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Ausgesetzte Gebühren

Foto: LPA

„Wir wollen rasch dafür sorgen, dass die Bürger nicht weiter zahlen müssen“, so LH Arno Kompatscher. Mit Dringlichkeitsmaßnahme hat er die Zahlungsfristen bei Gemeindegebühren ausgesetzt.

In der aktuellen Krise den Menschen in Südtirol bestmöglich unter die Arme zu greifen, sei laut Landeshauptmann Arno Kompatscher ein vorrangiges Ziel sowie die Aufgabe der öffentlichen Hand in Südtirol. Kompatscher hat in den vergangenen Tagen mehrfach betont, dass die Zahlungsfähigkeit der Menschen und Unternehmen in dieser schwierigen Phase gestärkt werden müsse. „In einem ersten Schritt geht es jetzt darum, Zahlungsverpflichtungen an die öffentliche Hand aufzuschieben und zu stunden“, erklärt der Landeshauptmann.

Steuern und Gebühren der Gemeinden ausgesetzt

Die am heutigen Donnerstag erlassene Dringlichkeitsmaßnahme Nr. 14 sieht die Aussetzung von Einzahlungsfristen für Gemeindesteuern, Gemeindegebühren bzw. den teilweisen Erlass von Kindergartengebühren, Beiträgen für die Schulausspeisung und Beiträgen für die Kleinkinderbetreuung vor. Weiters finden die außerordentlichen Maßnahmen im Bereich der Verwaltungsverfahren und der Fälligkeiten, welche bereits am 23. März mit eigener Dringlichkeitsmaßnahme des Landeshauptmannes erlassen wurden, nun auch auf die Gemeinden, Bezirksgemeinschaften sowie andere Körperschaften laut Artikel 79 des Autonomiestatutes Anwendung.

Zahlungsfähigkeit: Gespräche mit Banken

Landeshauptmann Kompatscher erklärt, dass man auch mit den Südtiroler Banken bereits im Gespräch sei, um die Zahlungsfähigkeit der Südtiroler weiter zu verbessern. „Wir haben ein starkes und solides Land mit einem guten Zusammenhalt und darauf können wir in dieser schwierigen Zeit mit Zuversicht bauen“, zeigt sich der Landeshauptmann überzeugt.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (9)

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  • waldhexe

    Ihr Politmarionetten,glaubt ihr wirklich,wenn ich das Geld jetzt nicht habe ,habe ich es Später?
    Entweder ihr erlasst einen Teil des geschuldeten Steuern-Gebühren oder lasst es ganz sein
    Hier sieht man wie realitätsfremd diese Leute sind
    Habt ihr nicht begriffen,dass jetzt medizinisches Krigsrecht mit anschliessender Währungsreform kommt?

    • hopasak

      Stimme dir zu …
      Die Gebühren sind vollständig zu erlassen. Ansonsten kommt die (finanzielle) persönliche Akopalypse spätestens im Herbst.
      … und wehe der erste hustet, beschert uns die Politik dann eine weitere „Coronawelle“ …?

      • george

        Betreibt keine Hetze und kommt euren Verpflichtungen normal nach anstatt für alle möglichen Bequemlichkeiten und überflüssigen Feinheiten euer Geld rauszuschmeißen. Wette, dass ihr immer das beste und neueste Smartphone, die Modegecks, ein größeres Auto als der Nachbar usw. haben müsst und dann aber jammern, jammern und bei den Steuern und Gebühren sollen dann andere zahlen. Haushaltet, befasst euch mit den lebensnotwendigen Sachen, dann lebt ihr auch nicht schlecht und lebt wahrscheinlich auch gesünder.

  • eiersock

    Bei Stundungen von Darlehen muss man die Zinsen trotzdem weiterzahlen!!! , den Kapitalwert der monatlichen Raten kann man 12 Monate aussetzen. Danach wird der Kapitalwert auf die restlichen Raten aufgerechnet, somit erhöht sich der Ratenbetrag nach 12 Monaten! Man ist gezwungen die Laufzeit um 12 Monate zu verlängern um den Ratenbetrag gleich zu halten! Man schenkt den Banken für 12 Monate die Zinsen! Bei einem monatlichen Betrag von ca. 1000€ zb. 300 Kapital 700 Zinsen sind es 700×12 = 8400€ Zinsen

  • hopasak

    Gilt für george und kurt:
    „Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: man sollte ihm nur jene Nahrung zumuten, die er verdauen kann!“

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