschwingende Angst mit”, erklärt die Landtagsabgeordnete des Team K, Maria Elisabeth Rieder.

Gerade in dieser schwierigen Zeit erscheine es wichtig, neben dem ihnen gebührenden Dank auch finanzielle Zuwendungen als Zeichen der Wertschätzung für die Bediensteten anzudenken.

Wohl wissend, dass Änderungen der Kollektivverträge und dauerhafte Gehaltsaufbesserungen nicht rasch möglich sind und die Tarifverhandlungen ihre Zeit dauern, schlägt das Team K für das gesamte Personal des Südtiroler Sanitätsbetriebes und der Pflegeheime folgende Sofortmaßnahmen als finanzielle Anerkennung vor.

„Zum einen könnte das die Gewährung einer Risikozulage sein. Es sollte überprüft werden, ob die Finanzierung über Umschichtungen von Fonds erfolgen kann, die im Jahre 2020 aufgrund dieser Ausnahmesituation nicht vollständig genutzt werden können. Ein anderes kleines Zeichen könnte die Aussetzung der Parkplatzgebühren in den Krankenhäusern sein. Öffentliche Verkehrsmittel fahren reduziert und sollen derzeit gemieden werden, deshalb kommen die meisten Bediensteten mit dem eigenen Fahrzeug. In dieser Ausnahmesituation dürfen ihnen dadurch keine Kosten entstehen.“

„Diese Zuwendungen sind Zeichen der Anerkennung und der Wertschätzung, die in relativ kurzer Zeit verfügbar sind. Natürlich muss man in Zukunft dann auch über Gehälter sprechen“, unterstreicht Maria Elisabeth Rieder.

Das Team K hat diese Vorschläge den zuständigen Landesräten, dem Sanitätsbetrieb und den Verbänden zukommen lassen und hofft, dass sie überprüft und möglichst umgesetzt werden.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (3)

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  • owl

    Öffentlich Bedienstete haben vor Kurzem eine Gehaltserhöhung erhalten.

    Soviel ich weiß, haben davon Angestellte in Alten- und Pflegeheimen nicht profitieren können, weil es sich hier meistens um privatrechtliche Einrichtungen handelt.

    Diese „Ungleichbehandlung“ müsste, meiner Meinung nach, ausgeglichen werden.

  • ich1979

    Und was ist mit denen, die in diesen Zeiten nicht arbeiten DÜRFEN zu Gunsten des Gemeinwohls?
    Glaubt ihr es ist schön sich Sorgen zu machen ob morgen der Betrieb in dem man arbeitet noch läuft?
    Wird das nicht anerkannt?

  • novo

    Das gesamte Personal wäre schon mal falsch! Denn es würden nicht nur jene eine Anerkennung erhalten welche der Gefahr ausgesetzt sind, sondern auch alle jene die in der Verwaltung, oder in zur Zeit geschlossenen Abteilungen tätig sind!

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