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Tiroler unter Quarantäne

Günther Platter (Foto: Land Tirol/Berger)

Alle 279 Tiroler Gemeinden sind seit Mitternacht unter Quarantäne. LH Günther Platter räumt Fehler ein.

Die Notmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus in Tirol sind drastisch verschärft worden.

Am späten Mittwochabend informierte Landeshauptmann Günther Platter in einer Erklärung darüber, dass alle 279 Tiroler Gemeinden unter Quarantäne gestellt werden. Die Maßnahme ist seit Mitternacht in Kraft!

Die Heimatgemeinde darf nur dann verlassen werden, wenn es um die Deckung der Grundversorgung geht, um die Daseinsvorsorge oder um zur Arbeit zu kommen – und dann nur zum nächsten Ort, berichtet Krone.at.

Tirol steht auf international in der Kritik. Den Touristikern und Politikern in Tirol wird vorgeworfen, sie hätten für einige Tage Pistengaudi die Gesundheit eines ganzen Landes riskiert hat.

Internationale Medien sprechen von „Geldgier“.

LH Platter räumte Fehler ein:

„Alles richtig zu machen, ist angesichts dieser Krise, die weltweit einzigartig ist, nicht möglich. Das müssen wir eingestehen.“ 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (8)

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  • osterhase

    In Nordtirol zeigt man sich zumindest einsichtig. In Südtirol sind nur Mächte von außen Schuld: das böse RKI hat uns falsch eingestuft, Diebe stehlen unser Schutzausrüstung , wir können nicht mehr testen weil alles nach Rom muß…..

  • tiroler

    Die Pandemie ist weltweit. Verantwortungsloses Verhalten der Geldgeilen wie in Ischgl, Gröden und auch Obereggen sind zusätzliche Beschleuniger des Virus.
    In einer Skihütte Südtirols wurde schon vor 3 Wochen eine Mitbeiterin mit symptomen 10 Tage in ihr Zimmer eingesperrt, das Essen vor die Tür gelegt damit ja nichts an die öffentlichkeit gelangt.
    Andernfalls wäre das ggesamte skigebiet schon vor 3 wochen geschlossen worden

  • novo

    Wie war das gleich mit dem Rechtsanwalt von der Handelskammer der den Virologen vom Robert Koch Institut zurecht wies?

    • mannik

      Es ging dabei schon auch um die verschiedenen Maßstäbe, die das RKI anlegte. Südtirol wurde als Risikogebiet eingestuft, Bayern nicht. Auch heute noch nicht.
      Da könnte man schon vermuten, dass das RKI den Wintertourismus in Bayern nicht stören durfte…

    • waldi

      Zurecht haben sie das gemacht. Zu dem Zeitpunkt war die Aussage vom RKI falsch und ist sie übrigens heute auch noch.

  • kleinlaut

    Platter und Tilg müssen sofort zurück treten! Es ist eine Unverschämtheit wie diese beiden Herren verzweifelt versuchen jede Verantwortung von sich zu weisen. Das erinnert mich an die Kaprun Katastrophe wo man auf dilettantische Art und Weise jede Schuld abgestritten hat. Mit Unterstützung höchster Instanzen im Ministerium bis hin zum Justizminister.

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