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Schwierige Zeit

Foto: WK St. Ulrich

Die Bewohner der Seniorenwohnheime durchleben derzeit eine schwierige Zeit. Aufgrund der Corona-Maßnahmen dürfen sie seit Wochen keine Besuche mehr empfangen. Aufmunterung und Unterstützung kommt von außen.

Nicht nur den Heimbewohnern fehlen ihre Angehörigen, auch zahlreiche Kinder würden gerne Oma und Opa besuchen gehen. Weil dies derzeit nicht möglich ist, hat das Netzwerk Eltern-Kind-Zentrum (Elki) Videobotschaften gesammelt und sie zu einem langen Clip zusammengeschnitten. Dieser Videoclip wurde dann den Seniorenwohnheimen übermittelt und den Bewohnerinnen und Bewohnern gezeigt. „Dadurch konnten wir hoffentlich ein Lächeln auf das Gesicht der Heimbewohnerinnen zaubern und Freude verbreiten“, sagt Sara Passler, pädagogische Mitarbeiterin des Netzwerks Eltern-Kind-Zentrum.

Seit 19. März liest auch Toni Bernhart, Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Geschichten aus dem Buch „Olt-Graunr Geschichtn“ von seiner Mutter Elsa Patscheider vor. Die im Dialekt vorgetragenen Geschichten stellt er auf die Streaming-Plattform Vimeo, damit sie im ganzen Land in den Seniorenwohnheimen abgespielt werden können. Jeden Tag kommt eine neue Geschichte hinzu.

Unterstützung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch das weiße Kreuz

Leider sind auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Corona-Virus infiziert.

Besonders betroffen sind die Seniorenwohnheime in Kastelruth und St. Ulrich. Hier helfen nun auch Freiwillige des Weißen Kreuzes aus.

Zehn Freiwillige der Sektion Seis haben sofort zugesagt und begleitet das Pflegepersonal des Seniorenwohnheims in Kastelruth in den Nachtstunden – eine schöne Geste der Solidarität und der gelebten Dorfgemeinschaft. Auch im Seniorenwohnheim in St. Ulrich haben freiwillige Helfer des Weißen Kreuzes verschiedene alltägliche Hilfsdienste übernommen. Auch der Südtiroler Schützenbund hat angeboten die Seniorenwohnheime bei Bedarf zu unterstützen.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (6)

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  • tiroler

    Besucher wurden zurecht verboten. Mitarbeiter der Altersheime gehen aber ein und aus und führen ausserhalb ein normales Leben mit eben sozialen Kontakten und tragen das Virus ins Altetsheim. Die tödlichen Folgen sind bekannt. Gleichzeitig mit den Besuchsverboten hätte diesen Mitarbeitern/Pflegern ebenfalls eine Quarantäne verordnet werden müssen. D h. dass sie zwar nach Hause dürfen, dort aber so leben müssen wie Menschen, denen Quaratäne verordnet wurde. Bleibt zu hoffen dass dies wenigszens jetzt so angeordnet wurde

  • heustadel

    die ganzen Mitarbeiter testen in den ganzen Senioren Heime die zwischen 20 und 30 Jahre sind die tragen den Virus ein und aus ohne das sie mitbekommen hat gestern ein Professor gesagt

  • owl

    Ich schlage vor, dass „tiroler“ und „heustadel“ die Leitung und Pflege der Altersheime übernehmen.
    Die wissen genau, was zu tun ist.

    Außerdem haben sie das Glück, dass Dummheit nicht weh tut…

  • waldhexe

    Ach so der Herr Immunologe hat gesagt toll nicht?
    Aber es gibt auch andere Immunolgen die das ganz anders sehen.
    Prof. Dr. Jochen A. Werner, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender der Universitätsmedizin Essen, betont, dass Covid19 insgesamt harmloser als Influenza sei. Man müsse den „Verstand einsetzen“, denn „Dummheit gehe viral“.

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