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Das Schreckens-Szenario

Foto: 123RF.com

Falls es in Europa auch noch in einigen Monaten Coronavirus-Fälle gibt, kann Südtirols Tourismus wohl kaum neu starten. Die Schäden wären für die ganze Südtiroler Wirtschaft und Gesellschaft enorm.

von Heinrich Schwarz

Alle Szenarien für die weitere Entwicklung rund um das Coronavirus sind zwar reine Spekulationen, man sollte aber die verschiedenen Szenarien im Blick haben, um auf alles vorbereitet zu sein. So waren etwa viele (politisch und wirtschaftlich Verantwortliche) auf die jetzige Wirtschaftskrise unvorbereitet, obwohl es völlig normal ist, dass es in unregelmäßigen Abständen zu wirtschaftlichen Abschwüngen kommt und der Beginn der letzten Krise bereits mehr als zehn Jahr her ist.

Eine große Frage, die sich jetzt in Südtirol stellt, lautet: Wie geht es mit dem Tourismus weiter? Jenem Sektor, der hierzulande neben den exportierenden Industriebetrieben der größte Wirtschaftsmotor ist. Denn Südtirols Tourismus bot bis zuletzt nicht nur rund 30.000 Arbeitsplätze, sondern auch überlebenswichtige Einnahmen für die Bauwirtschaft, das Handwerk, die Landwirtschaft, den Handel und das produzierende Gewerbe.

Aufgrund dieser großen Abhängigkeiten vom Tourismus kann gesagt werden: Geht es dem Tourismus schlecht, geht es allen schlecht.

Nun gibt es für Südtirols Tourismus mehrere Szenarien. Das optimistische Szenario: Die Coronavirus-Krise ist in einigen Wochen oder wenigen Monaten vorbei, sodass zwar die Frühjahrssaison futsch ist, aber dafür die Sommersaison wieder passt.

Ein pessimistisches, aber keineswegs unrealistisches Szenario: Die europa- und weltweiten Corona-Fälle sind in den nächsten Monaten zwar rückläufig, hören aber nicht gänzlich auf, sodass die einzelnen Staaten weiterhin Maßnahmen zur Eindämmung des Virus ergreifen müssen.

Das kann ganz besonders den Tourismus treffen. Denn man hat gesehen, wie gerade touristische Hochburgen zu Zentren der Coronavirus-Ausbreitung werden können – siehe Gröden oder Ischgl in Tirol.

Falls es in einigen Monaten immer noch Fälle in Italien gibt, werden die verunsicherten Gäste aus dem Ausland wohl kaum nach Südtirol kommen – auch gestützt durch eventuelle Reisewarnungen der Herkunftsstaaten oder Drohungen der Arbeitgeber.

Falls Italien hingegen Coronavirus-frei wird und es in anderen europäischen Staaten – wie Deutschland, Österreich oder Schweiz – noch Fälle gibt, dürfte Italien wenig Interesse daran haben, die Grenzen zu öffnen, um einen neuerlichen Ausbruch zu verhindern.

Die Reiselust der Menschen und das Vertrauen dürften in Zukunft in jedem Fall gedämpft werden.

LESEN SIE MORGEN AUF TAGESZEITUNG ONLINE:

Was Tourismus- und Zivilschutzlandesrat Arnold Schuler sagt.

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Kommentare (85)

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  • sabine75

    Ja, wenn wirklich im sommer der tourismus einbrechen sollte und keine deutschen mehr kommen könnten in südtirol, müsste man den fokus auf die einheimischen setzen, die vielleicht im sommer im eigenen land urlaub machen dürften…vielleicht.

  • kirke

    Ja guten Morgen.
    Da sind sie wieder, die unverschuldet verschuldeten Hoteliers.Jetzt hätten sie wieder gerne Geld von uns Arbeitern.
    Nur, was sagen wir, wenn wieder zu euren Gunsten und zum Vergnügen eurer Gäste in die Steuerkasse gegriffen wird und wir pfeifen selbst aus dem letzten Loch?
    Seit ihr sicher, dass uns nicht der Kragen platzt?

    • wolweg

      @kirke
      Bin voll deiner Meinung! Größenwahn beim Bau und wenns schiefgeht zahlt das Land….Diese Denkweise haben sie von den Bankern übernommen.

      • ewig1

        Jo genau…
        Ohne de gonzen Investitionen wos getätigt werden hätten viele Lait koane Orbeit. Solletn mol olle Hoteliere nimmer investieren donn mechet i segn wia donn gjammert werd

        • leser

          Ewig1
          Eine Investition auf Pump ist grundsätzlich eine Erzeugung eines Geschwür das im Endstadium im Krebs endet und zum Tod führt
          Eine Blase die man endlos aufbläht platzt irgendwannaber unnütz darüber zu polemisieren wir können das jetzt hautnah erleben und die Hauptverantwortlichen können sich entziehen denn ihre Schäfchen sind schon lange im trockenen

          • rowe

            Seien Sie dankbar, dass Unternehmer investieren.

          • leser

            Rowe
            Wir werden demnächst sehen was diese schuldverschreibungen wert sind und wie froh wir darüber sein dürfen
            Das ist typisches rechtfertigungsgetöse von wirtschaftsberatern die für ihre betriebsbegleitung nicht haften müssen

          • snoopy

            Si ist es. Im Grunde wurde die Kuh bis zum Umfallen gemolken. Riesige Investitionen vorallem auf Kosten der Umwelt. Jahrelang wurden Angestellte schlecht bezahlt und jetzt lässt man voraussichtlich wie immer diese im Regen stehen. Die Habgier gewisser Menschen in diesem Land hatte keine Grenzen. Denkt einmal nach wem das System im Endeffekt nützte: einer geldgierigen Elite, sonst niemandem.

    • ewig1

      Wo werd es Geld von enk gnummen?
      I glab die Tourismustreibenden zohlen schun genuag Stuiorn, donn konn schun mol geholfen werden weil net jeder Hotelier hot a Palast stian…

    • covid

      was sollen diese blöden Kommentare. Die Zeit der unverschuldet verschuldeten Hoteliers war eine ganz andere. Damals waren es die Bankzinsen die unerschwinglich wurden. Heute bin ich überzeugt, können unsere 4/5-Sterne Tempel mit ihren Millionen-Investmentitionen ein Jahr problemlos überbrücken, wenn sie keine Löhne bezahlen müssen. Die Abschreibungen werden halt um 2 Jahre verlängert und die Tilgungsraten in dieser Zeit ausgesetzt (das haben die Banken schon zugesagt). Die Zinsen sind eh tief wie nie So werden sie bis zur nächsten Wintersaison schon überleben denke ich mal. Und bis dann wird’s wohl den ersehnten Impfstoff geben. Schlimmer dran sind die Angestellten die mit der Lohnausgleichskasse leben müssen – sofern der Staat so lange noch Geld hat.

  • meraner

    Lies Dir den Artikel nochmal langsam durch, vielleicht verstehst Du ihn dann. In die Steuerkasse des Landes ohne die Wertschöpfung des Tourismus werden nicht mehr viele greifen können, denn die ist dann sehr schnell leer.

    • leser

      Meraner
      Du musst mal vergleichen wieviel von der wertschôpfung des Tourismus reingeht wieviel wieder rauskommt und wohingehen und was davon auf andere Bereiche fàllt
      Bist du Steuerberater dann weisst du sicher wie das Spielchen làuft oder
      Tatsache wird sein dass diese einfàltige Wirtschaftsform uns teuer zu stehen kommen wird

  • goggile

    +++goggisnews+++goggisnews+++goggisnews+++

    Achtung denn wir sitzen im boot Italiens. Italien rannte weinend nach Europa und dachte als hochverschuldetes land einfach so milliardenhilfe zu bekommen. Italien wird untergehen und Südtirol MITuntergehen, wenn es nicht den weg der Abspaltung findet.

    dass die touismussaison mindestens bis zur zukünftigen Wintersaison gleich null ist, muesste wohl allen klar sein. vielleicht mal mehr sparen, denn bettenanbieter haben meist angestellte untergebene, oftmals behandeln sie dies wie Sklaven und glauben Gott auf der welt zu sein und haben vom arbeiten keine Ahnung von tuten und blasen. oftmals nachkommen, die nichts anderes erlebt haben und somit in saus und braus leben ohne einen finger zu rühren.

    hättn sie das sparen gelernt, so würde auch ein komplettes jahr ohne Touristen überhaupt kein Problem darstellen.

    in diesem sinne,

    FRISSTS GOGGILEN OBER SÜDTIROLERISCHE BIO VON FREILANDLAUFENDEN HÜHNERN!

  • goggile

    —GERADE auf Mediaset silvio Berlusconi in diretta und di condutrice frate ihn ob die patrimoniale wiedereingeführt wird wie vor angeblich 30jahren.

    will heisen alle Bankeinlagen im plus zu besteuern.

  • leser

    Tja
    Man kann sagen dass nun das szenario eintrifft das man nur vom fernen ausland kennt oder von filmen
    Betrachtet man das realistisch muss man zugeben dass realistisch gesagt das gesamte gesellschaftsleben der westlichen westlichen welt durch eine kleinigkeit völlig durcheinander und aus den fugen kommt
    Natürlich werden die wirtschaftsformen auseinanderbrechen und gerade die länder schwer darunter leiden die ihre hausaufgaben in den leisten jahren bzw seid 40 jahren nicht gut gemacht haben
    Bespielsweise wird deutschland u d österreich diese krise relativ schadlos ûberstehen ja weil sie ihre parameter gut verteilt haben sie sind wohl die länder die während den ganzen aufschungjahren man kann sagen bereits nach dem 2.weltkrieg mehr oder weniger eine stabile politk eine breit aufgestellte arbeitspolitk und wohl eine der wichtigsten säulen eine der besten schul und ausbildungen hatten
    Das kann man von südtirol wohl nicht behaupten
    In südtirol hat man ab den 70 jahren begonnen monokulturen aufzubauen und nur mehr auf den obstbau in der landwirtschaft und der hotelerie in der dienstleistung den schwerpunkt zu setzen das ganze als einzigartige und weltbeste gelobte habwerk hat sich mehr oder weniger nur als zuliefergewerk für due touriskstrukturen aufgebaut dasselbe hat man auch im bildungswesen gemacht
    südtirol hat im wesentlichen nur gute strukturen von grundschulen pflichtschulen und seid ein paar jahren eine hichschule die eigentlich sozialwissenschaften abdeckt aber im technologiebereich in der steinzeit ist
    Generell kann man ein bild sehen welches nur für einfachsten weg des tourismus und der landwirtschaft dasteht und praktisch nur dieser lobby dient
    Das hat wohl dazu geführt dass es uns gutgeht wie unser landesvater predigt aber dass disses konstrukt auf sehr wackeligen beinen steht u d bei der kleinsten veränderung gewaltig in die knie geht hatte man wohl nicht erwartet oder wollte man nicht sehen
    Vielleicht wäre es wohl auch nicht schlecht gewesen die wirtschaft nicht so tourismuslastig und landwirtschaftfreundlich zu fõrdern
    Und auch für unsere sogenannten hellen köpfe welche zu einem ūberdurchschnittlichen teil nach ihrem studium ins ausland abgewandert und das schon seid mindestens 30 jahren
    Für diese hatte man nie den politischen willen dass man für diese nach möglichkeiten suchte wie sie ihre kompetenzen und ihr wissen in unserem lande einsetzen hätten können dafür war den politisch verantwortlichen ihr förderhan nun dich zu engstirnig und sie zogen es vor die geldverteilu gsanlagen ihren wähletn nämlich den bauern und den hotelieren zu verteilen damit diese aus ihrem kuhstall eine obstwiese aus ihrem heuboden einen buschenschank und der kleine pensionsbetreiber aus seiner feriengruppenhütte ein hotel und später eine wellnessoase machen konnte
    Statistisch wie gesagt kann sich diese bilanz durchaus sehen lassen aber wie wir sehen ist diese durchgefūtterte struktur wohl sehr schwer in der lage bei einer anstehenden krise wie wir sie jetzt alle erleben werden werden sehr schwach aufgestellt
    Kritiker werden jetzt sagen geld ist nicht alles ich wūnsche es mir sehr dass geld nicht alles ist und wir haben jetzt die gelegenheit das zu zeigen angefangen bei der politik bei den banken den gemeinden und bis zuletzt bei uns bürgern
    Man kann sich auch wūnschen dass sich eine grosse lernphase ausbreitet

    • ronvale

      Sehr gut zusammengefasst.
      Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

      Die Menschen werden in diesem Sommer weniger urlauben, das ist sicher.

      Und Südtirol bietet gerade jene Produkte an, auf welche man am leichtesten verzichten kann.

      Aber wer eine Bauern und Hoteliers Partei wählt, bekommt Politik für Bauern und Hoteliers.

    • wolweg

      @leser
      Monokultur heißt, dass eine ganze Region nur von einem Produkt lebt. Südtirol lebt von Obst, Wein, Milch, Fleisch……wo bitte ist da die Monokultur?

      • meintag

        wolweg
        Unter 1000 Metern was findest du an Landwirtschaft? Auch der grösste Bauer die landwirtschaftlichen Einheiten geführt von der Laimburg und im Besitz des Landes Südtirol ist darauf ausgelegt Äpfel und Trauben zu produzieren. Wieso gibt es den Malser Weg? Einzig um den Anbau von weiteren Apfelplantagen über 1000 Mt zu bremsen.

      • leser

        Wollet
        Sūdtirol hat eine apfellandwirtschaft
        Sūdtiroler Milchbauern liefern nur ein Bruchteil der Milch die die Mila und co in zwei Wochen verarbeitet haben sûdtirol liefert nicht einmal 7% des scheinefleisches das die speckverarbeitung verarbeitet fleischproduzenten wie Senftenbergs und co gehôren nicht mehr sûdtirolern wurden aber jahrelang von sûdtirolern subventioniert
        Zu Den Obst und gemûseproduzenten ist es wohl vielfach so dass der allergrôsste Teil den Anbau im Nebenerwerb macht Was man auf den Produktionsfaktor vernachlàssigen kann
        Bitte zeige mir worin ich nicht recht habe
        Die gesamte apfelproduktion in sûdtirol erwirtschaftet eine Leistungsbilanz von sagen wir im besten Falle 400 Millionen und liegt dabei nicht einmal bei der hálfte des Umsatzes beispielsweise einer Firma Leiter
        Jeder weiss dass die die Tourismusbranche eine Struktur ist die in sûdtirol aus der Not in den 50 Jahren entstanden ist weil wir nun mal schône Berge haben dabei hat man offensichtlich vergessen dass man die Kinder ordentlich lernen und weiterbilden soll heute ist es so dass unsere ausgebildeten fachkràfte und Ingenieure fast vollzàhlig ans Ausland verloren hat und dadurch dass man mehr oder weniger nur Hotellerie und Bauern subventioniert hat ganze Wirtschaftszweige nicht hat aufkommen lassen
        Ich wûrde sagen man erkennt Gottseidank in dieser Krise. Dass die strammen Volksvertreter durch ihr jahrelanges einlullen der Schafherde eine Menge versàumnisse gemacht haben
        Aber das ist normal wenn du den Fuchs anstellst auf die hûhner aufzupassen dann wird es eben so kommen dass irgendwann keine hûhner mehr auf dem Hof sind
        Soviel zur Monokultur
        Ûbrigens was meinst du was die Banken tun werden wenn jetzt ihre Kunden die Hoteliers die Raten nicht mehr bedienen kônnen bist du auch der Meinung wir sollten dafûr aufkommen.

        • schwarzesschaf

          Keine Angst die Banken kriegen ihre Zinsen auch wenn die Kredite gestundet werden man zahlt kein kapital aber die Zinsen zahlt man fürs aussetzen informiert euch mal.
          Aber ihr werdet die folgen alles spüren wenn nicht jetzt dann spätestens im herbst winter wenn ihr aufveinmal keine aufträge kriegt obwohl ihr ja nichts mit dem tourismus zu tun hab ich werde eich erinnern daran

        • meintag

          @leser
          Bei der Milch hast Du vergessen zu erwähnen dass erst kürzlich im Pustertal die Neue Ankage in Betrieb genommen wurde um die Milch Milchpulver umzuwandeln. Fast keine Flüssigkeit und laaange haltbar.
          Der Geschäftsführer der Mila war Vorher bei der Vinschger VIP. Er hat mit der Apfelindustrie gelernt und sein Wissen mit der Milchindustrie ausgeweitet.

          • covid

            von diesem Betrieb ist doch Loacker der Haupteilhaber so viel ich weiß. Brimi ist nur mit einem Minderheitsanteil beteiligt. Also Industriebetrieb nicht landw. Genossenschaft

        • rowe

          Man liest Neid heraus. Schade

          • leser

            Rowe
            Für was soll ich neidisch sein meinst du auf ein Wellnessbereich das der Bank gehört? Und jetzt wahrscheinlich ein grosser Teil zum Richter geht

      • leser

        Alsobi
        Indem man den den Fuchs als Aufpasser des hûhnerstalls absetzt
        Aber das ist nun fast unmôglich geworden weil der Politiker die Gesetzgebung so umformuliert hat dass defacto seine beschlûsse und gesetzgebungskompetenzen nicht mehr eingeschrànkt sind
        Man hat den bûrger praktisch entmûndigt

    • meraner

      Ich finde es schön, dass du Südtirol schon mit ganzen Staaten vergleichst. Es ist nun mal aber so, dass Südtirol zu Italien gehört, und somit auch zu dessen Finanzsystem. Was wäre wenn Südtirol zu Österreich oder Deutschland gehören würde, wären wir dann soviel schlechter als diese. Was hat Nordtirol soviel besser gemacht als wir? Warst Du mal in Ischgl, St.Anton, Sölden Obergurgl u.s.w. Auf welchen Beinen steht denn deren Wirtschaft? Wir sind nun mal eine Provinz mit nur gut 500000 Einwohnern und für das, glaube ich, haben wir ausbidungstechnische Möglichkeiten, von denen dichter besiedelte Gebiete teilweise nur träumen können. Übrigens wundert es mich schon lange, dass Du und viele andere hier, sich nicht politisch zur Verfügung stellen, wenn Ihr alle so genau Bescheid wisst und alles besser machen würdet? Am Verdienst wird es ja nicht scheitern

      • leser

        Meraner
        glaub mir ich kritisiere hier nicht als Position des trittbrettfahrers
        Ich wàre sofort bereit sein mein Wissen und meinen Willen einzubringen das Henning zu zôgern aber ich bin nicht in der Partei eingeschrieben nd gehôre schon gar nicht den Lobbyisten an die in den entscheidungsreifen angehôren daher ist es so dass es gar nicht möglich sich zu betätigen denn es konnte ja durchaus môglich sein dass bestimmte Personen dann von dort rausfliegen wo sie jetzt drinnen sind
        Ich bin froh nicht von denen abhàngig zu sein denn sonst wàre ich womôglich ein armer teufel soviel sei schon mal klargestellt
        Wenn ich mich einbringe soll es schon so sein dass man das auch ôffentlich machen kann und nicht deren gutwillig man ausgesetzt ist

        • meraner

          Leser, darf ich fragen ob deutsch deine Muttersprache ist. Ohne dir zunahezutreten, aber lies deinen Text bitte nochmal durch und sag mir dann was ein Fremder davon halten soll. Sorry

          • leser

            Meraner
            Kein Problem mir kannst du nicht zu nahe treten denn ich bin frei und unabhängig und muss vor niemanden niederknien wenn ich mir was kaufen will glaub das ist ein befreiendes Gefühl und da residiere ich sogar ein paar schreibfehler

  • kawazx110

    Sehr gute argumente
    möchte noch hinzufügen turisten sind und bleiben wichtig für unser land nur brauchen wir soviel ist die frage
    mal nachdenken welche arbeitskräfte arbeiten haubsächlich dort
    meiner meinug sollte das verhältniß stimmen
    ein bauer kann auch nicht 100 kühe halten mit 1 hektar feld
    dort sind sich die oberschlauen sehr einig
    dafür dürfen sie dann urlaub am bauernhof anbieten was ich auch gut finde mit maß und ziehl die sind sicher nicht das problem wenn alles im rahmen bleibt

  • franz1

    .. geht es dem Tourismus schlecht …. den Tourismus a bissl zurück fahren, die Angestellten ordentlich bezahlen und Steuern zahlen.
    Die Hoteliers zahlen wenig Steuern, das sie zusätzlich auf Pump bauen, den ausländischen Saisonarbeitern die Arbeitslose ins Herkunftsland schicken.
    Die Wertschöpfung der ausländischen Saisonarbeiter in Südtirol ist nicht nennenswert da sie hier nicht konusmieren, zu teuer.
    Man sollte mit a bissl weniger, intensiver leben.
    Nach dieser „Rosskur“ muss halta die Politik und „Verbände“ auch kürzer treten und nicht jedem Schuhputzer ein Jaharesgehalt von 100.000,00€ zahlen.
    Fünf Baufirmen weniger, 100 Personen – wenn ordentlich bezahlt – für den Gästebetrieb frei die sicherlich auch dort arbeiten würden….

    • leser

      Franz1
      Wenn du du von allem weniger machst dann ist ist es doch so dass am Ende Leute Leute ûbrigbleiben die dann keine Arbeit haben
      Ûbrigens den Gastarbeitern denen die Hoteliers die Arbeitslose hinterherschicken ist einmal zu recht dass sie Anrecht auf die bekommen falsch ist dass der Hotelier diese aber auf den Sozialplan des Steuerzahlers abrufen kann was wiederum ein kurzsichtiges Verhalten despolitikers zurûckzufûhren ist
      Wenn der rumàne schon nach sûdtirol geht um die Sklavenarbeit zu erledigen dann ist es korrekt dass er die wertschôpfung nach Hause nimmt du wûrdest ihm dan blutgeld auch noch nehmen
      Dass nun die grossspurigen Mercedes Audi und porschefahrenden Handwerker und Hoteliers sich wie Bettler unter den Lauben an den sozial und fûrsorgeàmtern in der ersten Reihe anstellen zeigt fûr mich wie nahe man sich selbst steht und dafûr sollte der stramme und aufrechte Tiroler ganz sicher nicht stolz sein

      • ewig1

        Welche Sklavenorbeit. Des isch a normale Orbeit de insre Lait net mochen wellen weil Sie zu fein sein. Und wenn men irgendwo berechtigt isch eppes zu kriagen wieso net, es gibt so viele Lait do bo ins de hoben no mehr Zeit überoll unzustian und zu bettln weilSie in gonzen Tog nichts tian und donn no viel oukriagen…

        • meintag

          ewig1
          Anscheinend kennst Du das Gastgewerbe nur von Weitem. Bei Uns in Südtirol gibt es immer noch die 6 Tage Woche welche im Ausland schon lange nicht mehr gilt. Des Weiteren gibt es Angestellte die zwar in dem Vertrag einen 8 Stundentag haben „müssen aber 10 Stunden und Mehr machen. Der Gastronom gibt Ihm zwar einen kleinen Teil mehr an Geld aber bereits bei der Besteuerung muss er bitter zahlen.

  • abodechto

    Leider muss man sagen, dass das Schreckens-Szenario das wahrscheinlichere ist, viele Indizien deuten daraufhin. Deswegen müssen wir uns warm anziehen übern Sommer. Wenn es die Tageszeitung (und das Internet) nicht gäbe, möchte man glatt meinen, wir haben eine Grippewelle und „business as usual“.

  • novo

    Sind wir uns doch ehrlich, der Tourismus wurde auf Kosten der Lebensqualität vieler und zum Nutzen weniger, extremst gefördert.
    Der Einheimische wird von vielen unseren Gastwirten mit Füßen getreten. Und jetzt erwartet man sich Solidarität.

  • rota

    Früher da gab es die semirurali, die Halblandwirtschaft aus der Faschistenzeit: Heute wird man vermehrt auf Schrebergärten bauen müssen bevor die Menschen voll wegen der Rezession in die Depression und anderen Krankheiten verfallen.

  • schwarzesschaf

    Hackt nur auf den hotelier rum ihr werdet sehen wie auch ihr eueren Betrieb znd Arbeitsstelle an den Nagel hängen türft. Auch wenn ihr nicht vonTourismus abhängig seit. Denkt mal nach was alles damit zusammenhengt, wenn der koch keine arbeithat wie soll er sich dann einSofa kaufen, der Bauer keine Äpfel mehr, beauchts auch kein neuen fendt oderhebebühne usw. Die Lohnbuchhaltung Steuerberater usw auch nicht mehr. Und nun zu euch Tischler schmied, maschinenschlosser Glaser usw was wollt ihr dann verkaufn??????

    • leser

      Schwarzesschaf
      Der Koch hat keine Arbeit und der Bauer kann seinen ûberfluss an Apfel nicht mehr weiterbringen weil ihm die Lobbyisten dazu erzogen haben nur mehr das zu machen und fûr die Paar Touristikunternehmen zu arbeiten
      Abhàngigkeit wird durch nichtdenken und gemûtlichkeit erzeugt
      Ich bin froh nicht von diesen Konsortien abhàngig zu sein bin aber sofort dazu bereit meinen Betrag zur Rettung der Gesellschaft zu leisten denn man sitzt in einem boot
      Das Bewusstsein muss unbedingt auch ganz oben und in den erlauchten Kreisen ankommen

    • robby

      @schwarzesschaf, tja da wird halt irgendwann das Porsche-Cabrio der Hoteliersgattin dran glauben müssen.

  • novo

    Dai schwarzesschaf, es ist die Arroganz und Rücksichtslosigkeit mit der ihr eure Interessen vertretet, die euch unsympathisch macht!
    Wir haben einen Wirtschaftszweig hoch subventioniert in dem ein Großteil der Arbeitnehmer aus dem Ausland stammt weil es schlicht zu wenige Einheimische für diese Stellen gibt.

    • schwarzesschaf

      Wievile geld geht da rein hengt ja alles mit dem arsch mit drin man sieht es ja beim wein 80 90 % einbruch

      • leser

        Schwarzesschaf
        Dabei hat man den Genossenschaften noch ihre Tempel zu einem grossen Teil mit unserem Geld bezahlt
        Vorhin hast du noch gesagt ohne diese selbstbereicherungsvereine ginge uns schlecht

    • schwarzesschaf

      Der einheimische ist zu schön zu arbeiten will halt auch lieber ein job im büro wo er samstag sonntag frei hat und nicht zu viel zu tun hat denn er ist ja studiert und ne helle birnr

      • leser

        Schwarzesschaf
        Der grôsste Teil der strammen sûdtirolern sind nicht nicht studiert aber recht hast du schon dass sie gerne im bûro sitzen und das Wochenende frei haben wollen
        Deshalb haben wir ja auch an die 50.000 ôffis

      • ewig1

        Sog i a!

        Sollen sich amol insre Lait wieder fürs Gostgewerbe interessieren donn brauchet men koane vom Auslond nemmen. Ober liabor lei 5 Tog die Woch orbeiten, wenn überhaupt, viel Geld wellen, nichts tian wellen und Somstig und Sunntig auf die Weg sein.
        Und donn olm schian jammern das die Hoteliere Holzobschneider sein. Mechet i segn in welcher Branche mehr Geholt kriagsch…

        • ermelin

          Wenn der einfache Angestellte sagen wir 2500 Euro im Monat netto verdienen würde und der Hotelier 5000, dann wäre ja alles ok….in der Realität verdient der Angestellte vielleicht 1500 Euro und der Hotelier 15000… vielleicht auch ok, wenn aber der Laden dann steht, wie jetzt, nennt man das unternehmerisches Risiko…Gewinne werden immer eingesteckt und bei Schwierigkeiten sollen dann alle anderen zahlen….

  • schwarzesschaf

    Und der bauer hat auch schon 6 ferienwohnungen weil er von den äpfel nicht mehr recht leben kann den der mercedes kostet auch 70000 euro

    • leser

      Schwarzesschaf
      Warum wetterst du jetzt gegen die Gruppe wo du zwei Kommentare oben noch geschrieben hast wir sollten froh sein dass es die gibt

      • schwarzesschaf

        Halt ich will damit nur sagen das wir alle vom tourismus leben auch der bauer da man mit den äpfel zu wenig verdient und wenn mal unser konsumenten für den apfel mehr zahlen würde dann kann man den bauern auch mehr auszahlen aber geiz ist geil bei uns hier denn wenn der apfel 10 cent billiger jommt dann kaufen wir ihn von neuseeland

        • leser

          Schwarzesschaf
          Das heisst aber nicht dass wir vom Tourismus leben
          Nur eine bestimmte Gruppe glaubt das dass sie den sûdtirolern ernährt und fordert dafûr Narrenfreiheit wie tiefenthaler der hds und Tourismusverbände uns täglich vorgaukeln
          Die Realität ist eine andere und man verschleiert uns dass dieser Haufen mehr Zuwendungen kriegt wie er zurückgibt

        • leser

          Es gibt an Spruch wer nichts wird wird Wirt und wem das nicht passt der bleibt Gast
          Soviel zum intellekt des Hotelier und gastwirts

          • schwarzesschaf

            Deswegen seit ihr gast und wie gerne würdet ihr nun win lokal besuchen

          • leser

            Schwarzesschaf
            Ginge es nach mir dann wäre ich der erste der die Gasthäuser zusperren würde denn das soziale Leid das sie anrichten überwiegt die positiven Aspekte
            Aber da ich Demokrat bin akzeptiere ich auch den istzustand

  • novo

    Jetzt bekommen wir für die verfehlte Wirtschaftspolitik die Rechnung präsentiert.
    Die Tourismuswirtschaft, die sowieso schon die Tendenz hat die Umwelt und Bevölkerung zu überlasten und auszubeuten, wurde in ihrem Treiben noch gefördert (dank Durnwalder und CO.), statt gelenkt. Alle anderen Wirtschaftszweige (außer dem Handwerk) wurden vernachlässigt.
    Deshalb finden sehr viele hochqualifizierte Südtiroler keine Arbeit im Land.

    • leser

      Novo
      Die hochqualifizierten Südtiroler sind schon lange weg bzw. sind nach ihrem Studium schon gar nicht mehr gekommen
      Dieser Preis ist unbezahlbar hoch und für Jahre gar nicht gut zumachen
      Aber offensichtlich will man das nicht wahrhaben und predigt immer noch Wasser
      Aber wenn wirtschafts und sozialtölpel am Gesetzes und entscheidungshahn drehen dürfen die noch dazu von wenigen machtmenschen gesteuert werden dann ist die Situation nun mal so wie wir sie jetzt durch das coronaphänomen erleben dürfen

      • pjl

        Ich denke, dass viele von den studierten Südtirolern auch hier arbeiten würden, wenn sie ordentlich bezahlt würden.
        Bei den Bettelgehältern, die die Industrie zahlt, wird es sich aber Jeder ordentlich überlegen, ob er seinen gut bezahlten Job im Ausland wirklich aufgeben möchte!

  • erbschleicher

    Es ist schon sehr interessant wie mancher Südtirole tickt!
    Ja, lassen wir den Tourismus in Südtirol untergehen, damit die ganzen GROSSKOPFETEN sehen wo sie hinkommen.
    Aber bitte nachher nicht jammern wenn halb Südtirol keine Arbeit mehr hat!
    Auch wenn der Tourismus auf AUSLÄNDER angewiesen ist, bitte nicht meinen, dass die Betriebe nur mit denen funktionieren. Es ist ein Rad was sich drehen muss!!

  • novo

    Nein nicht untergehen, aber auf ein erträgliches Maß schrumpfen schon.
    Aber auch das wird nicht passieren, den zu viele Politiker und andere Großkopfete haben im Tourismus eine lukrative Einnahmequelle gefunden!

  • snoopy

    In der Bibel steht geschrieben:

    Ihr habt die Zeit erkannt, dass die Stunde da ist, aufzustehen vom Schlaf, denn unser Heil ist jetzt näher als zu der Zeit, da wir gläubig wurden. Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe herbeigekommen.

    Römer 13,11-12

  • franz1

    I tat sogn im Gostgewerbe die 5 Tage Woch einführen, Samstag, Sonntag die Hotels sperren.
    Es genügt nur ein Umdenken der Gäste, die bleiben doch nur im Durchschnitt 3 Toge.
    Also hat der einheimische Koch, Kellner …. a s Wochenende frei….

  • unterlandler

    In dieser Diskussuin findet man viel Neid, Missgunst und Bosshaftigkeit gepaart mit Unwissenheit über wirtschaftliche Zusammenhänge, über die Wirtschaftleistung einzelner Sektoren und über steuerrechtliche Bestimmungen.

  • emma

    mamma mia, isch do viel druck im kessl

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