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Befristetes Grundeinkommen

Werner Steiner

Der KVW fordert eine finanzielle Unterstützung für Werktätige ohne Einkommen und schlägt ein befristetes Grundeinkommen für die Zeit der Notlage vor.

„In der Zeit der Corona-Krise und wohl auch noch danach ist der finanzielle Aspekt für sehr viele Werktätige, egal ob Arbeiter, Kleinunternehmer oder Freiberufler, eine Herausforderung. Das Einkommen oder der Lohn fällt weg, Rücklagen sind nicht vorhanden, Einkäufe sind erforderlich, Spesen fallen an, Zahlungen sind zu tätigen“, heißt es vom Katholischen Verband der Werktätigen (KVW).

Der Landesvorsitzende Werner Steiner sieht in der Einführung eines befristeten Grundeinkommens eine mögliche Lösung: „Jenen Menschen, die durch die Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten, würde dadurch eine Überbrückung gewährt. Menschen brauchen zuverlässige Einnahmen, die Aufnahme von Krediten kann und darf nicht die Lösung sein, um momentane Engpässe zu überstehen.“

Ein befristetes Grundeinkommen würde die Kaufkraft erhalten, so Steiner. „Wenn das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben wieder aufgenommen werden kann, wären alle bereit, wieder eine funktionierende Wirtschaft aufzubauen. Ansonsten ziehen sich die Auswirkungen der Krise noch lange weiter, zum Beispiel Altlasten in Form von Schulden“, erklärt der Landesvorsitzende.

Er meint: „Bei der Wirtschaftskrise 2008 wurden riesige Summen für die Rettung der Banken locker gemacht. Nun braucht es eine Hilfe für die Bürgerinnen und Bürger, die durch Arbeitsausfall keine Einkommen mehr haben. Deshalb meine Aufforderung an die Politik: Bitte schnellstens Maßnahmen ergreifen, die effizient und unbürokratisch greifen und zu finanzieller Sicherheit führen, damit wir bald wieder zu einem annehmbaren Normalzustand kommen.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (10)

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  • kawazx110

    super vorschlag dann mal fragen in rom wieviel die kirche geld locker macht

  • bernhart

    Das ist die heutige Erziehung, früher hat ma etwas angespart , heute ist das nicht mehr üblich, früher hat man auch mal auf etwas verzichtet, heute kennt man das Wort Verzicht nicht.Früher war alles anders ,wenn man davon erzählt wird man ausgelacht.
    Unsere Generation über 55 hat noch gelernt mit dem wenigen was man verdient hat zu wirtschaften,nicht wie heute wo viele auf Pump leben und glauben sie sind die Grössten.
    Ich fine IHREN AUFRUF solidarisch, leider wird er nicht viel nützen, da wie immer die falschen berücksichtigt werden, der Sparer und Vorsorger ist wie immer der Blöde,denn er hat es nicht nötig bezuschusst zu werden, denn er hat Reserven ,welche er langsam angespart hat.
    Am Schluss sind immer die Schmarozer die Nutznieser.

    • leser

      Bernhart
      Wer hat früher etwas angespart ?hast du nicht alle
      Du vergisst dass südtirol vor 50 jahren ein armes bergvolk war und nichts zum sparen hatte
      Es gab ein paar kuhbauern und einige wenige urlaubshäuser relikte aus dem alten kaiserreich aber mehr war nicht
      Was aber richtig ist dass der zusammenhalt und respekt grösser war wohl gerade weil jeder von der hand in den mund lebte und der standartarbeitnehmer knecht holzhacjer oder magt bzw haushälterin war
      Dass heute die scheinwelt des reichtum und zur schau gestellten luxus mehrheitlich auf pump aufgestellt ist scheint wohl jeder zu übersehen natürlich ist das ein weltweites phänomen was dadurch natürluch nicht weiter auffällt
      Sicher ist aber dass die rechnung kommt und es wird darauf ankommen wie man es lösen will
      Die politik hat wie immer den schlüssel in der hand und sie hat die wahl ob sie duesmal eine breite lösung anstrebt oder ob sue wieder hand in hand mit den banken und der grissfinanz geht wie 2008
      Nur ist das problem duesmal schwerwiegender und die EU hat nicht mehr den spielraum das geld so zu verbrennen
      Schaun wir mal

  • bernhart

    Spare in der Zeit, so hast du in deer Not,
    viel müssen das auch noch lernen.

  • jennewein

    bernhart
    anders rum spare in der not da hast du zeit dazu !
    der staat sol nur etwas für die arbeiter locker machen.
    wenn man andre staaten vergleicht die überbrücken solche katastrophen (Finanziell gemeint )
    loker.
    wenn man aber in guten zeiten nicht im stande ist schulden abzubauen ist das schon besorgniserregend.

  • emma

    ihr habt ja recht, aber sparen seit 20 jahren was?
    wenn man 1nen IT zum eurochef macht ist das vorbei.

  • leser

    Steiner
    Jetzt von grundeinkommen zu reden um die not zu überbrücken fühlt sich schon ein bisschen wie spott an
    Als man vor ein paar jahren von bedingungslisem grundeinkommen duskutiert hat haben politiker und sonstige verantwortliche von ruin des staates und gesellschaft gesprochen
    Jetzt traut man sich fast zu sagen es ist die rettung wobei man fast den weg gehen möchte den bürger als bettler zu degradieren
    Lieber her steiner da wird es mutigere ideen brauchen

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