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Beendetes Foto-Shooting

Foto: Südtiroler Apfelkonsortium

Wie das Malser Netzwerk Hollawint mit einem inzwischen wieder zurückgenommenen Aufruf die Obstbauern gegen sich aufgebracht hat.

von Karin Gamper

Mit der Sprühsaison kehren im Oberen Vinschgau die Konflikte zwischen den Landwirten und den Pestizid-Gegnern zurück.

Das zeigt ein inzwischen wieder beendetes Hickhack, das sich in den letzten Tagen abgespielt hat und das der Unterlandler Jungbauer Georg Gallmetzer mit den Worten kommentiert: „Solche 007-Methoden lassen wir uns nicht bieten“. 

Georg Gallmetzer ist Präsident der Arbeitsgemeinschaft „Zukunft der Landwirtschaft“. Der Verein wurde im vergangenen Jahr aus der Taufe gehoben, um, so formuliert es Gallmetzer, „über die Ausbringung von Pestiziden korrekt zu informieren“. Laut Gallmetzer zählt der Verein aktuell 33 Mitglieder. 

Was aber bringt nun den Bauern-Verein derart in Rage? Hier betritt eine weitere Arbeitsgemeinschaft die Bühne: Hollawint. Das in Mals angesiedelte Netzwerk tritt seit Jahren sehr engagiert gegen den Pestizid-Einsatz auf und hat sich von Anfang klar hinter den Malser Weg und Bürgermeister Ulrich Veith gestellt. 

Nun hat Hollawint mit einem bereits wieder zurückgenommenen Fauxpas unter den Obstbauern einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Per Facebook hat die Initiative dazu aufgerufen, Landwirte beim Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln zu fotografieren und zu filmen. Der Aufruf stieß bei den Bürgern auf großes Echo. Innerhalb weniger Tage sind beim Malser Netzwerk etwa 60 Fotos aus allen Landesteilen eingegangen.

„Diese Aktion geht zu weit und es ist zudem ein Aufruf, etwas Illegales zu tun“, schimpft nun Gallmetzer. Die Arbeitsgemeinschaft „Zukunft der Landwirtschaft“ hat bei einem Anwalt nachgefragt: „Man darf niemanden auf seinem Privatgrundstück ohne dessen Einverständnis filmen oder fotografieren, sonst drohen Strafen“, weiß Gallmetzer nun. Die Arbeitsgemeinschaft „Zukunft der Landwirtschaft“ hat daraufhin alle Bauern dazu aufgefordert, ihrerseits Personen zu fotografieren und zu identifizieren, die Bilder anfertigen wollen und diese umgehend bei der Postpolizei zu melden.

So weit wird es nun nicht kommen. Hollawint hat den Post mit dem Foto-Aufruf bereits wieder entfernt und sich für den „unglücklichen Fehler“ entschuldigt. 

Das Netzwerk schreibt u.a.: 

„Es stand nicht in unserer Absicht, die Bauern unter Generalverdacht zu stellen. Gerade in Zeiten wie diesen leisten unterschiedslos alle Südtiroler Bauern einen sehr wertvollen, ja sogar unentbehrlichen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Lebensmittelversorgung und daher letztlich auch des sozialen Friedens.
Alle müssen mit der aktuellen, völlig neuen, weil noch nie dagewesenen Situation erst umzugehen lernen. Alle müssen sich aber auch im Klaren darüber sein, dass diese Situation kein Freibrief ist, die bislang geltenden und gerade auch dem Gesundheitsschutz dienenden Regeln der guten Landwirtschaft auszusetzen oder auch nur aufzuweichen.
Es gilt indes, möglichst unbeschadet und im gegenseitigen Respekt durch diese schwierige Zeit zu kommen.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (80)

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  • wolweg

    Wow, die sind ja lernfähig. Denen dämmert es, dass die Transporte von Avocados aus Übersee gestoppt werden könnten und sie dann von heimischen Bauern die Produkte essen müssen.

    • covid

      Ich esse schon seit jeher einheimische Produkte vom Bergbauern (oder von der Bioecke) wie Gemüse und Salate sowie Käse und einheimisches Fleisch. Dazu reichen mir aber die Produkte der richtigen Bauern, also der Bergbauer. Was soll ich mit der Monokultur vom den Industriebauern am Land, täglich Äpfel essen zu Mittag anstatt Gemüse?

      • besserwisser

        und wer nicht bergbauer ist ist kein richtiger bauer?

        • ermelin

          Wer Apfelbauer ist, ist kein richtiger Bauer….

        • covid

          @Besserwisser Richtig! Ein Apfelproduzent ist in meinen Augen eher ein Obst-Produktionsbetrieb, also mehr ein Unternehmen für Obstanbau.
          Wenn in diesen Zeiten über die Aufrechterhaltung der Lebensmittelversorgung seitens der Bauern gesprochen wird, dann ist ein Bergbauer mit Vieh, Milch, Gemüse und Kartoffelanbau 100 Mal wertvoller als ein Industriebauer vom Land mit seinen Äpfeln,Trauben und möglicherweise Ferienwohnungen.
          Stimmt das etwa nicht?

          • bernhart

            Wos schreib für an scheiss ,jeder der produkte auf den Boden anbaut ist Bauer.
            wieso machst du solche Unterschiede.
            du hast noch nichts verstanden.

          • wolweg

            @covid
            du solltest dir einen Dachdecker besorgen und versuchen das Oberstübchen trocken zu halten.
            Bauer = Landwirt = jemand, der Land bewirtschaftet und Dinge zum Essen oder Fressen produziert = Viehbauer, Obstbauer, Gemüsebauer, Reisbauer usw.
            Es gibt keine Industriebauern.

          • brutus

            Ein Apfelbauer ist kein richtiger Bauer???
            Ein Bergbauer produziert Milch, wird auch weiterverarbeitet, veredelt sozusagen! Also ist ein Bergbauer genauso ein Produktionsbetrieb! Vollmilch wird nur ein geringer Prozentteil vermarktet! Wäre hier nicht auch ein Genossenschaftsmodell von Vorteil? Wenn alle Bauern in Südtirol nur für den lokalen Markt produzieren würden, wären 90% verschwunden!
            Wer sonst sollte Millionenstädte versorgen!
            Jetzt nachdem die Bauernmärkte in den Städten geschlossen sind, können Bergbauern die Ware nicht mal ernten!

          • ermelin

            Logischerweise müssen alle Apfelbauern so antworten….

    • bernhart

      Frau Gamper , wieso haben Sie nicht den ganzen Artikel von Hollawind abgedruckt, dann könnten sich alle Leser ein Bild machen ,was das für ein Verein ist.

    • meintag

      Ob die Imker hier mit den Spritzern zufrieden sind. Auch ihre Bienen sind unterwegs um sich nach Frühjahrsleckereien umzusehen und zu kosten. Ist halt schade wenn Ihnen von dem öligen Kunstglump schlecht wird.

      • bernhart

        Die Obervinschgerimker gehn it soweit oi schlaumeier

      • martlstocker

        Vor allem leiden die Imker, mehr noch die Bienen, unter den Biobauern. Ein Beispiel: Die meisten Bauern fahren in den frühesten Morgenstunden auf ihre Felder, um vormittags baldmöglichst mit dem Spritezn fertig zu sein. Und wer fährt am schönsten Nachmittag bei prächtigstem Sonnenschein und während der besten Bienenflugzeit auf sein Feld und sprüht sein Schwefel-Kalk-Bio-Wasser auf Bäume und Bienen? Alleine in der näheren Nachbarschaft weiß ich 3 Biobauern, die so handeln. „Ist ja Bio!“ Wasser ist auch Bio, und wenn Bienen abgeduscht werden, tut es ihnen einfach nicht gut. Den Bienen ist es egal, wovon ihre Flügel verklebt werden, fliegen können sie dann so oder so nicht mehr.

    • bernhart

      Das problem isch
      wenn konvenzionelle Bauern eppas tean – seins olm die bäse Bauern.
      woe di Bio tean isch gleich wos ,sein lom die gute, die leit verwechseln olm Bio mit gesund und besser und des stimmt absolut it.

  • brutus

    Hier wurde weit übers Ziel hinausgeschossen! Erinnert an Stasi Methoden! Wenn die führenden Köpfe solcher Organisationen nur mit solchen Methoden arbeiten und nicht den Dialog suchen sind sie fehl am Platz!
    Ich wollte mit Mitgliedern der Umweltschutzgruppe Vinschgau sachlich ins Gespräch kommen und wurde sozusagen sprichwörtlich „vom Hof gejagt“!

    • alsobi

      @brutus, jetzt können sich vorstellen wie es ist wenn man mit 99% der Bauern versuchte einen normalen Dialog zu führen! Pestizide, Gülleaubringen, Almerschließungen, Forststraßen, Steuererleichterunge, Urlaube auf dem Bauernhof oder den uminösn Bauernladen im Oberpustertal, usw und so fort.
      Das schon über Jahre hinweg.
      Hört endlich auf mit dem ausbringen von Pestiziden und wählt einen Weg der Zukunft, vor allem in Zeiten wie diesen mehr denn je.

      • brutus

        Sie prangern hier die Bauern an, die sich großteils an die gesetzlichen Vorgaben hält!
        Sie führen an der falschen Front den Krieg! Verbraucher und Politik wären hier die Zielscheibe!

        Ich kann nicht beurteilen ob wir die Bevölkerung mit dem Umstieg auf Bio noch ernähren können, das müssen andere tun!

        Es ist wie mit den Impfgegnern!
        Wir haben mit Covid 19 jetzt eine Demoversion für unsere Welt ohne Impfung!

      • bernhart

        alsobi-, falls sie es noch nicht wissen, Gülle ist ein Naturprodukt und dient zur Düngung der Felder, leider ist der Geruch da aber er kann nicht verhindert werden.

        • alsobi

          @bernhard (möglicher weise früher der einereiner), den Scheiß mit der Gülle kannst du erzählen wem du willst! Die war mal ein Naturprodukt!

          • bernhart

            Kannst du mir verraten woher die Gülle kommt.
            Gülle ist ein Abfallprodukt der Tiere, bei uns zum grossteil von Rinder. und sie wird vergoren 2 mal im Jahr ausgebracht.

          • yannis

            @alsobi,
            „bernhart“ scheint nicht zu wissen, oder ignoriert dass die MENGE der Gülle durch Zukauf von allerlei Futtermitteln nicht zu den Hofflächen passt und somit durch deren Ausbringung den NATÜRLICHEN Kreislauf aus den Angeln hebt.
            Dies Überdüngung steigert zwar die Menge aber nicht die Qualität des Heu’s (Stingl)

          • wolweg

            @yannis
            die Güllemengen stimmen schon zur Fläche. Rechne einfach mal alles, was von Südtiro (vom Hof) weg kommt, auch von der Nährstoffbilanz weg:
            viel Fleisch, viel Milch, viele Äpfel, viel Wein wird exportiert. Alles, was die Südtiroler essen kommt als Klärschlamm auf die Felder der Poebene und muss erst wieder zurück-importiert werden.
            Ich denke, die Nährstoffbilanz von Südtirol ist eher negativ als positiv.

      • wolweg

        @alsowi
        mich würde interessieren, was bei dir so auf dem Teller liegt. Der Biomarkt in Italien liegt nämlich nur bei 4%. Mach doch bitte mal eine Auflistung über eine ganze Woche, vielen Dank schon im voraus.

        • bernhart

          Yannis, wie schon geschrieben , sie haben noch nichts verstanden, es wird fast kein Futter zugekauft, Rinderbestand ist an der Betriebsfläche angepasst, die Zeiten haben sich geändert, früher konnte man mit 6 Kühe überleben heute brauch es 30,das hat die Zeit und die Wirtschaft so gewollt.
          Und zum Abschluss BIOBauern sind bestimmt keine Heilige, denn Nachts wenn alles schläft werden sie aktiv.

          • cif

            Bernhart, Sie sind ein besonder schlaues Exemplar, lenken von der eigenen Unfähigkeit saubere Lebensmittel zu produzieren ab, indem sie andere ins schiefe Licht rücken.

      • bluepeter

        Man sieht sie haben keine Ahnung von der Landwirtschaft. Ein Bioapfel verbraucht weit mehr CO2 als ein Integrierter Apfel. Geschweige die 250 kg Schwefelkalch pro ha und jahr die die Biobauern brauchen. Schwermetalle?

        • cif

          Es ist wohl üblich in eurer Branche sich gegenseitig schlecht zu machen, oder sind auch sie blos ein Ausreiser mit der sprichwörtlichen Bauernschläue?
          Wen interessiert schon die CO2 Bilanz, wenn dadurch kein Chemiecocktail freigesetzt wird?

    • george

      Den Dialog suchen, das heißt bei euch wohl sich euch und eurem Diktat und euren Maximen jederzeit unterzuordnen. Das ist dann genau das, was ihr den anderen vorwerft: EX-DDR-Methoden.
      Und jetzt poltert mit nicht wieder zurück und versucht mich einseitig zuzuordnen, denn ich bin weder bei den einen noch bei den anderen dabei. Aber eure machtprotzigen Einschüchterungsversuche stören das soziale Gefüge weit mehr als die paar geschossenen Fotos in der Landschaft.

    • george

      „Brutus“ ist der Name für einen Verräter!

  • schwarzesschaf

    Dann fangt mal an ordentlich zu zahlen damit dem Bauer was bleibt, den für 20 cent wird er nicht biobauer und dann lauft ihr brav bio zeug aus spanien un gojibeern aus südamerika die sindvnätürlich klimafreundlich und bestimmt nicht gesprüht aber dafür förmlich im Pestiziden getunkt

  • rota

    m Märzen der Bauer
    Die Rößlein einspannt
    Er pflanzt und er schneidet
    Die Bäume im Land
    Er ackert, er egget
    Er pflüget und sät
    Und regt seine Hände
    Gar früh und noch spät
    Den Rechen, den Spaten,
    Den nimmt er zur Hand
    Und ebnet die Äcker
    Und Wiesen im Land
    Auch pflegt er die Bäume
    Mit edlerem Reis
    Und spart weder Arbeit
    Noch Mühe noch Fleiß
    Und ist dann der Frühling
    Und heute
    … Im Märzen der Bauer den Traktor auftankt
    er füllt seine Wiesen und Felder mit Gstank
    usw

  • tobias1234

    Solche Aktionen bringen wirklich niemanden etwas, sie fördern nur den Konflikt. Jeder Bauer, egal wo auf der Welt, ob Integriert oder Bio oder Biodynamisch usw. wird seine Pflanzen (Ernte und somit auch Lebensgrundlage) so gut wie möglich schützen!! Ob mit Hagelnetz, Frostabwehr und auch mit Pflanzenschutzmittel, wenn notwendig. Das sollte jeden bewusst sein!
    Ich frage mich, wie schlecht es um die Dorfgemeinschaft in Mals stehen muss, dass gezielt gegen ein Teil der des Bevölkerung gehetzt wird! Das ist Gott sei Dank in allen anderen Gemeinden Südtirols nicht so.

    • meintag

      Dazu könnte der scheidende Bürgermeister Veith sicher weiterhelfen. Wieso hat Er eine weitere Kandidatur ausgeschlossen? Was ist passiert dass Er fast über Nacht zu diesem Entschluss gekommen ist?

  • bernhart

    Es ist schon traurig wie es im Mals zugeht,der Hollawind benimmt sich wie ein unmündiges Kind hetzt und beschimpft normale Bauern , welch Gülle ausbringen und ihre Felder bestellen, so kann und darf es nicht weitergehen. Jetzt hat man das wahre Gesicht der selbsternannten Weltverbesserer gesehen, schon ihr Aussagen sind beschämend, wer weiss was sie sonst noch machen ausser hetzen und schimpfen über normale Bauern, die ihr Brot hart verdienen.
    Die Gemeindeverwaltung von Mals unterstützt diese Gruppierungen noch, das ist nicht tragbar.
    Mit diesen Aktionen ist ein zusammenarbeiten nicht möglich.
    burtus, du sagtst es , wie in Stasizeiten,dein Artikel entspricht der Wahrheit mit diesen Personen, kann kein nebeneinander gut gehen. Hoffe, dass sich Verwalter für den sozialen Frieden in Mals und im Land einsetzen., denn so darf es nicht weiter gehen. Denunzianten brauchen wir keine.

  • besserwisser

    die kasernierung des volkes trägt ihre ersten früchte…….

  • silverdarkline

    Fotografieren und Filmen 007-Methoden? Bond hat sich aber zurück entwickelt..

  • meinemeinung

    es ist leider so, das der Hass unter diesen Hollawind Mitgliedern jeden Tag wächst, wenn sie nur einen Bauern sehen ,der nicht ihren Lebensideen nachkommt, So werden alle Hebel in Bewegung gesetzt ,dass diese Bauern ins schlechte Licht kommen, die Folgen kennen wir , Streit unter den Bauern ,Streit unter der Bevölkerung , Neid und Hass, Anzeigen wo immer es geht und alles wenn einmal möglich von der Gemeinde Mals gesteuert und bezahlt, Herr Veith machts möglich. Und Herr Thurner hat sich wie man mitbekommt, auch schon von diesen Leuten impfen lassen ,hörig und beeinflusst, dass ja die Stimmen bei der Wahl passen.

    • silverdarkline

      Der andere Kandidat hat sich ja vom BB impfen lassen, wollten mit allen Mitteln wieder einen Gift-Bürgermeister. Zum Glück weiss die Mehrheit der Malser wo der Weg hinführen soll, Herrn Veith sei Dank.

      • martlstocker

        Der größte Lump im ganzen Land ist und bleibt der Denunziant!
        Hoffmann v. Fallersleben

      • bernhart

        Der BB Kandidat ist kein Giftspritzer, wie sie es sind Herr oder Frau silverdarkline, er steht für den sozialen Frieden,er wollte Ruhe in die Bevölkerung bringen, leider habt Ihr das nicht verstanden.
        Giftspritzer wie Ihr seits nicht gerne gesehen.

        • silverdarkline

          Er sagte doch selbst, weg vom Malser Weg, ist das Ruhe und Frieden in die Bevölkerung bringen? Wo die Mehrheit FÜR dem Malser Weg ist? Der BB will hörige Vertreter, peinliche Aktion. Die Malser sind nicht drauf reingefallen! Natürlich ist unsereins nicht gerne gesehen, interessiert mich aber nicht! Es gilt immer noch Meinungsfreiheit!!!

          • bernhart

            Welche Mehrheit???
            Das sagen die Befürworter,aber es stimmt nicht ,es gibt ein Urteil das sagt , das Referendum ist ungültig.
            Von den Gewählten waren 70% dafür und nicht von der Gesamtbevölkerung.
            Alles wurde mit Lug und Betrug durchgezogen, man sieht es an den ganzen Rechtsstreitereien, welche zur Zeit in Mals laufen.

        • meintag

          Sein Vater hat vor Jahrzehnten mit seiner Kandidatur als Bürgermeister Ruhe in das damalige streitbesessene Mals gebracht. Heute ist Er als Landtagspräsident und Bauer mit dem BB stark vernetzt. Wenn man nun den Bezirkspräsidenten des BB kennt schliesst sich der Kreis wohin der Weg gehen soll bzw. nach BB gehen muss.

      • meinemeinung

        @silverdarline das ist genau dieser Hass und Neid, was hat dieser Malser Weg bis jetzt gebracht, nix, hat der Öffentlichkeit viel Geld gekostet , aber bis jetzt hat sich überhaupt nichts geändert in Mals. Der Malser Weg als Idee recht und in Ordnung ,nur zum umsetzte hatte Veith die falschen Berater. Hollawind und auch die Ökofreunde sollten wieder herunter kommen von der Großen Hirngespinst und zusammenarbeiten (wenn noch möglich) mit kleinen Schritten und verständlich ,zeitlich für jeden Bauer ermöglichen ,mit Hilfestellungen (Finanziell und Geistig) sonst wird in Mals wieder 5 Jahre gestritten.
        nb. als Bürgermeister stell ich mir immer einen Neutrale Person vor ,damit jeder noch ohne Vorbehalte zum BÜRGERmeister gehen kann. Meine Meinung

        • bernhart

          Sehr guter Kommentar, danke, ich hoffe er wird lesen und auch verstanden, ich denke wie die Fronten verhärtet sind ,wird dein Kommentar von den BIO bauern nicht gelesen werden.
          Für Mals ist und war der Malserweg nur Spesen, ausser Spesen nichts gewesen.
          Rechtsanwälte freuten sich über unsere verstrittene Vertreter.

        • silverdarkline

          Wer mit gezinkten Karten spielt (BB) hat nicht Mal einen neutralen Bürgermeister verdient. Der Malser Weg hat sehr wohl was gebracht, dass die Giftspritzer und deren Einflüsterer damit nicht einverstanden sind ist doch klar.

          • meinemeinung

            kannst Du mir sagen was es in Mals gebracht hat??
            Umweltschutz und Ökologische arbeiten der Bauern wird schon seit längerer Zeit auf der ganzen Welt gefordert, speziell der Großkonzerne und das auch mit recht. Das was in Mals abgegangen ist und abgeht ist reiner Populismus , den gewissen Gruppierungen ausnutzen um Änderungen herbei zu führen, leider (gut so) werden diese Gesetze nicht in Mals gemacht, denn dann dürfte niemand mehr existieren ,außer diese Neid und Hassgesellschaft

  • covid

    @[email protected] was regt ihr euch auf, vermutlich seid ihr selbst Bauern sonst würdert ihr nicht so aufschreien. Ich habe gesagt in meinen Augen … das darf ich wohl und außerdem sollte man nicht vom Thema abschweifen es ging darum dass Gallmetzer geschrieben hat dass die Bauern ich zitiere: „einen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Lebensmittelversorgung und daher letztlich auch des sozialen Friedens geben.“ Das ist ein absoluter Blödsinn, denn die Bauern die er meint sind Obstbauern (die anderen spritzen wohl nicht) und wo bitte geben sie einen Beitrag zur Lebensmittelversorgung und zum sozialen Frieden??? Eher das Gegenteil ist der Fall als soziale Friede ohne Steuer auf das Einkommen, Bauprivilegien (geschl. Höfe) sowie Ferienwohnungen fast steuerfrei im Vergleich zu einem Hotel. Also bevor ihr da mit Kanonen schiesst und beleidigt, eine angemessene Bildung und demzufolge Umgangsform bei Euch eher angebracht.

    • wolweg

      @covid
      Gehören Äpfel deiner Meinung nach nicht zu den Lebensmitteln? Was machst du denn mit Äpfeln?
      Die Ferienwohnungen des Bauern werden übrigens genauso besteuert wie die Ferienwohnungen eines Privatzimmervermieters. D. h. sie werden stark besteuert! Im Vergleich zu einem Hotel zahlen die kleinen sogar mehr Steuern.
      Zur Bildung gehört auch, nicht Lügen und Verleumdungen in die Welt zu setzen!

      • yannis

        ob du es glaubst oder nicht, ich esse seit 50 Jahren keine Äpfel und lebe immer noch.
        Also Äpfel kann man essen, muss man aber nicht und sind somit nicht unbedingt ein Lebensmittel.

      • covid

        Mahlzeit! Ich esse lieber Gemüse, Fleisch, Kartoffeln, Käse als Äpfel. Ohne die ersteren wär’s schwierig – auf Äpfel kann ich verzichten.
        Alles andere was du verbreitetst ist Blödsinn … ein Hotel bezahlt weniger Steuern als Urlaub auf dem Bauernhof? Ist das Bauernschlauheit oder verkaufst du mich für dumm?

        • ermelin

          Wer braucht denn diese Äpfel….Lebensmittel sind Mittel zum Leben….wie der Name sagt…man lebt auch ohne diese Äpfel sehr gut…und mit Urlaub auf dem Bauernhof ist es jetzt erstmal vorbei….

        • wolweg

          @covid
          lies mal nach, da steht, dass der Bäuerin ein Gewinn von 25% unterstellt wird und sie auf diesen „Gewinn“ ganz normal wie jeder andere Steuern bezahlen muss.
          1. die Steuern fallen ab dem ersten verdienten Euro an, während Arbeitnehmer die ersten 7000€ steuerfrei kassieren
          2. welches Hotel in Südtirol weißt 25% Gewinn aus? Keines!!! Und dementsprechend zahlen sie weniger Steuern als die Bäuerin.

          https://www.sbb.it/docs/default-source/dokumenteroterhahn/urlaub-auf-dem-bauernhof—erstinformationen.pdf?sfvrsn=0

          • covid

            wie gesagt, für dumm verkaufen kannst du deinesgleichen!!!

            in dem Beispiel über 40.000 Euro das du mir geschickt hast, siehst du doch eindeutig, dass die Bäuerin praktisch keine Steuer bezahlt – netto nur 300 Euro auf 36.000 Einnahmen!! IRAP bezahlt jeder Betrieb.
            Der Bauer zahlt nur 50% der Mehrwersteuer ein die er kassiert, mit der anderen Hälfte bezahlt er sich locker die Steuern. Das Hotel bezahlt die gesamte Mehrwertssteuer ein also Euro 4.000,00 + die Steuer.

            Schmarrotzertum nichts anders!

          • wolweg

            @covid
            Urlaub auf dem Bauernhof ist nicht im Pauschalsystem sondern immer im Normalsystem. Somit wird, wie beim Hotel, die gesamte MwSt, abgegeben.
            Und nun lies die Broschüre nochmal durch: dort stehen nicht 300 Euro sondern über 5000 Euro Steuern.
            Wer lesen kann ist klar im Vorteil!
            Der Ausspruch des Schmarotzertums soll dir im Halse stecken bleiben und dich ersticken!

          • wolweg

            @covid
            Bei den Ausgaben kann das Hotel übrigens die komplette MwSt. abschreiben. Der Bauer gar nichts. Also vergiss die MwSt. komplett, da kommt beim Hotel und beim Bauern am Ende Null raus.

  • silverdarkline

    ,@bernhart, wer hat die Vorwahl gewonnen? Trotz massivem Einfluss des BB? Also ist die Mehrheit dafür.

  • bernhart

    Alles Lug und Betrug an die Bevölkerung mit Thurner kommt nichts besseres nach, wir lassen uns überaschen. Vorwahlen vom Apoteker beeinflusst mit medie und seinem Gefolge.
    Mit Thurner kann er und sein Freund weiter bestimmen. denn Thurner ist nur derer Hampelmann

    • covid

      @wolweg

      ich kann lesen, auch ohne Baumschule ..

      ich zitiere:

      Alle im Gemeindeverzeichnis eingetragenen Betriebe, welche eine Tätigkeit im Rahmen von
      Urlaub auf dem Bauernhof ausüben, befinden sich per Gesetz in einem Pauschalsystem.
      Für die Einkommenssteuer gilt ein pauschaler Abzug von 75% von den getätigten Umsätzen
      und für die Mehrwertsteuer ein Abzug von 50%.

      Wie soll man das sonst noch betiteln als Schmarrozzer, wenn auf 36.000 Euro nur 300 Euro an Einkommensteuer bezahlt wird (zur Belehrung: IVA bezahlt der Kunde, die Bäuerin kassiert sie für den Staat) und dazu noch Förderungen anstehen wo jeder kleinste Angestellte ein Vielfaches davon bezahlt? Hast du einen anderen passenderen Begriff?

  • bluepeter

    Nicht das bekommen was sie wollten? Es gibt immer einen Grund. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit SF und den den sie Meinen. So wie man im Wald reinschreit kommt es zurück!

  • george

    Über all diese Vegifter hier, geistig oder anderswie herum kann ich nur mehr den Kopf schütteln. Sie sägen nämlich ständig am eigenen Ast, auf dem sie sitzen.

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