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Land auf Wohnungssuche

Foto: 123rf

Nun gibt es auch im Flüchtlingsheim in der Ex-Schenoni-Kaserne in Brixen einen ersten Fall. Ein Teil der Flüchtlinge wurde nun in der Jugendherberge Brixen untergebracht.

von Markus Rufin

Die Quarantänestation in Gossensaß wurde eigentlich dafür eingerichtet, all jene Personen zu beherbergen, die unter Quarantäne stehen, aber über keine geeignete Struktur verfügen. Insbesondere Touristen sollten so die Möglichkeit haben, die Quarantäne-Regeln einzuhalten.

In den letzten Tagen häuften sich aber Meldungen über Coronafälle in Flüchtlingsheimen. Beim ersten Fall in Innichen war es noch möglich alle 34 Migranten in Gossensaß unterzubringen. Mittlerweile sind dort aber 54 Personen untergebracht. Eine ähnlich große Anzahl kann nicht mehr aufgenommen werden.

Bei Fällen in anderen Flüchtlingsheimen muss sich das Land nun also auf Wohnungssuche begeben. Das ist auch in Brixen so, wo vor einigen Tagen ein Bewohner des Flüchtlingsheimes in der Ex-Corona-Kaserne positiv getestet wurde.

Insgesamt sind in Brixen über 55 Flüchtlinge untergebracht. Bis vor Kurzem befanden sie sich noch allesamt in der Kaserne, wie Michela Trentini, Abteilungsdirektorin vom Amt für Soziales, erklärt: „Der positiv getestete Patient wurde in eine geeignete Struktur untergebracht. Für die anderen Gäste sind in Zusammenarbeit mit dem Sanitätsbetrieb sofort zusätzliche Maßnahmen getroffen worden.“

Die Räume wurden gründlich desinfiziert, das Gebäude wird streng überwacht und die Verpflegung erfolgt über ein Catering-Service.

Am Freitag wurde auch entschieden, wo die restlichen Flüchtlinge unterkommen. 23 Migranten bleiben in der Schenoni-Kaserne in Quarantäne, drei Personen wurden nach Gossensaß gebracht, der Rest hält sich nun in der Jugendherberge in Brixen auf.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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