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651 Tote in den letzten 24 Stunden

Foto: WK

In Italien sind in den letzten 24 Stunden 651 mit dem Coronavirus infizierte Personen verstorben. Die Zahl der Neuansteckungen lag bei knapp 4.000.

Noch kann man nicht von einem Trent sprechen, aber die Zahlen hätten sich – im Vergleich zu den letzten Tagen – leicht gebessert, sagte Zivilschutz-Chef Angelo Borrelli am Sonntag in seiner Pressekonferenz.

Die Fallzahlen sind nach wie vor sehr hoch – aber eben nicht mehr so dramatisch hoch wie in den letzten Tagen. Man könne jedoch noch von keiner Tendenz sprechen, sondern von einem Signal, hieß es.

Das Coronavirus sorgt in Italien – vor allem in der Lombardei – nach wie vor für viele Tote, für viel Leid, Trauer und Verzweiflung.

In den vergangenen 24 Stunden wurden in Italien 3.957 Neuinfektionen registriert (am Vortag waren es 4.821 gewesen). 3.000 Personen werden in Italien intensiv behandelt – ein Plus von 152. Knapp 24.000 Patienten befinden sich in häuslicher Isolation.

651 Personen sind in den vergangenen 24 Stunden verstorben. Am Tag zuvor waren es 793 gewesen.

Die Zahl der Coronavirus-Toten in Italien steigt somit auf 5.476. Die Zahl der Genesenen ist auf über 7.000 angestiegen.

Die nächsten Tage werden also zeigen, ob die Notmaßnahmen endlich greifen und es zu einem Abflachen der Kurven kommt.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (10)

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  • tiroler

    Wenn sich alle an die regeln haltenb wird es in ca 3 wochen die letzten neuinfizierungen in südtirol geben. D.h dass es dann weitere 3 wochen braucht bis es keine neuinfizierungen mehr gibt in südt.
    Solange werden die strengen bestimmungen mindestens andauern. Das problem aber ist, dass die nachbarländer ca 3 wochen nachhinken und somit die gefahr besteht dass das virus von neuem importiert werden kann. Deshalb sind grenzschliessungen über ca 4 monate notwendig

  • erbschleicher

    Mich würde mal das Durchschnittsalter all dieser Toten interessieren.
    Da Italien ein sehr hohes Durchschnittsalter hat wäre das interessant

  • ahaa

    1407 Tote gab es heute in Italien. Genau im Durchschnitt.

  • issy

    Wenn wir schon ein Zeichen der Solidarität an die Ärzte und Krankenschwestern senden wollen, dann sollte es auch ein nützliches Zeichen sein:
    Geht nicht ohne die Schutzmasken (auch selbstgebastelte)/Halstücher oder wenn sonst nichts greifbar ist, nicht ohne einem Schal (der Mund und Nase bedeckt) aus dem Haus.

    Alles deutet darauf hin, dass die Ansteckungsrate gedrückt werden kann, wenn alle mitmachen.
    Schützt Menschen mit angeschlagener Gesundheit und zeigt es, dass ihr diese Menschen schützt indem ihr euren Mund und Nase bedeckt.

    Das wäre ein wirklicher Akt der Solidarität gegenüber den Pflegern aber auch gegenüber den Schwachen!

    Klatschen hilft denen nämlich nicht wirklich!

    • george

      Solche einfache Mundmasken bzw. Halstüchlein nutzen wenig oderr gar nichts, wenn ihr dann doch wieder den Leuten zu nahe tretet. Mit einem Meter Distanz ist eigentlich ohnehin schon das Limit unterschritten.

  • issy

    da Sie ja immer alles besser wissen, wieso bekommt Hongkong, Singapur, obwohl die Restaurants und Bars offen haben, den Virus unter Kontrolle?

    Natürlich hilft Abstand am meisten, aber anscheinend schaffen es die Singapurer, Hongkonger, aber auch die Südkoreaner (nachdem eine christliche Sekte den Virus ungewollt stark in Umlauf gebracht hatte) auch mit Hilfe Gesichtsmasken den Virus in Schach zu halten, ohne die Wirtschaft komplett runterzufahren..

    Das funktioniert natürlich nur, wenn alle mitmachen.

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